festival.08

7. Mai – 10. Juni 2005
Die 8. ADevantgarde präsentiert: Acht Konzerte mit über vierzig Uraufführungen von Komponisten aus elf Ländern. Nationale und internationale Ensembles werden Gäste des Festivals sein, so das Streichquartett Quatuor Bozzini aus Canada, Das Ensemble Barcelona Nova Música aus Spanien und das Hamburger Ensemble WireWorks. Die im ADevantgarde-Festival mittlerweile fest verankerte Tradition neuer Lieder wird diesmal ironisch aufgenommen in einem “Benefizkonzert ” für die Pop-Industrie. Zwei szenische Projekte beleuchten sehr verschiedene Facetten zeitgenössischen Musiktheaters: eine “Sportoper” schickt ein Roboterochester in den Ring und die jüngsten Hörer reisen im zweiten ADEvantgarde Kinderkonzert durchs Spielzimmer. Ohnehin liegt einer der Schwerpunkte auf dem Nachwuchs, sei es als Komponisten oder Interpretenen, so wird im Orff-Projekt mit der Musikhochschule Nürnberg zusammengearbeitet und eine fulminante “Nacht der Klaviere” präsentiert Pianisten und Komponisten der Münchner Musikhochschule.

Nacht der Klaviere

Eine Tastenorgie Die gesamte Musikhochschule wird zum Klingen gebracht, ein wahrer Rausch der Tasten: 1 bis 6 Flügel, 2 bis 12 Hände, präpariert, unpräpariert, in, um, am und unterm Flügel...

Veranstaltungsdatum
27. Mai 2005 um 00:00 Uhr

Veranstaltungsort
Grosser Saal, Hochschule für Musik und Theater München
Arcisstr. 12
80333 München

Damas y Caballeros

Ensemble Barcelona Nova Música & Globus Ensemble Inspiriert vom Zeitalter Don Quijotes des "Ritters von der traurigen Gestalt" aus Cervantes Meisterwerk, das in diesem Jahr seinen 400 Geburtstag feiert, ist...

Veranstaltungsdatum
29. Mai 2005 um 20:00 Uhr

Veranstaltungsort
Black Box, Gasteig München
Rosenheimer Straße 5
81667 München

ELECTRIC!

Ensemble WireWorks Das seit 1996 im In- und Ausland konzertierende Ensemble WireWorks hat sich zur Aufgabe gemacht, interaktive Computermusik mit akustischen Instrumenten und der menschlichen Stimme in verschiedensten Spielformen zusammenzubringen....

Veranstaltungsdatum
30. Mai 2005 um 20:00 Uhr

Veranstaltungsort
Black Box, Gasteig München
Rosenheimer Straße 5
81667 München

Pop Aid

Ein Benefizgala für die darbende Pop-Industrie mit der Contemporary Band Im immer schärfer werdenden Kampf U gegen E, ist die sogenannte E-Musik dem Angriff ausgesetzt, künstlerisch erschöpft, vom Publikum verlassen...

Veranstaltungsdatum
01. Juni 2005 um 19:00 Uhr

Veranstaltungsort
Bayerische Akademie der Schönen Künste
Max-Joseph-Platz 3
80539 München

Sportopern

Ein Spektakel für Roboterorchester, Sänger, Schauspieler und Musiker Der Sport als Phänomen: raumeinnehmen, raumübergreifend - auch: vom Sessel aus erlebbar. der Sport als Ritual: im antiken Griechenland, in chinesischer Kampfkunst....

Veranstaltungsdatum
04. Juni 2005 - 05. Juni 2005 um 20:00 Uhr

Veranstaltungsort
Reaktorhalle
Luisenstraße 37a
80333 München

KLONK! Nr.2

Das ADevantgarde Kinderkonzert Es ist wieder soweit, wir stellen uns erneut den unbarmherzigsten und gnadenlosesten Hörern, die nie stillsitzen, denen immer gleich langweilig ist, die plötzlich aufs Klo müssen, obwohl man eben erst war, die...

Veranstaltungsdatum
05. Juni 2005 um 16:00 Uhr

Veranstaltungsort
Theater im Haus der Kunst München
Prinzregentenstraße 1
80538 München

Aus der Neuen und der Alten Welt

Gastkonzert des Quatuor Bozzini Streichquartettes (Montréal/Canada) Das in Montréal beheimatete Quatour Bozzini ist eines der führenden Streichquartette Kanadas, das neben Konzerttourneen durch Kanada und die USA auch immer wieder in...

Veranstaltungsdatum
06. Juni 2005 um 20:30 Uhr

Veranstaltungsort
i-camp / Neues Theater München
Entenbachstr. 37
81541 München

Auf Flügeln des Klangs

Neue Musik für Orff-Instrumente Orff ist der "Klassiker” der Musikpädagogik. Generationen von Kindern und Jugendlichen wurden im Musikunterricht am Orff-Klang geschult. Das war es jedoch zumeist: Xylophon & Co. blieben...

Veranstaltungsdatum
10. Juni 2005 um 20:00 Uhr

Veranstaltungsort
Orff-Zentrum München
Kaulbachstr. 16
80539 München

Mitwirkende

Composers

APPLEBAUM, Mark

Mark Applebaum (b. 1967, Chicago) is Associate Professor of Composition and Theory at Stanford University. He received his Ph.D. in composition from the University of California at San Diego where he studied principally with Brian Ferneyhough. His solo, chamber, choral, orchestral, operatic, and electroacoustic work has been performed throughout the United States, Europe, Africa, and Asia with notable premieres at the Darmstadt summer sessions. He has received commissions from Betty Freeman, the Merce Cunningham Dance Company, the Fromm Foundation, the Paul Dresher Ensemble, the Vienna Modern Festival, Antwerp’s Champ D’Action, Festival ADEvantgarde in Munich, Zeitgeist, MANUFACTURE (Tokyo), the St. Lawrence String Quartet, the Jerome Foundation, and the American Composers Forum, among others. In 1997 Applebaum received the American Music Center’s Stephen Albert Award and an artist residency fellowship at the Villa Montalvo artist colony in Northern California.

