Mitwirkende

Composers

AJAX, Henrik

Komposition

geboren 1980 in Katrineholm, Schweden, ging nach seinem Klavierstudium an der "Ecole Normale de Musique de Paris" (2002-2005) nach Würzburg, um in der Klasse von Prof. Heinz Winbeck Komposition zu studieren. Dort erhielt er im Juli 2009 sein Diplom. Parallel zur Meisterklasse bei Prof. Müller-Wieland an der Hochschule für Musik und Theater München schloss er im Jahr 2012 ein Diplomstudium im Fach Musiktheorie an der Hochschule für Musik Würzburg ab. Als Pianist gab er in Deutschland, Schweden und Frankreich zahlreiche Konzerte. Als Komponist erhielt Henrik Ajax mehrere Stipendien, u.a. das Künstlerstipendium von "L´institute Suèdois de Paris" (2003) und das Kompositionsstipendium von STIM (Internationales Musikbüro schwedischer Komponisten) (2007). Während der Studienzeit wurden ihm Preise mehrerer Kompositionswettbewerbe verliehen, u.a. des Orchesterwettbewerbes der Deutschen Radiophilharmonie und des Wettbewerbes der Franz-Joseph-Reinl-Stiftung München/Wien. In den vergangenen drei Jahren wurden Stücke von ihm in u.a. Berlin, München, Basel, Würzburg, Ljubljana, Paris, Miami und New York aufgeführt. Als Stipendiat genoss er Aufenthalte an der Cité des Arts in Paris und in der Thüringer Landesmusikakademie. Henrik Ajax lebt und arbeitet in München, wo er, neben seiner freiberuflichen Tätigkeit als Komponist einen Lehrauftrag für Musiktheorie und Instrumentation an der Hochschule für Musik und Theater innehat.

Mehr unter www.henrik-ajax.net

    BAILIE, Joanna

    Komposition

    Joanna Bailie was born in London in 1973 and now lives in Berlin. She studied composition with Richard Barrett, electronic music at the Koninklijk Conservatorium in Holland and in 1999 won a fellowship to study at Columbia University. She completed her PhD at City, University of London in 2018. Her music has been performed by groups such as Ensemble Musikfabrik, L'instant Donné, EXAUDI, Ensemble Mosaik, Ensemble Nadar, The Nieuw Ensemble, Apartment House, Neue Vocalsolisten Stuttgart, The London Sinfonietta, The BBC Scottish Symphony Orchestra, the SWR Vokalensemble and the Ives Ensemble. She has been programmed at events such as the Donaueschinger Musiktage, ECLAT, Venice Biennale, Huddersfield, SPOR Festival, Festival Reims Scènes d'Europe, Tuned City, Rainy Days Festival Luxembourg, Darmstadt, the Borealis and Ultima festivals in Norway and the Transit festival in Belgium. Her recent work includes chamber music and installation, and is characterized by the use of field recordings together with acoustic instruments. She is also interested in the interplay between the audio and visual as evidenced by her works for camera obscura which include the installation The place you can see and hear and the music-theatre piece Analogue. Together with composer Matthew Shlomowitz, Joanna is the founder and artistic director of Ensemble Plus-Minus, in May 2010 she was the guest curator at the SPOR Festival in Aarhus, Denmark and in September 2015 she curated and produced the Cut and Splice Festival for BBC Radio 3. She has taught composition at City University London, The Royal Academy of Music in Aarhus, the Luxembourg Composition Academy, and at the 47th edition of the Darmstadt International Summer Course for New Music. In 2016 she was a guest of the DAAD Artists-in-Berlin-program.

    http://joannabailie.com

      BILLONE, Pierluigi

      Komposition

      Pierluigi Billone, 1960 in Italien geboren, lebt in Wien.
Er studierte bei Salvatore Sciarrino und Helmut Lachenmann. Seine Musik wurde von den wichtigsten Interpreten und Ensembles zu hören, u.a. in Wien Modern, Festival d’Automne Paris, Donaueschinger Musiktagen, Wittener Tagen für neue Kammermusik, Eclat-Stuttgart, Ultraschall-Berlin, Musica Viva München, TFNM Zürich, Ars Musica Bruxelles, Huddersfield NMF, World Music Days Wroclaw, Biennale Zagreb, Boston, New York, Monday Ev. Concerts Los Angeles, Bendigo Festival Sidney. Zahlreiche Rundfunkübertragungen (BBC, WDR, SDR, BRD, NDR, ORF, DRS, RCE, RF, NR) haben ihn auch über Europa hinaus bekannt gemacht. Für seine Werke erhielt er den Kompositionspreis der Stadt Stuttgart (1993), den Busoni-Kompositionspreis der Akademie der Künste Berlin (1996), den Wiener Internationalen Kompositionspreis (2004), den Ernst-Krenek-Preis der Stadt Wien (2006) und den Kompositionspreis der Ernst von-Siemens-Musikstiftung München ausgezeichnet (2010). Pierluigi Billone war 2006-2008 Gastprofessor für Komposition an der Kunstuniversität Graz, in 2009 an der Musikhochschule Frankfurt, von 2010 bis 2012 wieder an der Kunstuniversität Graz und in 2017 an der ESMUC von Barcelona. Er wird regelmäßig als Dozent eingeladen, Kompositionskurse und Gastvorlesungen zu halten von internationalen Institutionen, u.a.: IEMA-Ensemble Modern Akademie, Harvard University, Columbia University NY, Ferienkurse Darmstadt, Impulse Akademie Graz, Tzil Meducan Israel. Seine Musik erscheint auf den CD-Labels: Kairos, Stradivarius, Col-legno, Durian, EMSA, NEOS und Ein_Klang.

      Mehr unter http://www.pierluigibillone.com

        DE AZEVEDO, Caio

        Komposition, Violoncello

        Caio de Azevedo, *1993 in Salvador, Brasilien. Als Mitglied der NEOJIBA (State Centers for the Youth and Children`s Orchestras of Bahia) war er als Cellist, Lehrer und Komponist tätig. Er studierte Cello und Komposition an der Universidade Federal da Bahia, derzeit studiert er als Stipendiat der Orlandus Lassus Stiftung (Rotary Club München) im Masterstudiengang Komposition bei Prof. Moritz Eggert an der Hochschule für Musik und Theater München. Zusammenarbeit mit renommierten Ensembles (MIVOS String Quartet (USA), International Contemporary Ensemble (USA), Camará Ensemble (BR), Quarteto Radamés Gnattali (BR), Ensemble Recherche (DE) und dem Oktopus Ensemble (DE) 2018; UA einer Kurzoper bei der Münchener Biennale. Preisträger des Lindembergue Cardoso Composition Contest (Bahia) swie 2. Preis und Publikumspreis beim First Composition Prize of Bahia.

          DIECK, Christian

          Komposition

          geboren 1982 in Trier, begann seine musikalische Ausbildung zunächst am Klavier und an der Orgel. Intensiv wandte er sich schon damals der Lyrik zu und bildete seinen Schwerpunkt in der Verbindung von Dichtung und Musik. Später ging Christian Dieck nach München und studierte an der Hochschule für Musik und Theater München Komposition bei Jan Müller-Wieland. Weitere Studien folgten bei Pascal Dusapin, Isabel Mundry und Frédèric Durieux.

          Seine Kompositionen wurden auf vielen Festivals Neuer Musik, so zum Beispiel in der Reihe „Junge Solisten“ des Siemens-Arts-Program oder beim A.Devantgarde-Festival für zeitgenössische Musik, Symposium für Neue Musik München aufgeführt. 2013 schrieb er einen kompositorischen Beitrag zur Live-Videoinstallation „Baudelaire-Prisma“, die in den Passagen Linköpings Konsthall in Schweden, in der Schwanenburg in Hannover und der Schweiz aufgeführt wurde. Die Auseinandersetzung mit der Literatur hat Christian Dieck immer wieder zum Thema seiner Arbeit gemacht. Auch als Stipendiat der Berliner Aribert-Reimann-Stiftung rückte Dieck die eigene Lyrik in den Mittelpunkt seiner Arbeit und schrieb den Liederzyklus „Im Schattenlicht“.

          Darüber hinaus arbeitet er als Manager des INDEX Ensembles für zeitgenössische Musik, mit dem er 2012 den Bayerischen Kunstförderpreises erhielt. Christian Dieck lebt und arbeitet in München.