Applebaum is also active as a jazz pianist and builds electroacoustic instruments out of junk, hardware, and found objects for use as both compositional and improvisational tools. His music can be heard on recordings on the Innova, Tzadik, Capstone, and SEAMUS labels. Prior to his current appointment, he taught at UCSD, Mississippi State University, and Carleton College. Additional information is available at www.markapplebaum.com.

    BEERKIRCHNER, Ralph

    Komposition

    lebt in Köln. studierte Klassische Gitarre, dann Jazzgitarre an der Musikhochschule Köln. Preisträger bei Jazz-Competitions in Leverkusen, Leipzig und Getxo/Spanien und jazzart – 2004/NRW .

    Spielt und komponiert für seine aktuellen Formationen „Arnie Bolden“ mit Christian Thome und Stephan Meinberg, dem "ensemble hks" mit Christof Thewes, Robert Landfermann und Dirkpeter Kölsch. Aktuelle CD: "Nervous Meditation" bei Jazzhausmusik, desweiteren "DaDaMaFz" mit Matthias Schubert, Achim Tang und Joe Hertenstein und sein eigenes Quartett mit Claudius Valk, Volker Heinze, Roland Höppner. Aktuelle CD: R.Beerkircher Quartett "Morphin" bei nrw-jazz. Er war lange Mitglied im Weltvolksjazzensemble "Novotnik44" und spielt im "Matthias Broede Chambertrio".

    Arbeitete in München, Köln, Bonn und Düsseldorf in zahlreichen Opern- und Theaterproduktionen mit. War Gast beim Beethoven-Orchester Bonn. Spielte mit Gerry Hemingway, David Liebmann, Taylor Ho Bynum, Steven Bernstein, Gabriele Hasler, Moritz Eggert, Sebastian Hess, Efrat Alony, Henning Sieverts, Peter Fulda, Nils Wogram, Dirk Raulf, Michael Heupel, Gunnar Plümer u.a.

      BETTENDORF, Carl Christian

      Komposition

      lebt und arbeitet als Komponist und Dirigent in New York, USA. Er studierte Komposition bei Hans-Jürgen von Bose und Wolfgang Rihm in München und Karlsruhe, bevor er bei Tristan Murail an der Columbia Universität in New York seinen PHD in Komposition ablegte. Seine Werke wurden weltweit auf wichtigen Festivals präsentiert. !997 wurde seine erste Oper ESCORIAL an der Theaterakademie München/Prinzregententheater uraufgeführt. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen bspw. ein DAAD Stipendium, Residenzstipendien an der Cité Internationale des Arts in Paris, dem Kimmel Harding Nelson Center in Nebraska und in der MacDowell Colony (Peterborough, NH). Er erhielt Aufträge von der Fromm Foundation und dem Ralph Kaminsky Fund. Als Dirigent arbeitete Bettendorf mit Ensembles in New York (Wet Ink, counter)induction, Talea Ensemble) und international (piano possibile München, Ostravská banda Tschechien) und ist momentan Leiter des Manhattanville College Community Orchestra (Purchase, NY). Er dirigierte Opernproduktionen am Bard College und an der Opéra national de Montpellier, wo er die französische Erstaufführung von Elliott Carter’s What Next? dirigierte. Desweiteren fungierte er als Dirigierassisten des Columbia University Orchesters und des American Composers Orchestra, am Miller Theatre und bei der Münchner Biennale. Bettendorf nahm Musik für Labels wie Albany, ArtVoice, Carrier, Cybele, Hat Hut, und Tzadik Labels auf. Radioanstalten in Deutschland, Schweiz, Kanada, USA und Australia sendeten seine Kompositionen.

      Mehr unter: https://de.wikipedia.org/wiki/Carl_Christian_Bettendorf

        CURRAN, Alvin

        Komposition

        (* 1938 in Providence, Rhode Island) ist ein Komponist  aus den USA. Neben Instrumentalmusik schreibt er Elektronische Musik und komponiert Performanches, wie z.B. 2010 die Maritime Rites am Frankfurter Mainufer. Curran studierte Komposition bei Elliott Carter. Als Professor unterrichtete er am Mills College von 1991 bis 2006.

         

          DARG, Moniek

          Komposition

          Moniek Darge is active as composer, violinist, performer and audio artist. She has built light- and soundsculptures, installations, musical instruments and for many years has been constructing a series of alternative music boxes, with which she also performs. Darge has specialised in both soundscapes and live-art performances in which visual and musical aspects are combined and in interactional improvisation on violin. Since 1970 she has performed around the world and has been active on stage, first with the Logos Ensemble, then with Logos Duo, and more recently with the M&M robot ensemble. She also founded Logos Women, a small group specialised in intermedia improvisations performingtheir own compositions for various instruments, voices and music boxes.

          She's often invited by international artists to collaboration. In 1986 the Third Program of the National Belgian Radio broadcasted a series of programs about her concerts and performances in New York City and about some artists with whom she collaborated there. A similar program was made about her music experiences in Kenya and Rwanda. And later on also about Japan, China, Bresil, Australia, New Zealand etc. She herself also realised radio programs about women artists over the world.
          In 1997 she received the title of Cultural Embassador of Flanders for the Logos Duo. Moniek Darge published several journalistic and literary essays, amongst which "Inter Media Myths, Auto-Author" (1986), an art edition, combining poetry, drawings, scores and pictures (Toronto, Art Metropole-catalogue no.12) and the book "Lijf tegen Lijf" (Body against Body, Kritak, Leuven, 1982). She's general editor of the 'Logos-Blad', the monthly magazine of the Logos Foundation, which appears already during more than 25 years and in which she also tells her international music travel experiences. Many international magazines published her articles.
          Besides her many concerts and performances all over the world and besides her activities as organiser, Moniek Darge has been an assistant professor at the "Hogeschool Gent" where she teached 20th Century Art History, Audio Art and Non Western Art Studies at the Fine Arts Department and an Introductionary course to Ethnomusicology at the Music Department. She retired in 2012.
          Moniek Darge was born in Bruges, 1952 and studied music theory and violin at the Music Conservatory of Bruges, painting at the Ghent Royal Academy of Fine Arts, Arthistory, Philosophy and Anthropology at the University of Ghent, Belgium. 