          Mehr unter: http://christiandieck.com

           

            DONATONI, Franco

            Komposition

            Franco Donatoni (* 9. Juni 1927 in Verona; † 17. August 2000 in Mailand) war ein italienischer Komponist. Er studierte in Mailand, Bologna und Rom und wirkte danach als Professor an den Konservatorien in Bologna und Mailand. 1965 erhielt er einen Ruf an das Konservatorium in Turin. Sein Schaffen umfasst Werke verschiedenster Gattungen und Besetzungen, darunter ein Ballett, eine Streichersinfonie, Kammermusik und Musik für Solo-Instrumente.

              EGGERT, Moritz

              Komposition, Klavier

              wurde 1965 in Heidelberg geboren. Als Komponist setzt er sich gerne zwischen alle Stühle, was sowohl das avantgardistische wie auch das klassische Konzertpublikum verunsichert. Durch in den Medien viel diskutierte Projekte wie „Die Tiefe des Raumes“ (Fußballoratorium, geschrieben für die Ruhrtriennale im Auftrag des Kulturprogramms der WM 2006) oder „Freax“ (Oper, zusammen mit Christoph Schlingensief) versucht er konstant das gängige Bild der Neuen Musik als Angelegenheit alleine für ein Expertenpublikum zu unterminieren. Neben seinem Schwerpunkt im Bereich Musiktheater, für das Eggert bisher 11 Opern schrieb, pflegt er gerne die kammermusikalischeren oder experimentelleren Zwischentöne zum Beispiel in seinem Liederzyklus „Neue Dichter Lieben“ oder seinem Klavierzyklus „Hämmerklavier“. Zu seinen aktuellen Projekten gehören neue große Opern für Linz und Berlin, eine Vertonung der Nutzungsbedingungen von Google für Sänger und Orchester, eine „Kochoper“ für Hamburg und eine Symphonie für Autohupen.

              Als Pianist, Sänger, Dirigent und Performer setzt sich Eggert nicht nur für das zeitgenössische sondern auch für das klassische Repertoire ein, besonders im Bereich Lied und Kammermusik. Für die Neue Musikzeitung betreibt er den „Bad Blog of Musick“, den meistgelesenen Blog zum Thema zeitgenössische Musik in Deutschland. Mehr unter: www.moritzeggert.de

                EIÐUM, Páll Ivan frá

                Komposition

                Páll Ivan frá Eiðum is an active composer, musician and artist. He is not going to die before everything has been tried and a total understanding of everything has been achieved. Páll Ivan’s works have been performed in Europe and the United states, festivals such as the Reykjavík Arts festival, Nordic music days, Dark music days, Tectonics, Sláturtíð, Raflost, Icelandic music days in the Netherlands and Ung Nordisk Musik. Páll Ivan is a founding member of the SLÁTUR composers collective.

                  FRANZSON, Davíð Brynjar

                  Komposition

                  Davíð Brynjar Franzson is a freelancing composer based in New York. Recent projects include the release of the Negotiation of Context by Yarn/Wire on WERGO, recorded at EMPAC; longitutde, a new installation based chamber opera in collaboration with the reykjavik based artists Halldór Úlfarsson and Angela Rawlings, the New York based film-maker Davyde Wachell, and the Berlin based Ensemble Adapter; and on Matter and Materiality for solo cello and orchestra, for Severine Ballon, Ilan Volkov. and the BBC Symphony Orchestra. Davíð co-runs Carrier Records--a label for new and experimental music--with Sam Pluta and Jeff Snyder.

                  http://franzson.com

                    FRICK, Paul

                    Komposition

                    Paul Frick wurde 1979 in Berlin geboren. Ab 1991 nahm er privaten Kompositionsunterricht bei Il-Ryun Chung. Von 2000 bis 2006 studierte er Komposition bei Friedrich Goldmann an der Universität der Künste Berlin und blieb dort bis 2008 als Meisterschüler. Paul Frick ist außerdem Pianist, Produzent, DJ und Remixer. Seit 2008 ist die Band ‚Brandt Brauer Frick', in der er zusammen mit Daniel Brandt und Jan Brauer spielt, zu seinem Mittelpunkt geworden. Mit dem Stück „Metal Zone“ zeigt Paul Frick seine Klangsprache für Streichorchester. Auch wenn er dabei ganz auf Schlagwerk verzichtet, lässt sich seine Leidenschaft für Rhythmen nicht verkennen.

                      GORDON, Michael

                      Komposition

                      wurde 1956 in Florida, USA geboren. Er ist einer der Gründer und Leiter des New Yorker "Bang on the Can" Festivals. In Deutschland hat es spätestens seit "Shelter" einen Namen, das er mit dem Ensemble Musikfabrik produzierte (2005). International erregten v.a. seine Video-Oper "Van Gogh" oder sein Orchesterwerk "Rewriting Beethoven's Seventh Symphony" Aufmerksamkeit. Zudem arbeitete er mit vielen renommierten Festivals und Ensembles zusammen, wie z.B. das Londoner Almeida Festival, Slagwerk Den Haag, Kronos Quartet oder Ensemble Modern.

                        HURT, Leopold

                        Komposition, Zither

                        1979 in Regensburg geboren, studierte Hurt am Richard-Strauss-Konservatorium München Zither sowie Viola da Gamba und Historische Aufführungspraxis. Seinen ersten Kompositionsunterricht erhielt er bei Peter Kiesewetter. 2004 setzte er sein Kompositionsstudium bei Manfred Stahnke an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg fort. Er nahm an Meisterkursen von Dieter Schnebel, Paul-Heinz Dittrich, Brian Ferneyhough (Komposition), sowie Nigel North (Alte Musik) teil und besuchte Kurse für Elektronische Musik am IRCAM in Paris. Leopold Hurt wurde für sein Schaffen mehr- fach ausgezeichnet, u.a. mit dem Gustav- Mahler-Kompositionspreis Klagenfurt 2008, dem Stuttgarter Kompositionspreis 2010 und dem Bachpreis-Stipendium der Stadt Hamburg 2011. Als Stipendiat des Freistaats Bayern lebte er 2003/2004 an der Cité Internationale des Arts in Paris und 2009/2010 im Internationalen Künstlerhaus Villa Concordia Bamberg.

                          KONDO, Jo

                          Komposition

                          Kondō (*1947, Tokio) studierte bis 1972 Komposition an der Universität Tokio. Ein Stipendium des John D. Rockefeller III Fund ermöglichte ihm 1977–78 einen Aufenthalt in New York. Hier lernte er mit John Cage, Morton Feldman und Steve Reich drei Komponisten kennen, die ihn einen seinem eigenen Schaffen maßgeblich beeinflussten. 1979 gab er Gastvorlesungen an der University of Victoria in British Columbia. 1980 gründete er das Musica Practica Ensemble, ein Kammerorchester für zeitgenössische Musik, das er bis zu dessen Auflösung 1991 leitete. Als Senior Fellow des British Council lebte er 1986 in London. Im Folgejahr war er Composer in Residence an der Hartt School of Music in Hartfort, Connecticut, und gab Sommerkurse an der Dartington International Summer School in England, deren Kompositionsklassen er 2000 leitete. Kondō ist Professor emeritus an der Ochanomizu-Frauenuniversität in Tokio. Kondō komponierte weit über einhundert Werke, darunter Solowerke und Kammermusik ebenso wie Stücke für großes Orchester und elektronische Musik. Sein Werk stand 2005 im Mittelpunkt des Huddersfield Contemporary Music Festivals und 2011 des Tanglewood Contemporary Music Festival. 2012 wurde er Ehrenmitglied der American Academy of Arts and Letters.

                            KRAUSE, Claas Matti Julius

                            Komposition, E-Gitarrw

                            Claas Matti Julius Krause (geb. 1990) geboren in Greifswald, aufgewachsen in Rostock, studierte systematische und historische Musikwissenschaft in Heidelberg und Hamburg, Jazzgitarre bei Prof. Peter O'Mara und Jazzkomposition bei Prof. Gregor Hübner, Christian Elsässer und Hector Martignon in München und inzwischen klassische Komposition bei Prof. Moritz Eggert. Claas Krause ist tätig alsMusiker, Komponist, Produzent und DJ. Er schreibt akustische und elektronische Werke für Besetzungen von Solovioline bis Punkband, von Tuba-Solo bis Sinfonieorchester. Leitet zusammen mit Christopher Verworner das Verworner-Krause-Kammerorchester (VKKO). Die Debut CD "Basic Soul Encoder" ist auf Neuklang Future im Juni 2016 erschienen.

                              KREPPEIN, Ulrich

                              Komposition

                              wurde im Jahr 1979 geboren und wuchs in Schorndorf (Baden Württemberg) auf, wo er bereits in jungen Jahren Unterricht in Klavier, Violoncello, Kirchenorgel, sowie in Komposition erhielt. Nach dem Abitur studierte er an der Robert Schumann Musikhochschule Düsseldorf: Komposition bei Manfred Trojahn, Klavier bei Thomas Leander sowie Musikwissenschaft bei Andreas Ballstaedt. Nach weiteren Studien an der Columbia University in New York bei Tristan Murail von 2003-2004, schloss er sein Diplom in Düsseldorf im Januar 2005 ab. 2006 begann er sein Dissertationsstudium an der Harvard University in Boston, USA, das er 2011 mit dem Ph.D in Komposition abschloss. Zu seinen Lehrern in Harvard zählen unter anderen Julian Anderson, Brian Ferneyhough, Chaya Czernowin, Hans Tutschku, Joshua Fineberg und Helmut Lachenmann.

                              Seit seiner Jugend wurde Ulrich Kreppein mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, wie etwa beim “Bundeswettbewerb Jugend komponiert” 1998 und 1999, sowie dem Andreas Werckmeisterpreis der Stadt Halberstadt für ein Orchesterwerk. Später erhielt er Preise bei der “Saarbrückener Komponistenwerkstatt” 2001 und den dritten Preis, sowie den Preis als jüngster Preisträger beim Internationalen “Musica Sacra Wettbewerb” in Polen 2005. 2008 war er Finalist beim Internationalen Tactus Wettbewerb in Mons, Belgien. Er erhielt Kompositionsaufträge von der ROC-GmbH Berlin, dem Callithumpian Consort in Boston, der Britten Sinfonia in Cambridge und dem SWR Stuttgart unter anderen. Ulrich Kreppein wurde von 2002 bis 2005 mit einem Stipendium der “Studienstiftung des Deutschen Volkes” ausgezeichnet, sowie vom DAAD 2003/04, nahm 2008 an den Sommerkursen von Acanthes teil und war Presidential Fellow an der Harvard University. 2009 wurde er bei der Orchesterwerkstatt Stuttgart ausgezeichnet und war Finalist beim Internationalen Isang Yun Wettbewerb in Seoul, Süd Korea. Zudem erhielt er ein Stipendium der Akademie Musiktheater Heute der Deutschen Bank Stiftung von 2009 bis 2011. Ulrich Kreppein war Preisträger des Publikums- und des Jurypreises beim Heidelberger Frühling 2011. Er war Stipendiat der Akademie der Künste in Berlin 2011 und wurde für ein sechsmonatiges Aufenthaltsstipendium auf dem Künstlerhof Schreyahn für das Frühjahr 2012 ausgewählt. Ulrich Kreppein ist Preisträger des Förderpreises für junge Komponisten der Ernst von Siemens Musikstiftung 2012. Im Mai desselben Jahres kam auch seine Oper „Die Versuchung des heiligen Antonius“ am Staatstheater Oldenburg zur Uraufführung. 2013 erhielt Ulrich Kreppein den ersten Preis beim Alexander Zemlinsky Wettbewerb der University of Cincinnati, 2017 ein Stipendium der Bundesregierung an der Cité des Arts in Paris.

                              Seine Werke wurden in der Berliner Philharmonie, der Carnegie Hall in New York, sowie in Stuttgart, Moskau, Düsseldorf, München, Seoul, London, Paris, Brüssel und Boston aufgeführt und beinhalten Orchesterwerke, Opern und Kammermusik. Ulrich Kreppein unterrichtet Komposition und Musiktheorie an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar.

                              Mehr unter http://www.ulrich-kreppein.de

                                KYRIAKIDES, Yannis

                                Komposition

                                Yannis Kyriakides was born in Limassol, Cyprus in 1969, emigrated to Britain in 1975 and has been living in the Netherlands since 1992. He studied musicology at York University, and later composition with Louis Andriessen and Dick Raaijmakers. He currently lives is Amsterdam with his wife and two sons.

                                As a composer and sound artist he looks for ways of creating new forms and hybrids of media that problematize the act of listening. The question as to what music is actually communicating is a recurring theme in his work and he is often drawn to the relation between perception, emotion and language and how that defines our experience of sound. In the last years his work has been exploring different relations between words and music, both in concert compositions and installations through the use of systems of encoding information into sound, synthesizing voices and projecting text to music. The latter work has led to about 20 music text films that play on the idea of imagined or inner voice.

                                Yannis has written over a hundred compositions, comprising mostly of music theatre, multimedia and electroacoustic works for chamber groups and large ensembles. His work has been performed worldwide at many of the prominent music festivals, and by many leading contemporary music ensembles. His opera an ocean of rain, opened the Aldeburgh Music Festival in 2008. He has been featured composer at both Huddersfield Contemporary Music Festival 2007 and November Music 2011 (NL). Recently his sound installation work has been receiving more exposure and he contributed two works for the the Dutch Pavilion at the Venice Biennale in 2011.

                                In 2000 he won the International Gaudeamus Composition prize for his composition a conSPIracy cantata. The CD Wordless, recieved an honorary mention in the Prix Ars Electronica 2006, and his recent CD, Antichamber won a 2011 French Qwartz Electronic music award. Other prizes include the Dutch Toonzetters prize for best composition of 2010 for paramyth, the Willem Pijper Prize for dreams of the blind and the International Rostrum of Composers Prize 2014 for words and song without words. Together with Andy Moor and Isabelle Vigier he founded and runs the CD label for new electronic music Unsounds. He is a founding member of the ensemble Maze, and teaches composition at the Royal Conservatory of Music in The Hague.

                                https://www.kyriakides.com

                                  LEHMANN-HORN, Markus

                                  Komposition

                                  wurde 1977 in München geboren. Er erhielt Klavier- und Gitarrenunterricht bei Gulaab, Abi von Reininghaus, Gunnar Geiße, sowie bei Michael Arlt. Ab 2000 intensivierte er sein Interesse für Komposition bei Tobias PM Schneid. Durch ein Studium an der Hochschule für Musik und Theater München erweiterte er sein Spektrum um den Bereich Komposition für Film und Fernsehen. Danach belegte er eine Meisterklasse im Fach Komposition bei Heinz Winbeck in Würzburg.

                                  Es entstanden viele Auftragskompositionen im Konzertbereich u.a. für die Münchner Opern-Festspiele, die Bayerische Akademie der Schönen Künste, die Kasseler Musiktage und das Siemens Arts Program. Seine Filmmusik-Kompositionen erklangen in diversen nationalen und internationalen Filmproduktionen. Lehmann-Horn erhielt diverse Preise und Auszeichnungen,  z.B. den Franz-Grothe-Preis 2009, den Musiktheaterpreis der Neuen Oper Wien 2009 oder den Paul-Hindemith-Preis 2011. Mehr unter: www.markuslehmannhorn.de

                                    LIN, Chia-Yin

                                    Komposition

                                    Chia-Ying Lin, geboren 1990, ist eine Komponistin aus Taiwan. Sie studierte Komposition bei Tsung-Hsien Yang an der Taipei National University of Arts und bei Philip Grange an der University of Manchester, wo sie ihren Master-Abschluss 2012 mit Auszeichnung absolvierte. Ihr Studium wurde von der taiwanesischen Regierung mit einem Stipendium unterstützt sowie durch den Harry Clough Award und den Emmy Watts Memorial Fund gefördert. Im Jahr 2015 wurde sie beim dritten Internationalen Jean Sibelius Kompositionswettbewerb für ihr Klavierwerk The Gaze ausgezeichnet. Im selben Jahr gewann sie auch den ersten Preis beim Internationalen Kompositionswettbewerb Piero Farulli für ihr Streichquartett.

                                    Lins Arbeiten wurden in Taiwan, Italien, Finnland und in Großbritannien von dem National Taiwan Symphony Orchestra sowie verschiedenen Ensembles und Solisten wie Psappha, Quartetto Maurice und Vaganza aufgeführt. Ihre Werke wurden auf Festivals wie dem PlayIt! Festival (Florenz) und dem Mänttä Musikfestival (Finnland) gespielt, ebenso in der National Concert Hall (Taiwan), dem Teatro Verdi Firenze (Italien), dem Rathaus Hämeenlinna (Finnland), dem Serlachius-museo Gösta (Finnland), der Cosmo Rodewald Concert Hall (GB) und dem Senate House in London. Ihre Musik wurde von Yleisradio Oy, der öffentlichen Rundfunkanstalt Finnlands, sowie von Rai Radio 3 in Italien ausgestrahlt. Lins Streichquartett wurde von Casa Ricordi herausgegeben und ihr Orchesterwerk Occultra vom National Taiwan Symphony Orchestra eingespielt.