            DE JONG, Christiaan

            Komposition

            is an allround composer / guitarist / flutist with experience in playing all kinds of music, from authentique barroque to tango, from flamenco to contemporary composed and improvised music and jazz. He is based in Barcelona and Amsterdam.

            He composed music for one instrument solo with or without electronics, up to chambermusic, orchestral works and music for big band, dance projects and theatre or his own "animated scores". He composed for: Ralph van Raat, Harry Sparnaay, Orkest De Volharding, Banda Municipal de Barcelona, Duo M. Koene & S. Gerritsen, Duo W. Hijmans & A. McMichael,   Barcelona Percussion Group,  Marcel Worms, Trio Arbos, and many more. He performed concerts playing his own music with M. Stockhausen, Jorrit Dijkstra, R. Massari, Michael Svoboda, Frances Marie Uitti, R. Dick, H. Sparnaay, Garth Knox, W. Wierbos and many other fine musicians.

            De Jong started out as a classical guitar player, studied later flute and added the electric guitar and now uses those instruments in both jazz and chamber music settings. The electric guitar can have an almost classical sound  but extend to the most extreme heavy metal sounds quite easily. He likes to mix improvisational elements and very defined composed parts and often uses electronic backgrounds as well. Since 2011 he concentrates mainly on playing the amplified classical guitar, developing a highly personal style, combining all the styles, which he previously has played. He likes less formal presentations and plays the solo guitar music where ever it finds its way to the audience; guitar festivals, jazz clubs, concert halls, market places, parks and mixes easily avant-garde music with  romantic classical repertoire or flamenco or jazz standards.

            He conducted many professional and youth orchestras, involving written music and improvisation. He founded various ensembles like Trio Sekwenza, Ensemble Barcelona Nova Musica,  Intelligent Sound Ensembe and  Globus Ensemble. He is founder and director of Projecte Internacional d'Influencies Musicals in Spain  and Stichting Gooi en Vecht Muziek in Holland. He teaches the guitar, flute and composition in Weesp, Barcelona and online all over the world.

             

              EGGERT, Moritz

              Komposition, Klavier

              wurde 1965 in Heidelberg geboren. Als Komponist setzt er sich gerne zwischen alle Stühle, was sowohl das avantgardistische wie auch das klassische Konzertpublikum verunsichert. Durch in den Medien viel diskutierte Projekte wie „Die Tiefe des Raumes“ (Fußballoratorium, geschrieben für die Ruhrtriennale im Auftrag des Kulturprogramms der WM 2006) oder „Freax“ (Oper, zusammen mit Christoph Schlingensief) versucht er konstant das gängige Bild der Neuen Musik als Angelegenheit alleine für ein Expertenpublikum zu unterminieren. Neben seinem Schwerpunkt im Bereich Musiktheater, für das Eggert bisher 11 Opern schrieb, pflegt er gerne die kammermusikalischeren oder experimentelleren Zwischentöne zum Beispiel in seinem Liederzyklus „Neue Dichter Lieben“ oder seinem Klavierzyklus „Hämmerklavier“. Zu seinen aktuellen Projekten gehören neue große Opern für Linz und Berlin, eine Vertonung der Nutzungsbedingungen von Google für Sänger und Orchester, eine „Kochoper“ für Hamburg und eine Symphonie für Autohupen.

              Als Pianist, Sänger, Dirigent und Performer setzt sich Eggert nicht nur für das zeitgenössische sondern auch für das klassische Repertoire ein, besonders im Bereich Lied und Kammermusik. Für die Neue Musikzeitung betreibt er den „Bad Blog of Musick“, den meistgelesenen Blog zum Thema zeitgenössische Musik in Deutschland. Mehr unter: www.moritzeggert.de

                HAJDU, Georg

                Komposition

                , geboren 1960 in Göttingen ist ein deutscher Komponist ungarischer Abstammung. Nach Studien in Köln und am Center for New Music and Audio Technologies (CNMAT) in Berkeley, USA, promovierte er an der University of California, Berkeley. Unter seinen Lehrern befinden sich Georg Kröll, Johannes Fritsch, Krzysztof Meyer, Klarenz Barlow, Andrew Imbrie, Jorge Liderman und David Wessel. Außerdem war er Gasthörer bei György Ligeti in Hamburg. Er gründete 1996 nach weiteren Aufenthalten am IRCAM in Paris und dem ZKM in Karlsruhe zusammen mit der Pianistin Jennifer Hymer, das Ensemble WireWorks, das sich auf die Aufführung live-elektronischer Musik spezialisiert hat. 1999 produzierte er in Münster seine abendfüllende Oper Der Sprung – Beschreibung einer Oper, zu der der Schriftsteller und Filmemacher Thomas Brasch das Libretto verfasst hat. Im Mai 2002, kam seine interaktive vernetzte Performanceumgebung Quintet.net bei einer Opernproduktion der Münchener Biennale zum Einsatz. Zu seinen Interessens- und Forschungsgebieten gehören Multimedia, Mikrotonalität, algorithmische Komposition, Echtzeit-Interaktion und der Einsatz von Netzwerken in der Musik. Seit 2002 ist Georg Hajdu Professor für multimediale Komposition an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. 2010 war er Visiting Professor an der Northeastern University und Artist in Residence am Goethe-Institut in Boston. Er hat an vielen Orten in Europa, Nord- und Südamerika sowie Asien Vorträge und Workshops gehalten und war als Komponist und Computermusiker bei zahlreichen Konzerten und Festivals beteiligt.

                 

                  HAMEL, Peter Michael

                  Komposition

                  geboren am 15. Juli 1947 in München, erhielt seinen ersten Klavierunterricht im Alter von fünf Jahren bei seiner Großtante Amalie Jensen-Pletsch, später kamen Violine, Violoncello und Horn hinzu. 1965-70 studierte Hamel Komposition, erst privat bei Fritz Büchtger, anschließend an der Staatlichen Hochschule für Musik in München bei Günter Bialas. Zwischen 1969 und 1974 arbeitete Hamel vorwiegend mit amerikanischen Komponisten zusammen, etwa mit John Cage, Morton Feldman und Terry Riley. Er nahm als Mitarbeiter von Josef Anton Riedl an dessen multimedialen Projekten teil, improvisierte mit Jazzmusikern, aber auch mit Luc Ferrari und Carl Orff.