                                    Zur Zeit lebt sie mit Unterstützung eines zweijährigen Stipendiums der taiwanesischen Regierung in Rom. Sie erhielt zudem eine Projektförderung vom Taiwan Music Institute, mit deren Hilfe sie 2017 am Programm der Peter Eötvös Contemporary Music Foundation in Budapest teilnehmen kann.

                                    Mehr unter https://chiayinglin2015.wordpress.com

                                      LIZEE, Nicole

                                      Komposition

                                      Called a “brilliant musical scientist” and lauded for “creating a stir with listeners for her breathless imagination and ability to capture Gen-X and beyond generation”, JUNO-nominated composer Nicole Lizée creates new music from an eclectic mix of influences including the earliest MTV videos, turntablism, rave culture, Hitchcock, Kubrick, 1960s psychedelia and 1960s modernism. She is fascinated by the glitches made by outmoded and well-worn technology and captures these glitches, notates them and integrates them into live performance. Nicole’s compositions range from works for orchestra and solo turntablist featuring DJ techniques fully notated and integrated into a concert music setting, to other unorthodox instrument combinations that include the Atari 2600 video game console, omnichords, stylophones, Simon™, and karaoke tapes. In the broad scope of her evolving oeuvre she explores such themes as malfunction, reviving the obsolete, and the harnessing of imperfection and glitch to create a new kind of precision. In 2001 Nicole received a Master of Music degree from McGill University. After a decade and a half of composition, her commission list of over 50 works is varied and distinguished and includes the Kronos Quartet, Carnegie Hall, BBC Proms, the San Francisco Symphony, the Toronto Symphony Orchestra, l’Orchestre symphonique de Montréal, MATA Festival, etc. Her music has been performed worldwide in renowned venues including Carnegie Hall (NYC), Royal Albert Hall (London), Muziekgebouw (Amsterdam) and Cité de la Musique (Paris) – and in festivals including Huddersfield (UK), Roskilde (Denmark), Bang On a Can (USA), Barbican’s Sound Unbound (UK), Metropolis (Australia), Sydney Festival (Australia), X Avant (Canada), C3 (Berlin), Ecstatic (NYC) and Dark Music Days (Iceland). Nicole was recently awarded the 2017 SOCAN Jan. V. Matejcek Award. In 2013 she received the prestigious Canada Council for the Arts Jules Léger Prize for New Chamber Music. Nicole is the Composer in Residence at Vancouver’s Music on Main. She is a Korg Canada and Arturia artist.

                                      https://www.nicolelizee.com

                                        LØFFLER, Simon

                                        Komposition

                                        Simon Løffler’s (*1981) works range from extremely intimate set-ups to egnimatic constructions, embracing traditional instruments (transformed in various ways) as well as novel instrumental concepts. Løffler studied Composition with Bent Sørensen, Hans Abrahamsen and Niels Rosing-Schow at The Royal Danish Academy of Music and Music Theory with Lars Bisgaard at The Royal Danish Academy of Music, Composition with Wolfgang Heiniger at Hochschule für musik Hanns Eisler, Berlin, Composition with Simon Steen-Andersen at The Royal Academy of Music in Aarhus. Further studies at A.PASS (advanced performance and scenography studies), Brussels. Since 2017 he has been a lecturer in Composition at the Royal Danish Academy of Music. Simon Løffler was awarded the 3-year work grant by The Danish Arts Foundation (2015), The prestigious stipendium prize at the Darmstadt Ferienkurse für Neue Musik (2014) and was awarded by The Danish Arts Foundation for his work c (2013). His works has been performed by ensembles as Neue Vocalsolisten Stuttgart (DE), Ensemble Adapter (DE), asamisimasa (NO), SUONO MOBILE (DE), SCENATET (DK), Plus-Minus Ensemble (UK), Speak Percussion (AU) Ensemble Pamplemousse (US), We Spoke (CH), Ensemble hand werk (DE), Curious Chamber Players (SE), Athelas Sinfonietta (DK), Defunensemble (FI) among others.

                                        https://www.simonloeffler.dk

                                          MAYER, Philipp C.

                                          Komposition

                                          wurde 1995 in Hanau (Hessen) geboren. Er erhielt frühzeitig Unterricht am Klavier und später am Schlagzeug, ab 2012 auch Kompositionsunterricht am Dr. Hoch's Konservatorium Frankfurt bei Claus Kühnl. Seit 2010 gewann Philipp C. Mayer Preise bei mehreren Kompositionswettbewerben, darunter zwei Auszeichnungen beim Bundeswettbewerb Komposition 2012/13. Im Anschluss daran wurde ihm ein Residenzstipendium für das Künstlerhaus Schloss Wiepersdorf zuteil. Seit 2013 studiert Philipp C. Mayer an der Musikhochschule München im Fach Komposition bei Isabel Mundry. 2015/2016 absolvierte er zwei Auslandssemester als Stipendiat am Conservatoire National Supérieur in Paris bei Stefano Gervasoni.

                                          Philipp C. Mayer konnte bereits mit namenhaften Musikern/Ensembles zusammenarbeiten, so unter anderem mit der Sopranistin Petra Hoffmann, dem Kinderchor der Bayrischen Staatsoper und dem Diotima Quartett. 2016 wurde seine künstlerische Arbeit mit dem Kulturförderpreis des Main-Kinzig-Kreises ausgezeichnet. Philipp C. Mayer ist Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes.

                                            MEREDI

                                            Komposition

                                            Meredi, *1992 in Berlin, studierte 2003-2013 Harfe und Komposition an der HfM und UDK, Berlin als Jungstudentin bei Prof. Joylon Brettingham-Smith und Helmut Zapf, 2012 erste UA von Orches- terstücken. Preisträgerin Bundeswettbewerb „Jugend Komponiert“, Jeunesses Musicales, Weikersheim, Preise bei „Jugend Komponiert“ der Philharmonie Berlin und „Jugend Komponiert“ Brandenburg sowie bei der Orchesterwerkstatt Halberstadt 2014. 2018 beendete sie ihr Studium in Komposition für Film und Medien bei Prof. Gerd Baumann an der HMT München.

                                            www.inamerediarakelian.de

                                              MOTSCHMANN, Johannes

                                              Komposition

                                              Johannes Motschmann (1978) studierte Komposition bei Jörg Herchet, Klavier bei Gunther Anger, elektronische Musik bei Wilfried Jentzsch und Musiktheorie bei Clemens Kühn und Ludwig Holtmeier an der „Hochschule für Musik Carl-Maria-von-Weber“ in Dresden. Von 2002 bis 2006 war er Schüler von Wolfgang Rihm an der Karlsruher Musikhochschule, wo er Diplom und Konzertexamen ablegte. Anschließend absolvierte er ein Postgraduiertenstudium bei Hanspeter Kyburz an der „Hochschule für Musik Hanns Eisler“ Berlin. Er erhielt ein Stipendium der Höpfner-Stiftung und ein Graduiertenförderungsstipendium des Landes Baden-Württemberg. 2008 gewann er den Bremer Komponistenpreis. Er war Finalist für den Paul-Hindemith-Preis und Teilnehmer beim 5. Internationalen Kompositionsseminar des Ensemble Modern.

                                              Johannes Motschmann erhielt Kompositionsaufträge von renommierten Festivals wie Klangspuren/Schwaz, dem Davosfestival, der Münchner Biennale, dem Beethovenfest Bonn, dem Heidelberger Frühling, dem Alpenklassik-Festival, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern und der Biennale für Moderne Musik/Frankfurt am Main. Seine Werke wurden unter anderem beim Schleswig-Holstein Musikfestival, beim Rheingau Musik Festival, beim Reeperbahnfestival in Hamburg und in der Yellow-Lounge im Berghain in Berlin aufgeführt.

                                              Zu den Interpreten seiner Werke zählen u. a. Ensemble Modern, Scharoun Ensemble, Minguet Quartett, Jack Quartet, Quartuor Danel, SWR Sinfonieorchester, NDR Radiophilharmonie, Matthias Schorn, François-Frédéric Guy, Johannes Kalitzke, Sean Edwards, Peter Tilling, Alexander Shelley und die Band „Spark“, mit der er 2012 die CD „Folk Tune Rhapsodies“ bei der Deutschen Grammophon veröffentlichte. 2015 folgte gemeinsam mit dem Multipercussionisten David Panzl und dem Tonmeister Boris Bolles die Aufnahme und Produktion der CD „Electric Fields“: 9 Trios für Sythesizer/Klaviere, Multipercussion und Violine (release am 8. April 2016 bei edel Berlin Classics/Neue Meister).

                                              Johannes Motschmann lebt in Berlin.