                  Ab 1971 begann Hamel als Pianist, Organist, Sänger und Live-Elektroniker mit eigenen Werke aufzutreten und zahlreiche Tourneen mit dem Goethe-Institut zu unternehmen, die ihn unter anderem nach Bombay, Delhi, Madras, San Francisco, New York, Toronto, Seoul, Osaka, Kyoto, Rom, Dublin, Glasgow, Moskau, Madrid, Lissabon, Paris und Prag führten. Auf mehreren Asienreisen beschäftigte er sich seit 1973 mit dem Studium fernöstlicher Gesangstile und Tonsysteme. Sein daraus gewonnenes Wissen sowie ästhetische Reflexionen zur Musik seiner Zeit fasste er in dem 1976 erschienenen Buch Durch Musik zum Selbst zusammen. Orchester- und Chormusik für die Donaueschinger Musiktage und alle (west-)deutschen Rundfunkanstalten. Seine erste große SinfonieDie Lichtung erklang 1988 zum Abschluß der 1. Münchener Biennale unter Sergiu Celibidache.

                  1997 wurde Hamel als Professor für Komposition und Theorie an die Hamburger Hochschule für Musik und Theater berufen. Hamel war composer in residence im Westen der Republik Irland und beim Schleswig Holstein Musikfestival 1988. Im gleichen Jahr folgte der Schwabinger Kunstpreis der Stadt München und 1994 ein Preis beim Carl-Orff-Wettbewerb für zeitgenössisches Musiktheater. Im Juli 2007 wurde er für seine Chormusik mit dem Gerhard-Maasz-Preis ausgezeichnet und im November 2008 wurde ihm der Gerda- und Günter Bialas-Kompositionspreis verliehen.

                   

                    KAMPE, Gordon

                    Komposition

                    wurde 1976 in Herne geboren. Nach einer Ausbildung zum Elektriker absolvierte er ein Kompositionsstudium bei Hans-Joachim Hespos, Adriana Hölszky und Nicolaus A. Huber. Außerdem studierte er Musik- und Geschichtswissenschaften in Bochum. Mehrfache Auszeichnungen, darunter der Stipendienpreis der Darmstädter Ferienkurse sowie der Stuttgarter Kompositionspreis (2007 und 2011). Er erhielt u.a. Stipendien der Berliner Akademie der Künste und Arbeitsstipendien für die Cité Internationale des Arts Paris, die Künstlerhöfe Schreyahn und Schöppingen sowie für das SWR-Experimentalstudio. Kampe ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Folkwang Universität der Künste in Essen.

                      KILLMAYER, Wilhelm

                      Komposition

                      Der 1927 in München geborene Komponist war Professor für Komposition und ein unermüdlicher Förderer zahlreicher junger Komponisten. Das aDevantgarde-Festival hat er von Beginn an unterstützt. Im Zentrum der Ästhetik von Wilhelm Killmayer steht der einzelne Ton und seine melodische Kraft. Seit seiner Emeritierung im Jahr 1992 lebte er abwechselnd in München und am Chiemsee. Er war Initiator des aDevantgarde-Festivals und Ehrenmiglied des aDevantgarde e.V. Killmayer verstarb am 20. August 2017 in München.

                        KÖSZEGHY, Pèter

                        Komposition

                        wurde 1971 in Ungarn geboren. Er studierte an der „Franz Liszt“ Musikhochschule in Györ, Ungarn, Pädagogik und Querflöte, daneben erhielt er Kompositionsunterricht bei Attila Remènyi und Endre Olsvay. 1992 schloss er sich der "Gruppe junger Komponisten" (F.Z.CS) in Budapest an. Im darauf folgenden Jahr ging er nach Berlin, um an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler" Komposition bei Paul-Heinz Dittrich und Elektronische Musik bei Andre Bartetzki zu studieren. Er erhielt 1999 sein Diplom in Komposition und lebt seitdem als freischaffender Komponist in Berlin. Seit 2004 ist sein Gesamtwerk bei der Edition Juliane Klein verlegt. Zahlreiche Kompositionen Pèter Köszeghys wurden mit Preisen ausgezeichnet, darunter der "Hanns Eisler Preis", der 1. Preis beim Internationalen Kompositionswettbewerb "Biennale Neue Musik Hannover 2001", der 1. Preis in der Kategorie "schwer" des internationalen Kompositionswettbewerbs für das Trio Aeolian. 2006 ist Pèter Köszeghy Stipendiat der Sektion Musik der Akademie der Künste Berlin. Köszeghys Werke wurden auf zahlreichen internationalen Festivals aufgeführt.

                          KOZIOL, Bettina

                          Komposition

                          studierte am Münchner Richard-Strauss-Konversatorium klassischen Gesang - bei Kari Lövaas - und Jazz. Schon während dieser Zeit unternahm sie Konzertreisen mit Ensembles von alter Musik bis Jazz, begann sich mit Komposition und Arrangement zu befassen und produzierte zusammen mit Freddy Setz ihr Debüt-Album "Steine". 1998 gründete sie das Avantgarde - Ensemble „nada“, für das sie komponiert, und mit dem sie bei Naxos Records unter Vertrag ist. Bettina Koziol ist als Solistin im klassischen Konzertbereich, mit Neuer Musik, Jazz und Avantgarde - Popmusik international tätig, ebenso bei Funk-, Film-, Fernseh- und Theaterproduktionen aktiv. Tourneen und Residencies führten sie durch Europa, in die USA, nach Argentinien und Indien. 1999 Förderpreis des Bayer. Musikfonds. 2oo3 Musikförderpreis München. Einige Produktionen: “Steine“, 1995, Maira Records. Zollsound Chamber Orchestra, “Songs closer to silence“, 2oo1, Enja Records. Nada, “panta rei“, 2oo2, Naxos Records. 