                                              http://johannes-motschmann.de

                                                MÜLLER-WIELAND, Jan

                                                Komposition

                                                geboren 1966 in Hamburg, studierte an der Musikhochschule Lübeck Komposition bei Friedhelm Döhl, Kontrabass bei Willi Beyer und Dirigieren bei Günther Behrens. 1988 nahm er ein externes Kompositionsstudium bei Hans Werner Henze auf, was für seine spätere Laufbahn prägend sein sollte. Zahl- reiche Stipendien gaben ihm die Möglichkeit zu ausgedehnten Auslandsaufenthalten in Frankreich, Italien und Amerika. Seit 1993 freischaffend in Berlin tätig, wurde er 2006 Dozent und 2007 Professor für Komposition an der Münchner Musikhochschule. Müller-Wieland komponierte über hundert Werke, darunter fünfzehn abendfüllende Arbeiten für das Musiktheater, vier Sinfonien, zahlreiche Orchesterwerke, ferner kammermusikalische Werke und Vokalmusik. Aufträge erhielt er dabei von Häusern wie der Hamburgischen Staatsoper oder der Deutschen Oper Berlin, Festivals wie der Münchener Biennale und dem Holland Festival sowie von Orchestern u.a. Münchner Philharmoniker, London Sinfonietta. Sein Schaffen wurde mit zahlreichen Preisen so dem Förderpreis der Ernst von Siemens-Musikstiftung oder den Hindemith-Preis des Schleswig-Holstein-Musikfestivals ausgezeichnet.

                                                 

                                                  MUNDRY, Isabel

                                                  Komposition

                                                  wurde 1963 geboren. Sie studierte Komposition bei Frank Michael Bayer und Gösta Neuwirth an der heutigen Universität der Künste Berlin sowie bei Hans Zender an der Musikhochschule in Frankfurt/M. Dort und in Zürich war sie selbst als Professorin für Komposition und Musiktheorie tätig. Danach folgte der Ruf an die Hochschule für Musik und Theater in München. Ihre Kompositionen wurden bisher von den wichtigsten Institutionen und Klangkörpern der zeitgenössischen Musik beauftragt oder uraufgeführt, so war ihre Oper "Ein Atemzug - Odyssee" an der Deutschen Oper Berlin erstmalig zu sehen. Sie wurde zusammen mit Moritz Eggert mit dem Mainzer Schneider-Schott-Preis ausgezeichnet. Außerdem ist sie Trägerin des Kranichsteiner Musikpreises und wirkt als Jurorin renommierter Kulturstiftungen. Mehr unter: http://website.musikhochschule-muenchen.de

                                                    MURPHY, Genevieve

                                                    Komposition, Elektronik

                                                    Genevieve (1988, Scotland) studied at the Royal Conservatoire of Glasgow, Junior School followed by Birmingham Conservatoire for Bachelor of Music. She received a Masters in Composition at The Royal Conservatory of The Hague in 2013 and currently lives in Amsterdam, The Netherlands. Her compositions have been performed in a variety of concert halls and art galleries in Amsterdam including Concertgebouw, Muziekgebouw, Splendor, W139, and Stedelijk with, to name a few, Amsterdam Sinfonietta, Nieuw Ensemble, Nederlands Blazers Ensemble and Camerata RCO performing her compositions. Genevieve has had her work commissioned by Royal Concertgebouw Orchestra Camerata in multiple performances with neuropsychologist, Professor Erik Scherder. Her composition ‘Your Blue and My Purple’ was performed in La Fenice Theatre in Venice, 2016. Genevieve has been a member of the Ulysses Network (2016/17) where she developed and performed a solo work in the gallery ESC, Graz (Austria) and composed for International Ensemble Modern Akademie, Frankfurt (Germany). The composer premiered the work, ‘Squeeze Machine’ for IEMA in Gaudeamus, Utrecht (Netherlands) followed by performances in Frankfurt in September 2017.

                                                    https://genevieve-murphy.com

                                                      NICKEL, Volker

                                                      Komposition

                                                      wurde 1970 in Augsburg geboren. Er studierte zunächst Musikwissenschaft, Philosophie und Psychologie an den Universitäten Augsburg und München - später Komposition bei Hans-Jürgen von Bose an der Hochschule in München. Nickels Kompositionen waren Anfangs von einem eher postmodernen Eklektizismus geprägt, der sich aber immer schon als Teil eines variierenden Verfahrens verstand und lediglich Dinge, die auf einer tiefer liegenden strukturellen Ebene miteinander verbunden sind, in unterschiedlicher Gestalt in Erscheinung treten ließ. Später entwickelte Nickel unter dem Einfluss neuerer Literatur und dem „Zettelkasten-Prinzip“, einen kontrapunktisch präzis ausgearbeiteten, diskontinuierlichen und strukturell subtilen Musikstil, der auf der Grundlage Cantus-firmus-artiger Perioden und einer variierenden Montagetechnik funktioniert. Nickels Musik wurde vielfach ausgezeichnet, darunter mit dem renommierten Förderpreis der Ernst von Siemens-Musikstiftung. Nickel war Stipendiat an der Cité Internationale des Arts in Paris und unterrichtet am LMZ der Universität Augsburg. Mehr unter: www.musikverlag-nickel.eu/Nickel

                                                        NORDIN, Jesper

                                                        Komposition

                                                        Jesper Nordin (born in 1971 in Stockholm) is a leading Swedish composer, and one who has garnered considerable international acclaim in recent years. His music, with its powerful emotional impact and traces of traditional Swedish folk music, rock music and improvised music, is broadcast and performed throughout the world. His music is performed by conductors like Esa-Pekka Salonen, Daniel Harding and Kent Nagano and musicians like Martin Fröst and Diego Tosi. His orchestral pieces have been played and/or commissioned by such orchestras as the Orchestre Philharmonique de Radio France, BBC Scottish Symphony Orchestra, Sinfonieorchester Basel, Royal Stockholm Philharmonic and the Swedish and Finnish radio orchestras. He is also included in the repertoires of several of the world’s foremost contemporary music ensembles, amongst them ensemble recherche, L’Itineraire, Ensemble Orchestral Contemporain, Quatuor Diotima, Talea and The San Francisco Contemporary Music Players. His iOS apps Gestrument and ScaleGen are used by musicians and amateurs in many different genres.

                                                        http://jespernordin.com

                                                          OVSEPYAN, Petros

                                                          Komposition

                                                          Petros Ovsepyan, armenischer Herkunft, wurde in Baku/Aserbaidschan geboren und 1979 in die USA eingewandert. Seine Ausbildung (Bachelor's, Masters und Doctor) machte Petros Ovsepyan in der Manhattan School of Music (New York) und in der Indiana University (Bloomington). 1995 war er mit dem Fulbright Stipendium im Sweelinck Conservatory (Postgraduate Studium) in Amsterdam bei Theo Loevendie. Lehrer waren u.a. Claude Baker, Brian Ferneyhough, Klaus Huber, Harvey Sollberger und Giampaolo Bracali. Sein Werk umfasst Stücke der Genre: Solo, Kammermusik, Orchester, Chor, Musiktheater, Oper, Elektronik und Multimedia. Eine Spezialisierung ist, den Körper des Performers als Erweiterung des Klanges miteinzubeziehen. Als Beispiele sind Opera and Aria (2003) für vier Saxofonen (UA Gaudeamus Muziektheater Festival 2004, Amsterdam), eine Instrumentaler Oper die innerhalb 45 minuten von Kõrper zum Instrumentalesklang verwandelt, oder II (1999) für Klavier Solo (MATA Festival 2000, New York), wo jeder Kõrperbewegung ein Teil des Klangmaterials des Stückes wird. Das Verhältnis zwischen Klang und Bewegung in diesen Stücken schafft eine Atmosphäre von einer neuen Realität und Wahrnehmung. Er war featured composer und vertreten bei internationalen Festivals, u.a. AmBul13 (Sofia, 2013), Kalv Festival 2011 (Kalv-Schweden), MaerzMusik (Berlin, 2009), Ultraschall (Berlin, 2007), Culturscapes (Basel, 2005), Gaudeamus Muziektheater Festival (Amsterdam, 2004), ISCM Weltmusik Tage (Slovenien, 2003), Klangwerkstatt (Berlin, 2003), Festival Encuentros 2002 (Buenos Aires), Fondation Royaumont (Frankreich, 2000), MATA 2000 (New York), American Music Week (Sofia, 1999). Seine Werke wurden u.a. aufgefuhrt von: Nieuw Ensemble, Ensemble musikFabrik, Klangforum Wien, Ensemble Mosaik, Sonar Quartett, Nouvelle Ensemble Moderne, Kairos Quartett, Pierrot Ensemble Wien, Vocalensemble Kassel, l'Itenereire. Seit 2002 wohnt und arbeitet Petros Ovsepyan in Berlin und seit 2012 ist er ein Lehrbeauftragter für Performative Musik und Klangkunst an der Frankfurt-am-Main Fachhochschule.