                            KULENTY, Hanna

                            Komposition

                            Hanna Kulenty (* 18. März 1961 in Białystok) lebt und arbeitet abwechselnd in Arnheim (Niederlande) und Warschau (Polen). Sie studierte an der Warschauer Musikhochschule Komposition bei Włodzimierz Kotoński sowie von 1986 bis 1988 am Königlichen Konservatorium in Den Haag bei Louis Andriessen. 1984 und 1988 nahm sie an den Darmstädter Ferienkursen teil. Ab 1989 ist Hanna Kulenty freischaffende Komponistin und bekam zahlreiche Aufträge und Stipendien. Sie hat zwei Opern und zwölf Orchesterwerke komponiert und zahlreiche Solowerke und Kammermusikwerke geschrieben. Seit 2007 betätigt sie sich auch an Musik für Theater, Fernsehspiele und Filme. Sie hielt Gastvorträge bei der Münchener Biennale (1994 und 1996), bei der Bayerischen Staatsoper (2002), beim „Other Minds 10“ Festival in San Francisco (2004) und bei „Soundstreams Canada“ in Toronto (2005). 2003 gewann Kulenty mit ihrem Konzert für Trompete (2002) den ersten Preis des „50th International Rostrum of Composers“ der UNESCO, wofür sie die Mozart-Medaille der UNESCO bekam. Kompositionen Kulentys erklangen erstmals u. a. beim Huddersfield Festival, dem Schleswig-Holstein Musik Festival, bei der Münchener Biennale sowie dem Warschauer Herbst. Kulentys Werke erschienen bei Donemus.

                             

                              KURZ, Karl-Wieland

                              Komposition

                              geboren 1961, war er 2005 Gast der aDevantgarde.

                                MUENCH, Markus

                                Komposition

                                studierte an den Hochschulen für Musik in Würzburg, Karlsruhe und am Richard-Strauss-Konservatorium in München. Er war erster Geiger des von ihm gegründeten "Strung Out Quartet", das sich ganz auf zeitgenössisches Repertoire konzentrierte und zahlreiche Uraufführungen spielte.
                                Seine Kompositionen sind meist geprägt von verschiedensten Dokumentar-, Audiomaterialien, die bearbeitet und verändert in eine neue musikalische Sprache integriert werden.
                                Bisher komponierte er Werke für Film, Video, Hörspiel, Musiktheater, Oper, Performances, zeitgenössischen Tanz, Instrumentalensembles, Computer und Elektronik. Seine Werke kamen u.a. beim ADevantgarde Festival, Digital Analog Festival, Münchener Gesellschaft für Neue Musik, TanzTendenz, MDR sowie in Film- und Werbevertonungen zur Aufführung.

                                  MÜLLER-HORNBACH, Gerhard

                                  Komposition

                                  – Jahrgang 1951 – ist Komponist, Dirigent und Pädagoge. Er lehrt als Professor für Komposition und Musiktheorie an derHochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main, wo er 2005 das Institut für zeitgenössische Musik (IzM) mitbegründete dessen Direktorium er vorsteht. An der Musikhochschule Frankfurt/M. leitet er die Kompositionsabteilung und ist verantwortlich für den MasterstudiengangInternationale Ensemble Modern Akademie. Er ist künstlerischer Leiter des MUTARE ENSEMBLEs, mit dem er auf vielen internationalen Podien gastierte.

                                   

                                   

                                    PLATZ, Robert HP

                                    Komposition

                                    , geboren 1951 in Baden-Baden. Dirigent und Komponist. Kompositionsstudium bei Wolfgang Fortner und Karlheinz Stockhausen. Dirigate und Aufführungen seiner Werke überall in Europa, in Japan und den USA. Als Dirigent UA von über 300 Werken, Zusammenarbeit u.a. mit den beiden SWR-Orchestern, dem DSO Berlin und dem Orchestre Philharmonique du Luxembourg. 20 Jahre Leitung des von ihm gegründeten Ensemble Köln. Zusammenarbeit mit Komponisten wie Hosokawa, Huber, Scelsi, Stockhausen, Xenakis. Seit 1990 Leitung einer Kompositionsklasse an der Musikhochschule Maastricht, verbunden mit einem Seminar zur Aufführungspraxis Neuer Musik. Robert HP Platz lebt in Köln.

                                     

                                      POGATSCHAR, Helga

                                      Komposition

                                      in München geboren, studierte sie zunächst Klavier an der Hochschule für Musik in München und später Komposition für Film und Fernsehen. Die Komponistin bekam zahlreichen Stipendien (u.a. Projektstipendium Neue Musik/Neue Medien, Internationales Künstlerhaus Villa Concordia Bamberg) und Auszeichnungen (u.a. tz-Rose, CD des Jahres der SZ) zuerkannt und erhielt Lehraufträge an den Hochschulen für Musik und Theater in München (elektronische Klangerzeugung) und Hamburg (angewandte Komposition und Sounddesign). Neben freien Kompositionen und Auftragswerken entstanden zahlreiche Hörspiele unter anderem für den Bayerischen Rundfunk. Helga Pogatschar ist im künstlerischen Leitungsteam des Festivals für Neue Musik A•Devantgarde, das bereits seit 1989 besteht. Zuletzt von ihr zu hören waren „Traumtext“ beim Festival DANCE 2004, die Kurzoper „Manöverkritik“ beim A•Devantgarde-Festival 2005 und „Traumtext II“ im Gasteig 2006.

                                        RAES, Godfried-Willem

                                        Komposition

                                        Godfried-Willem Raes, born in Gent (Europe) in 1952, is known worldwide as a 'musicmaker' in the largest sense of the word: as a concert-organizer he's been responsible from 1973 until 1988 for the new-music concert programming of the Philharmonic Society at the Palais des Beaux Arts in Brussels, in addition to which he also organized and still organizes all the concerts which take place at the Logos Foundation in Gent, in total about 150 international new music concerts a year. Over a timespan of over 45 years he turned the Logos Foundation into the most active new music organization in Belgium. As a composer/performer and instrumentmaker he is the founder of the Logos- Group (1968), out of which grew the Logos Duo, with Moniek Darge as well as the well known experimental<M&M> (Logos' Man and Machine) orchestra, operating with his nearly 60 spectacular musical robots.
                                        Godfried-Willem Raes studied musicology and philosophy at the Ghent State University as well as piano, clarinet, percussion and composition at the Royal Conservatory of Music of Gent.
                                        He has also published a great number of critical essays and articles in specialized publications. In 1982 he received the Louis Paul Boon Award for the social engagement in his artistic work. In 1988 he became a professor of music composition at the Ghent Royal Conservatory. In 1997 he also became a professor at the Orpheus Higher Institute for Music, a commitment he held, up to 2009. In 1990 he designed and constructed a tetrahedron-shaped concert-hall for the Logos Foundation in Ghent, a project for which it received the Tech-Art prize 1990.
                                        Next to his reputation as a composer, he is also a well known expert in computer technology, robotics and interactive electronic art. He holds a doctors degree from Ghent State University on the basis of his dissertation on the technology of virtual instruments of his design and invention. He is the author of an extensive real time algorithmic music composition programming language: <GMT> running on the Wintel platform.
                                        He was a full time research professor at the Ghent University Association, School of Arts, until his retirement in 2014, but he is still active in the research group of systematic musicology at the Ghent University.
                                        He is currently the president of the Logos Foundation and general director of the Logos M&M ensemble.