                                                            PARTCH, Harry

                                                            Komposition

                                                            wurde 1901 in Oakland, USA geboren und starb 1974 in San Diego, USA. Er wirkte als Komponist, Theoretiker und Instrumentenbauer. Nach einer intensiven mit vielen zu seinen Lebzeiten bekannten Stimmungssystemen entwickelte er aufgrund der "Just Intonation" ein 43-töniges Tonsystem. Nach Studien und einem Aufenthalt 1934 in London lebte er Mitte der 1930er in der Zeit der "Great Depression" als Hobo (Landstreicher). In dieser Zeit sammelte er viele Materialien, so auch die Highway-Kritzeleien zu Barstow - Eight Hitchhiker Inscriptions from a Highway Railing at Barstow, California (1941). 1942 tauchte er in das New Yorker Musikleben ein, was ihn mit wichtigen US-Komponisten zusammenbrachte. Ab 1943 konnte er für sein Tonsystem mit dem Guggenheim Stipendium neuartige Instrumente entwickeln und bauen. Ab den 1950ern wirkte er in seiner Heimat Kalifornien, wo seine bedeutendsten Werke wie das Musiktheater "The Bewitched" und "Delusion of the Fury—A Ritual of Dream and Delusion" entstanden.

                                                              PENDERBAYNE, Samuel

                                                              Komposition, Gesang, Elektronik

                                                              ist ein australischer Komponist und studiert derzeit Komposition bei Prof. Moritz Eggert an der Hochschule für Musik und Theater München. Seinen Bachelor of Music am Sydney Conservatorium schloss er mit Bestnote ab. Dort studierte er bei Dr. Michael Smetanin (Komposition) und Anke Hoeppner (Gesang) und wurde mit dem Doris Burnett-Ford Stipendium gefördert. In Australien wurden seine Werke von den Symphonieorchestern von Tasmanien, Melbourne und Sydney (Sinfonietta) sowie von der Song Company, The Australian Voices und dem Sculthorpe Streichquartett aufgeführt. Dabei wurde seine Musik in großen Konzerthäusern wie dem Sydney Opera House, der Verbrugghen Hall und der Goosens Hall gespielt. Nach seiner Ankunft in Deutschland hat er sich dem Kapitael Zwei Kolektif (sic) angeschlossen und wirkte damit an Performances in den Clubs Milla und Strom, der Schaustelle der Pinakothek der Moderne und der WhiteBox in der Kultfabrik mit. Weitere seiner Kompositionen wurden vom Sirius Streichquartett (aus NYC), dem Ensemble Oktopus sowie als Theatermusik in Inszenierungen an der Bayerischen Theaterakademie und am Schauspielhaus Frankfurt aufgeführt.

                                                                POGATSCHAR, Helga

                                                                Komposition

                                                                in München geboren, studierte sie zunächst Klavier an der Hochschule für Musik in München und später Komposition für Film und Fernsehen. Die Komponistin bekam zahlreichen Stipendien (u.a. Projektstipendium Neue Musik/Neue Medien, Internationales Künstlerhaus Villa Concordia Bamberg) und Auszeichnungen (u.a. tz-Rose, CD des Jahres der SZ) zuerkannt und erhielt Lehraufträge an den Hochschulen für Musik und Theater in München (elektronische Klangerzeugung) und Hamburg (angewandte Komposition und Sounddesign). Neben freien Kompositionen und Auftragswerken entstanden zahlreiche Hörspiele unter anderem für den Bayerischen Rundfunk. Helga Pogatschar ist im künstlerischen Leitungsteam des Festivals für Neue Musik A•Devantgarde, das bereits seit 1989 besteht. Zuletzt von ihr zu hören waren „Traumtext“ beim Festival DANCE 2004, die Kurzoper „Manöverkritik“ beim A•Devantgarde-Festival 2005 und „Traumtext II“ im Gasteig 2006.

                                                                  REISERER, Christoph

                                                                  Komposition

                                                                  Christoph Reiserer, geboren 1966 in Wasserburg am Inn, studierte Musikwissenschaft und Philosophie in München und Berlin. Als Saxofonist Autodidakt, befasst er sich insbesondere mit neuen Spieltechniken und gemeinhin mit allem, was den Entstehungsprozess von Musik an sich betrifft. Sein besonderes Interesse gilt der Improvisation und dem musikalischen Theater. Er erhielt verschiedene Stipendien und Preise unter anderem beim Leipziger Improvisationswettbewerb 1997. Seit 1998 entstanden eigene Theaterproduktion: "Heiss" (1998) und "up & down" (2001 im Deutschen Museum München). Als Wissenschaftler und Mitarbeiter des internationalen Projekts LIST befasst er sich mit der Erforschung neuer Spieltechniken auf Holzblasinstrumenten und deren Darstellung auf CD-ROM. Außerdem komponiert und improvisiert er bei Musik zum Anfassen mit Kindern an Münchner Schulen. Seit März 2003 ist er Gast am Center for Contemporary Arts in Glasgow.

                                                                  http://www.christophreiserer.de

                                                                    SCHACHTNER, Johannes X.

                                                                    Komposition, Dirigent, Solist

                                                                    arbeitet nach seinem Studium in den Fächern Komposition und Orchesterdirigieren und Stipendienaufenthalten in Bamberg und Paris als freischaffender Dirigent und Komponist.
                                                                    Er leitete am Pult Orchester wie die Münchner Symphoniker, die Bad Reichenhaller Philharmoniker oder die Bayerische Kammerphilharmonie sowie zahlreiche Ensembles im Bereich der Neuen Musik. Musiktheaterproduktionen führten ihn u.a. ans Vorarlberger Landestheater oder zur Münchner Biennale. Seit 2014 ist er musikalischer Leiter des Jugendensemble für Neue Musik, Bayern (JU[MB]LE).

                                                                    Sein umfangreiches kompositorisches Werk wird von international renommierten Solisten wie Julia Fischer, Adrien Boisseau, Julius Berger, Maximilian Hornung oder dem Dirigent Ulf Schirmer aufgeführt und er erhielt zahlreiche Aufträge, zuletzt etwa von der Münchner Biennale. Der Leopold-Mozart-Violinwettbewerb 2016 beauftragte ihn mit der Komposition des Pflichtstücks, für Julia Fischer und Daniel Müller-Schott entsteht im Auftrag des Kronberg Academy Festival 2019 ein Doppelkonzert.

                                                                    Für sein Schaffen, das regelmäßig in Porträtkonzerten zu hören ist und darüber hinaus u.a. auf zwei Portrait-CDs dokumentiert ist, wurde Johannes X. Schachtner vielfach bei Wettbewerben ausgezeichnet. Er erhielt u.a. 2013 den Musikförderpreis der Landeshauptstadt München, 2014 den bayerischen Kunstförderpreis. Zudem ist er regelmäßig als Kurator von Konzerten und Projekten im Bereich der zeitgenössischen Musik tätig.

                                                                    Mehr unter: www.jxschachtner.com

                                                                      SEIDL, Hannes

                                                                      Komposition

                                                                      1977 in Bremen geboren. Von 1998 bis 2003 studierte er Komposition bei Nicolaus A. Huber und Thomas Neuhaus an der Folkwang-Hochschule Essen sowie im Anschluss bei Beat Furrer an der Universität der Künste Graz im Rahmen eines DAAD Stipendiums. Arbeiten entstanden u. a. am IRCAM (Paris), im ZKM (Karlsruhe), im elektronischen Studio der AdK (Berlin) und im IEM (Graz). Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen und war u. a. Stipendienpreisträger der Darmstädter Ferienkurse für Neue Musik, Stipendiat der Akademie der Künste Berlin und des DAAD. Er war Preisträger des Wettbewerbs Impulse 2005 und des Kompositionswettbewerbes des Bremer Landesmusikrates 2006. Hannes Seidl erarbeitete seine Stücke mit zahlreichen renommierten Ensembles wie dem Ensemble Modern, KNM Berlin, Ensemble Mosaik, Klangforum Wien oder den Neuen Vocalsolisten Stuttgart. Seine Kompositionen wurden u. a. Bei den Donaueschinger Musiktagen, dem Ultraschall-Festival Berlin, Festival Ultima Oslo, beim steirischen herbst Graz, ECLAT und Warschauer Herbst gespielt. Seit 2008 arbeitet er mit dem Videokünstler Daniel Kötter zusammen, mit dem er mehrere Musiktheater, u.a. 2010 „Freizeitspektakel“, 2013 – 2016 die Trilogie “Ökonomien des Handelns – KREDIT, RECHT, LIEBE”, Installationen, Kurzfilme und Hörstücke erarbeitet. 2016 initiierte Hannes Seidl das Internet Radioprojekt “Good Morning Deutschland” das seitdem aus Frankfurt und Stuttgart mehrmals die Woche mehrsprachig Radio von und für Geflüchtete sendet. Hannes Seidl lebt in Frankfurt a. M.