                                          SCHEDL, Klaus

                                          Komposition

                                          geboren 1966, studierte Komposition bei Hans-Jürgen von Bose in München. Er ist Mitbegründer und langjähriger künstlerischer Leiter des Ensembles piano possibile und erhielt zahlreiche Auszeichnungen und Stipendien u. a. den Kompositionspreis der Stadt Detmold und das Förderstipendium der GEMA-Stiftung, sowie das Stipendium der Cité Internationales des Arts. 1998/99 unterrichtete er Analyse und Tonsatz an den Conservatorien Coimbra und Viseu in Portugal. März 2000 wurde seine Oper „Tod der Hasen“ im Münchner Prinzregententheater uraufgeführt. 1999 bis 2001 lebte er in London und später Paris, wo er am IRCAM studierte. Seit dieser Zeit beschäftigt er sich intensiv mit der Weiterentwicklung der Elektronischen Musik. So 2002 „suchmaschienen im lichtleeren meer - ein elektrisches singspiel“, 2003 „Ich komponiere aus Ihrer Hand“ und 2004 „Struktur-Wellensittich“ und Quaresma - eine Passionskomposition. 2006 wurde sein Projekt „city scan“ bei der Münchner Biennale aufgeführt. Momentan arbeitet Klaus Schedl an einem Auftragswerk für die Reihe „Klangspuren“ und bereitet für Kirchen in Regensburg und Landshut „reboud - ein Kirchenmusikprojekt“ vor.

                                            SCHMITT, Markus

                                            Komposition

                                            wurde 1965 in München geboren und studierte Komposition an der Münchener Musikhochschule bei Wilhelm Killmayer und Hans-Jürgen von Bose. Wichtige künstlerische Anregungen verdankt er u.a. dem Kontakt mit Hans Werner Henze, seinen Klavierstudien bei Ansgar Janke und nicht zuletzt dem intensiven Austausch mit zahlreichen Komponisten und Interpreten seiner Generation. Er lehrt am Leopold-Mozart-Zentrum der Universität Augsburg. Sein Œvre umfasst Vokal- und Kammermusik, Orchester- und Bühnenwerke, darunter die für die Münchener und Zürcher Opernfestspiele 2001 entstandene Kammeroper „aiaia“ oder die Bühnenmusik zu Dieter Dorns Inszenierung des „Kaufmann von Venedig“. Weitere musikdramatische Werke waren an der Kammeroper Rheinsberg, am Theater Osnabrück, sowie an der Staatsoper Kassel zu hören. Markus Schmitt wurde vielfach ausgezeichnet, trat als Gastkomponist auf renommierten Festivals auf und war u.a. Stipendiat der Deutschen Akademie „Villa Massimo“ und des „Deutschen Studienzentrums“ in Venedig. Mehr unter: http://musikverlag-nickel.eu/Schmitt/

                                             

                                              SCHNEIDER, Enjott

                                              Komposition

                                              Geboren am 25.5.1950 in Weil am Rhein. Studierte Musik, Musikwissenschaft, Germanistik, Linguistik in Freiburg i. Br. (Promotion Dr. phil. 1977). Nach Lehraufträgen (Musikhochschule und Universität Freiburg) 1979-2012 Lehrer an der Hochschule für Musik München (Professor für Musiktheorie, seit 1996 für Komposition). Umfangreiche Tätigkeit als Komponist, Interpret, Musikschriftsteller und Dozent/ Referent. Komponierte Orgelwerke, (u.a. 13 Orgelsinfonien, Orgelkonzerte) Liederzyklen, Kammermusik, Orchester- und Bühnenwerke (acht abendfüllende Opern). 1990 Bayerischer Filmpreis für Filmmusik; 1991 Bundesfilmband in Gold für Filmmusik. Erhielt 2001 in Biarritz den „Fipa d’or“ (beste europaeische Filmmusik „series et feuilletons“) für den Soundtrack zum ARD-Vierteiler „Jahrestage“ (Regie: Margarethe von Trotta), 2009 Deutscher Fernsehpreis für Die Fluchtund Nicht alle waren Mörder.

                                               

                                                SCHWENK, Fredrik

                                                Komposition

                                                wurde 1960 in München geboren. Er studierte Kunstgeschichte und Theaterwissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität sowie Komposition bei Wilhelm Killmayer an der Hochschule für Musik und Theater in München. Im Jahr 2000 wurde er als Professor für Musiktheorie und Komposition an die Hochschule für Musik und Theater Hamburg berufen. Zusammen mit Peter Michael Hamel leitete er das Studio 21. Ebenfalls war er künstlerischer Leiter der deutsch-französischen Akademie Opus XXI. Die Verbindung beider Länder zieht sich durch seine Biografie: 2009 übernahm er die Leitung des Doppelmasters Komposition zwischen der HfMT Hamburg und dem CNSMD Lyon.