                                                                      http://www.hannesseidl.de

                                                                        STRAUCH, Alexander

                                                                        Komposition

                                                                        wurde 1971 in München geboren. Sein Hauptaugenmerk auf dem Musiktheaters, so konnte man zuletzt konnte man 2014 Styx – Orfeo's Past Now erleben, davor waren z.B. NEDA – der Ruf, die Stimme (Münchener Biennale, 2012), oder UTOPER nach Thomas Morus' Utopia (Semperoper Dresden, Hochspannungshalle der TU Dresden, 2009). Wichtige Kompositionsaufträge erhielt er u.a. von der Münchener Biennale, der Bayerischen und der Sächsischen Staatsoper und dem Münchener Kammerorchester. Strauch war u.a. Stipendiat der Cité Internationale des Arts in Paris und der Villa Concordia in Bamberg. Seine Werke wurden u.a. durch BR, DLR und Deutsche Welle aufgezeichnet und gesendet. Er studierte an den Musikhochschulen in München und Frankfurt/M. u.a. bei Hans Zender und Isabel Mundry. www.strauchcomposer.de

                                                                          STROOTMAN, Aart

                                                                          Komposition

                                                                          Pioneering guitarist/composer Aart Strootman (1987) studied in Tilburg with Hein Sanderink, obtaining his Bachelor’s in Music cum laude in 2008. Subsequent studies with Marlon Titre, Elliott Fisk and Scott Tennant resulted in a cum laude Master’s in Music with the highest grade (10/10) at Conservatory Fontys & Zuyd in 2010. At the same institute he graduated with a Master’s in Music Theory and at the University of Utrecht he obtained an MA in Musicology.

                                                                          After receiving several grants and awards as a talented performer, Strootman began organically developing in further as a composer as well. In 2014 Aart was granted “Nieuwe maker” by the Dutch Fund of Performing Arts. With this support he followed masterclasses composition with Nik Bärtsch in Zürich.

                                                                          As a guitarist, Aart played solo from Amsterdam to Moskow and from Helsinki to Wellington, mostly on self-build instruments. The development of new repertoire via new instruments is the topic of the PhD research he currently conducts via the Orpheus Institute and the University of Leiden. He played solo with the New York Philharmonic, Iceland Symphony Orchestra, WDR Sinfonieorchester, Danish Chamber Orchestra, Britten Symfonia, MDR Sinfonieorchester and many other orchestras.

                                                                          As a composer, Aart wrote music for numerous theatre plays. He also wrote music for F.C. Jongbloed, DissonArt Ensemble, Storioni Trio, Stargaze, Nora Fischer, TEMKO, Ramon Lormans, Jacqueline Hamelink, Kluster5, Slagwerk Den Haag, Vincent van Amsterdam, Bang on a Can, and many others. His first orchestra commission was premiered by Philharmonie Zuid-Nederland and TEMKO.

                                                                          https://aartstrootman.com

                                                                            STROPPA, Marco

                                                                            Komposition

                                                                            Der Komponist, Forscher und Dozent Marco Stroppa (geb. 8.12.1959 in Verona) begann seine Musikstudien in Italien (Diplom in Klavier, Komposition, Chorleitung und Elektronische Musik). Er perfektionierte in der Zeit von 1984 bis 1986 seine wissenschaftlichen Kenntnisse am Massachusetts Institute of Technology in den USA (Kognitive Psychologie, Informatik und Künstliche Intelligenz).

                                                                            Von 1980 bis 1984 arbeitete er mit dem Computerklangforschungszentrum der Universität Padua zusammen. Auf Einladung von Pierre Boulez hin, zog er 1982 nach Paris um als Komponist und Forscher am IRCAM zu arbeiten. Von 1987 bis 1990 wurde er auch Direktor der Abteilung für musikalische Forschung des IRCAMs ernannt. Diese Zusammenarbeit setzte sich ohne Unterbrechung bis heute fort und war von entschiedener Bedeutung für seine musikalische Ausbildung.

                                                                            1996 erhielt er den Kompositionspreis der Osterfestspiele in Salzburg. Im Sommer des gleichen Jahres war er unter den Komponisten der Next Generation bei den Salzburger Festspielen.

                                                                            Als aktiver Dozent erteilt Marco Stroppa seit 1984 am IRCAM Unterricht. 1987 gründet er den Kompositions- und Computermusikkurs beim Internationalen Bartók Festival in Szombathely (Ungarn), wo er bis 1999 unterrichtete. Seit 1999 ist er Professor für Komposition an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart. Er unterrichtete auch an dem Conservatoire National Supérieur in Paris und Lyon.

                                                                            Mehr unter https://www.marcostroppa.eu

                                                                              TAKEMITSU, Toru

                                                                              Komposition

                                                                              Toru Takemitsu wurde am 8. Oktober 1930 in Tokyo geboren. Von 1943 an besuchte er die Keika Junior High School, mit 16 beschloss er, Komponist zu werden. In der Nachkriegszeit hörte er über den Rundfunk der amerikanischen Besatzer westliche Musik – neben Jazz vor allem klassische Musik von Debussy und Copland, aber auch von Schönberg. Im Alter von 20 debütierte er mit dem Klavierstück Lento in Due Movimenti. Auch wenn Takemitsus Kompositionsstudien überwiegend autodidaktisch waren, suchte er die Nähe zu herausragenden Lehrern: Toshi Ichiyanagi führte den Komponisten in die europäische Avantgarde eines Messiaen, Nono und Stockhausen ein. Fumio Hayasaka machte Takemitsu mit der Welt der Filmmusik vertraut und stellte den Kontakt zum Regisseur Akira Kurosawa her, für den Takemitsu mehrere Filmplots vertonte. Parallel zu seinen musikalischen Studien interessierte sich Takemitsu auch für andere Künste: moderne Malerei, Theater, Film und Literatur (insbesondere die Lyrik). Seine kulturphilosophischen Kenntnisse beruhten neben den eigenen Erfahrungen auf einem intensiven Gedankenaustausch mit Yasuji Kiyose. Im Jahr 1951 gründete Takemitsu zusammen mit anderen Komponisten und Vertretern aus verschiedenen Kunstbereichen die Gruppe "Experimentelle Werkstatt", eine "Mixed-Media-Gruppe", die bald mit ihren avantgardistischen multimedialen Aktivitäten Aufsehen erregte. Takemitsu lehrte Komposition an der Yale University und wurde von zahlreichen Universitäten in den USA, Kanada und Australien als Dozent eingeladen. Er starb am 20. Februar 1996 in Tokyo. Zu Takemitsus Gedenken realisierten Peter Mussbach und die Berliner Staatsoper Unter den Linden 2004 das szenische Projekt "My Way of Life". Takemitsu erhielt zahlreiche Preise und Auszeichnungen, darunter den Prix Italia, den ersten Preis beim Festival of Contemporary Music in Karuisawa (beide 1958), den Preis der Deutschen Botschaft beim Tokyo Contemporary Music Festival (1960 und 1961), den großen Preis des Japanischen Kunstfestivals (1966), den Otaka Prize (1976 und 1981) sowie den Los Angeles Film Critics Award (für den Film „Ran“, 1987), den UNESCO-IMC Music Prize (1991), den Grawemeyer Award for Music Composition (1994) und den Glenn Gould Prize (1996). Takemitsu war Composer in Residence beim Canberra Festival der Musica Viva in Australien (1960), bei der London Music Digest (1973) und den Evenings for New Music der State Universität von New York in Buffalo (1977). 1979 wurde er Ehrenmitglied der Akademie der Künste der DDR, 1984 Mitglied der American Academy of Arts and Letters, 1985 des Ordre des arts et des lettres und 1994 der Royal Academy of Music in London.