                                                Kompositionsaufträge erhielt er von namhaften Institutionen u.a. von der 3. Münchener Biennale, der Oper Halle, der Akademie der Schönen Künste München und dem Oldenburgischen Staatstheater. Er erhielt zudem zahlreiche Auszeichnungen, darunter den 1. Preis der Fondation Hindemith, den Kulturförderpreis der Stadt München und den Sonderpreis der Siemens-Kulturstiftung. Mehr unter: de.wikipedia.org/wiki/Fredrik_Schwenk

                                                  SINGER, Axel

                                                  Komposition

                                                  Axel Singer (*1963) studierte 1983 - 88 Komposition bei Wilhelm Killmayer an der Hochschule für Musik in München. Sein Interesse für elektronische Musik führte ihn außerdem zu Studienaufenthalten ans Pariser IRCAM (1994, 2006) und ans CNMAT in Berkeley, Kalifornien (2004). Er erhielt ein Stipendium (1989) und den Musikförderpreis (2003) der Stadt München sowie Stipendien des Bayerischen Staates für Aufenthalte im Internationalen Künstlerhaus Villa Concordia in Bamberg (1999/2000) und in der Cité Internationale des Arts in Paris (2006). Sein Schaffen umfasst instrumentale und elektroakustische Kompositionen für Konzertsaal, Film und Ballett sowie Klanginstallationen.

                                                  Werke (u.a.): "Sonate an Anna Blume" für Flöte und Klavier (1991) / "Junction Five" für Posaune und Tonband (1993) / "Der bedrohte Mörder" Tanztheater nach einem Bild von René Magritte für Tonband (1994) (Auftragswerk des Bayerischen Staatsballetts) / "Ein Traumspiel" Ballett nach August Strindberg für 8-Kanal Zuspielband (1997) (Auftragswerk des Bayerischen Staatsballetts) / "Der Taucher" Melodram nach Friedrich Schiller für Stimme und Keyboard (1998) (Auftragswerk der Bayerischen Akademie der Schönen Künste) / "Schnee" Hörstück nach einem Gedicht von Rolf Dieter Brinkmann für Tonband (1999) / "Paare, Passanten" für Streichquartett (2000) / "Ventile" für 5 Blechbläser (2001) (Auftragswerk der Bayerischen Staatsoper) / "Rumpf" für Kontrabass und Elektronik (2001) / "Nuplia" Interaktives Klangspiel für Computer (2002) / "Steinschlag" Elektroakustische Musik (2004) / "Correspondances" für Klavier, Elektronik und Projektion (2006)

                                                    STAHNKE, Manfred

                                                    Komposition

                                                    1951 in Kiel geboren, studierte ab 1966 in Lübeck, Freiburg, Hamburg und in den USA Komposition, Musikwissenschaft und Computermusik. Stahnkes Lehrer für Komposition waren Wolfgang Fortner, Klaus Huber, Ben Johnston und György Ligeti. Im Bereich Musiktheater schuf er für Münchener Biennale 2002 die Oper „Orpheus Kristall“ mit Internetmusikern und in Zusammenarbeit mit Georg Hajdu. Neben vier Orchesterwerken komponierte Stahnke Kammermusik für Ensembles wie das ensemble modern (Frankfurt), Nieuw Ensemble (Amsterdam), ensemble intercontemporaine (Paris), ensemble Intégrales (Hamburg), ensemble avance (Stuttgart) und das Bugallo Williams Piano Duo (Chicago). Ab 1983 war Lehrbeauftragter im Musiktheoriebereich an der Hochschule in Hamburg und seit 1989 Professor. Beim Aufbau des „IMEC“-Computermusikinstituts dortselbst arbeitete er zusammen mit Kiyoshi Furukawa. Mit dem ensemble CHAOSMA zusammen mit dem Multimediakünstler Kiyoshi Furukawa unternahm Stahnke Reisen in viele Kontinente. Seit 1999 Mitglied der Freien Akademie der Künste Hamburg.

                                                      VELICKOVIC, Jasna

                                                      Komposition

                                                      Jasna Veličković is composer and performer based in Amsterdam. Her recent works such as Last Song, Ombre…moi non plus and Shadow Studies focuses on sound extension of traditional instruments. Her music material often derives from existing music pieces shadowing or looking awry to the original. Most recently she is building a new performing setup made out of permanent magnets and coils. This project is a new installment of her ongoing artistic research whose aim is the creation of tools that facilitate playing on instruments or objects using the transformative acoustic possibilities of electromagnetic field.

                                                      Her works has been performed at festivals such as Biennale Zagreb, ISCM World Music Days, Gaudeamus Music Week, Holland Festival, Time of Music, Archipel Festival, A-devantgarde, Avaton Festival, Ring Ring Festival, International Review of Composers by ensembles such as Bl!ndman (BE), Studio 6, Metamorphoses, Dušan Skovran, Belgrade Philharmonic Orchestra (RS), Piano Possibile (DE), Le Nouvel Ensemble Moderne (CAN), Ensemble Aleph, Cairn (FR), Ensemble MAE, Ear Massage, Ensemble Klang, de Ereprijs, David Kweksilber's Big Band, Axyz, LOOS, Dutch Radio Kamerorkest (NL), European Contemporary Orchestra (EU).

                                                      Jasna Veličković studied composition at the Faculty of Music in Belgrade with Srdjan Hofman then continued her postgraduate study at the Royal Conservatory in The Hague. She studied with Louis Andriessen, Gilius van Bergeijk and Clarence Barlow. In 2004 she graduated with distinction.

                                                      She won the 28th Irino Prize (2007) in Tokyo, Slavenski Award (1998), the first prize at the 5th International Review of Composers in Belgrade (1996). She was nominated twice for the Mokranjac Award (2001, 2006). In 2012 she was a finalist of the ECPNM Live-Electronics Competition. Last Song (for percussion quartet) was nominated for the Dutch Toonzetters Award (2011) and received a "recommendation" at the Unesco Rostrum of Composers (2011).

                                                       

                                                        WESSELMANN, Marcus A.

                                                        Komposition

                                                        Geboren 1965 in Gelsenkirchen.

                                                          WIEGAND, Mario

                                                          Komposition

                                                          , 1970 in Chemnitz geboren, studierte Komposition und Klavier an der Musikhochschule Weimar. Er erhielt zahlreiche Preise und Auszeichnungen und seine Werke werden weltweit aufgeführt. In jüngster Zeit rückt die Oper immer stärker in den Mittelpunkt seines Interesses. Im März 2009 wurde sein erstes abend-füllendes Musiktheaterwerk OPERETTE (nach dem gleichnamigen Schauspiel von Witold Gombrowicz) am Theater Osnabrück mit großem Erfolg bei Publikum und Presse zur Uraufführung gebracht.

                                                            WINGOLD, Frank

                                                            Komposition

                                                            Frank Wingold studierte Jazz und klassische Gitarre, lebt in Köln, wo er seit 1993 als Bandleader, Sideman und Komponist aktiv ist. Außerdem ist er Professor für Jazzgitarre am Institut für Musik an der Hochschule Osnabrück und Dozent am Prins Claus Conservatorium in Groningen/NL. Er kombiniert klassische mit jazz- und rockorientierten Spieltechniken auf akustischen wie elektrischen Gitarren, um damit eine eigene Improvisations- und Kompositionssprache zu entwickeln. Einflüsse sind das klassische Gitarrenrepertoire des 20. und 21. Jahrhunderts, die Jazztradition und -moderne, die Rockgeschichte, elektronische Musik und Musiken osteuropäischer und orientalischer Kulturen. Zahlreiche Hörspiele mit komponierter und improvisierter Musik, zu Lebzeiten des legendären Hörspiel-Regisseurs Heinz von Cramer auch mit gleichzeitig eingespielter Musik und Sprache. Als Solist und Ensemblemusiker im Bereich der Neuen Musik in Zusammenarbeit mit der MUSIKFABRIK, shraeng, Giel Vleggar, Theodor Pauss, Georg Hajdu, Claas Willeke, dem Helios Ensemble und im Rahmen der Internationalen Ferienkurse für Neue Musik Darmstadt. Komponist zweier beim DLF produzierter Stücke für das EOS Kammerorchester unter gleichzeitiger Mitwirkung als Solist/Improvisator.

                                                             

                                                              YUDO, Luiz Henrique

                                                              Komposition

                                                              Luiz Henrique Yudo (1962 -) is a Dutch/Brazilian composer of Japanese descent. He received his training as an architect at the University of São Paulo (FAU-USP) and later studied at the Nederlandse Film en Televisie Academie in Amsterdam.
                                                              He studied privately with the Brazilian composer Damiano Cozzella and the American composer Tom Johnson. Many of his compositions are strongly inspired by visual associations. He writes scores in which there are aspects left open to the musicians in order to create an individual interpretation. Performers of his music are therefore invited to play a very active role in the creative process.

                                                                ZAPF, Helmut

                                                                Komposition

                                                                geboren am 4.3.1956 in Rauschengesees (Thüringen). Als Kind und Jugendlicher Klavier - und Orgelunterricht beim damaligen Gemeindepfarrer Gerhard Voltz. 1974-79 Studium der Kirchenmusik an den Kirchenmusikschulen in Eisenach und Halle, Orgel bei Gottfried Preller und Hans-Günter Wauer, Kontrapunkt und Tonsatz bei Johannes Petzold. 1982 bis 1986  Meisterschüler bei Prof. Georg Katzer an der Akademie der Künste der DDR in Berlin. 1987 Umzug nach Zepernick (bei Berlin), freiberuflich als Komponist tätig. Seitdem auch Lehrbeauftragter an der Musikhochschule Hanns Eisler für Tonsatz, Gehörbildung und Komposition. 1992 Gemeinsam mit Kantorin Karin Zapf erste Durchführung der ZepernickerRANDFESTSPIELE in der Sankt-Annen-Kirche Zepernick,

                                                                  Artists

                                                                  Ensemble Barcelona Nova Música

                                                                  Ensemble

                                                                  Founded in 1998, Ensemble Barcelona Nova Música is an original, international and intercultural new music group based in Barcelona. The members have in common their interest and experience in many styles of music from many cultures. In one moment it can be an avantgarde jazz/rock group to turn in the next moment into a very precise classical new music ensemble or even authentique barroque ensemble.

                                                                  The group likes to work closely with interested composers from all parts of the world. Most of the pieces of the group's repertoire are especially composed or arranged.

                                                                  The following composers wrote for the group: Gabriel Brncic, Albert Sardà, Albert Llanas, Augustín Charles, Xavier Benguerel, Anna Cazurra, Jesús Rodroguez Picó, Jesus Torres, José Iges, Wiek Hijmans, Chiel Meyering, Peter Bacchus, Marcela Pavía, Sergio Fidemraizer, Domenec de la Rubia and Christiaan de Jong.

                                                                  The group worked with the following invited musicians: Max Sunyer, Wiek Hijmans, Luc Houtkamp, Robert Dick, Theo Loevendie, Néstor Eidler, Eric Rynes, Ralph van Raat, Ananda Sukarlan, Peter Bacchus, Harry Sparnaay, Franck Vigroux, Wu Wei and Eric Vloeimans.

                                                                    Ensemble WireWork

                                                                    Ensemble

                                                                    Im Bewusstsein der technischen Herausforderung, die in der Aufführung elektroakustischer Musik liegt, hat sich WireWorks als flexibles Ensemble formiert. Technologie ist jedoch nie Selbstzweck, sondern integraler Bestandteil eines zeitgenössischen musikalischen Ausdrucks, der Tonbandmusik, Improvisation, Mikrotonalität und Musiktheater mit einschließt. WireWorks wurde 1996 von Jennifer Hymer und Georg Hajdu in Münster gegründet und trat vielerorts in Deutschland, Europa und Südamerika mit zahlreichen Kompositionen Auf. Seit dem Umzug nach Hamburg im April 2002, versteht sich das Ensemble zunehmend als Agentur für live-elektronische Projekte, die die Auftritte des von Hajdu gegründeten „European Bridges Ensembles” für vernetzte, interaktive Musik sowie das Hamburger Klavierduo „Fograscher/Hymer” organisatorisch begleitet.

                                                                      Globus Ensemble

                                                                      Ensemble

                                                                      ist ein Ensemble in flexibler Besetzung mit Musikern aus den Niederlanden und Spanien. Gegründet wurde es 1998. Globus vereint verschiedene Musikstile und Traditionen: sei es Jazz, Flamenco oder Barockmusik. Für aDevantgarde (2005) vereinte sich das Globus Ensemble mit Ensemble Barcelona Nova Música