                                                                                TANGIAN, Mischa

                                                                                Komposition, Violine

                                                                                Der aus Moskau stammende Komponist Mischa Tangian sammelte erste musikalische Erfahrungen als Geiger bei verschiedenen Orchestern (u.a. Bundesjugendorchester), Konzerten und Wettbewerben. Er war in den Fächern Violine und Klavier bereits während der Schulzeit Jungstudent an den Hochschulen Dortmund, Münster und zuletzt in Köln. Von 2006 bis 2012 studierte er Komposition bei Manfred Trojahn an der RSH Düsseldorf und schloss sein Diplom mit Auszeichnung ab. Das ermöglichte ihm ein Masterstudium bei George Benjamin am King's College London. Mischa Tangian erhielt zahlreiche Preise und Stipendien, so ist er 2016-18 Stipendiat der Akademie Musiktheater Heute der Deutschen Bank Stiftung. Er war auch Gewinner des 2. Internationalen Opernwettbewerbs „Neue Szenen“ der Deutschen Oper Berlin 2014. Seit 2013 lebt und arbeitet Mischa Tangian in Berlin. Für die Spielzeit 2014/15 wurde er mit zwei Projekten an der Deutschen Oper Berlin beauftragt. Zusammen mit der Regisseuring Eva Abelein entwickelte er die Musiktheatershow In Transit als Arrangeur und Komponist, worin er auch als Performer (Violine) mitwirkte. Im September 2016 wurde die Kinderoper Moby Dick in Hannover uraufgeführt, ein Auftrag des Staatstheaters Hannover, zu dem Dorothea Hartmann das Libretto verfasst hat.

                                                                                http://mischatangian.com

                                                                                  WEIDNER, Bernhard

                                                                                  Komposition

                                                                                  (geb. 1965 in München) studierte nach musikalischen Anfängen als Rockgitarrist Komposition bei Bertold Hummel und Heinz Winbeck an der Hochschule für Musik in Würzburg.

                                                                                  Weidner schreibt für die unterschiedlichsten Genres, wobei die Erkundung des eigenen inneren Klangerlebens stets im Zentrum seines Komponierens steht. In vielen seiner Stücken nimmt er – als Ausdruck des Respekts und der Nähe – bewusst Bezug auf Werke der musikalischen Tradition. Ebenso spielen für Weidner beim Komponieren außermusikalische Bezüge (insbesondere literarische Vorlagen) immer wieder eine große Rolle.

                                                                                  An Auszeichnungen erhielt er u.a. ein Stipendium an der Cité Internationale des Arts in Paris, das Musikstipendium und den Förderpreis Musik der Stadt München. Zu den Künstlern, die Werke von Bernhard Weidner zur Aufführung brachten, gehören u.a. die Ensembles Singer Pur, Quatuor Bozzini, Ensemble Mondrian, Aventa Ensemble oder Solisten wie Kolja Lessing und Mizuka Kano. Bis 2008 war Weidner an der künstlerischen und organisatorischen Gestaltung des Neue-Musik-Festivals „A•Devantgarde“ maßgeblich beteiligt. In Hörfunkbeiträgen und Vorträgen nimmt er Stellung zu musikästhetischen Fragen.

                                                                                  http://www.bernhardweidner.de

                                                                                    WESTERMANN, Kay

                                                                                    Komposition

                                                                                    Kay Westermann (* 1958) studierte Komposition bei Wilhelm Killmayer und Wolfgang Rihm. Er war Gründungsmitglied der aDevantgarde. Westermann promovierte an der LMU München in Musikwissenschaft über zeitgenössisches Musiktheater. Seit Anfang der 90er Jahre ist er Professor für Gehörbildung an der Musikhochschule München. Zuletzt trat er mit einem beeindruckendem Konzert für Marimba und Orchester hervor. Er war Stipendiat der Cite Internationale des Arts in Paris. Zu seinen Privatschülern, die später von sich reden machten, sind v.a. Jörg Widmann und Klaus Schedl hervorzuheben. Auch Kai Johannes Polzhofer oder Alexander Strauch begannen als Jugendliche bei ihm mit ihren kompositorischen Gehversuchen. 

                                                                                      Artists

                                                                                      BELLISSIMO, Jake

                                                                                      Gesang, Komposition, Performance

                                                                                      (*1995) ist ein US-amerikanischer Komponist, dessen Musik realistische Szenarien präsentiert, oftmals durch das Erzählen von musikalischen Geschichten. Jake verwendet Klänge, die er in den Alltag seiner Stücke über den menschlichen Zustand und das Streben nach Glück einbezieht. Jake studierte bisher mit Samuel Adler, David Liptak, Robert Morris, und Nicolas Scherzinger. Jake lebt zur Zeit in Berlin, Deutschland, wo er mit Moritz Eggert studiert und an eigenen Projekten und Kompositionen arbeitet.

                                                                                      Mehr unter www.jakebellissimo.com

                                                                                        DE AZEVEDO, Caio

                                                                                        Komposition, Violoncello

                                                                                        Caio de Azevedo, *1993 in Salvador, Brasilien. Als Mitglied der NEOJIBA (State Centers for the Youth and Children`s Orchestras of Bahia) war er als Cellist, Lehrer und Komponist tätig. Er studierte Cello und Komposition an der Universidade Federal da Bahia, derzeit studiert er als Stipendiat der Orlandus Lassus Stiftung (Rotary Club München) im Masterstudiengang Komposition bei Prof. Moritz Eggert an der Hochschule für Musik und Theater München. Zusammenarbeit mit renommierten Ensembles (MIVOS String Quartet (USA), International Contemporary Ensemble (USA), Camará Ensemble (BR), Quarteto Radamés Gnattali (BR), Ensemble Recherche (DE) und dem Oktopus Ensemble (DE) 2018; UA einer Kurzoper bei der Münchener Biennale. Preisträger des Lindembergue Cardoso Composition Contest (Bahia) swie 2. Preis und Publikumspreis beim First Composition Prize of Bahia.

                                                                                          Decoder Ensemble

                                                                                          Ensemble

                                                                                          Das Decoder Ensemble, gegründet 2011 in Hamburg, versteht sich als eine „Band für aktuelle Musik“ und zählt damit zu den innovativsten und unberechenbarsten Vertretern der internationalen Neue- Musik-Szene. Die Formation, bestehend aus Singstimme, elektronischen und akustischen Instrumenten, zeichnet sich durch einen besonders charakteristischen, energetischen Sound aus und hebt sich damit deutlich vom Klangbild konventioneller Kammermusikformationen ab. Genreübergreifende Kooperationen gehören für Decoder ebenso zum Programm wie ein weites musikalisches Spektrum, das von experimenteller Instrumentalmusik über multimediale Setups bis hin zu musikalischer Konzeptkunst reicht. Im Mittelpunkt steht die Zusammenarbeit mit Komponisten der jüngsten Generation. Sämtliche Musikerinnen und Musiker des Ensembles sind ausgewiesene Spezialisten auf dem Gebiet der zeitgenössischen Musik, drei der Mitglieder arbeiten zudem als Komponisten. So steht statt der sonst üblichen Trennung von Produktion und Interpretation ein intensiver Austausch zwischen den Künstlern an erster Stelle, verbunden mit einer höchstmöglichen Form von Authentizität.
                                                                                          Das Ensemble ist regelmäßig bei Festivals im In- und Ausland präsent. 2014 erschien eine Porträt-CD in Kooperation mit dem Deutschlandfunk Köln (Label Ahornfelder). Darüber hinaus gestaltet das Decoder Ensemble ab Herbst 2017 eine eigene Konzertreihe in der Elbphilharmonie Hamburg.

                                                                                          http://decoder-ensemble.de

                                                                                            EGGERT, Moritz

                                                                                            Komposition, Klavier

                                                                                            wurde 1965 in Heidelberg geboren. Als Komponist setzt er sich gerne zwischen alle Stühle, was sowohl das avantgardistische wie auch das klassische Konzertpublikum verunsichert. Durch in den Medien viel diskutierte Projekte wie „Die Tiefe des Raumes“ (Fußballoratorium, geschrieben für die Ruhrtriennale im Auftrag des Kulturprogramms der WM 2006) oder „Freax“ (Oper, zusammen mit Christoph Schlingensief) versucht er konstant das gängige Bild der Neuen Musik als Angelegenheit alleine für ein Expertenpublikum zu unterminieren. Neben seinem Schwerpunkt im Bereich Musiktheater, für das Eggert bisher 11 Opern schrieb, pflegt er gerne die kammermusikalischeren oder experimentelleren Zwischentöne zum Beispiel in seinem Liederzyklus „Neue Dichter Lieben“ oder seinem Klavierzyklus „Hämmerklavier“. Zu seinen aktuellen Projekten gehören neue große Opern für Linz und Berlin, eine Vertonung der Nutzungsbedingungen von Google für Sänger und Orchester, eine „Kochoper“ für Hamburg und eine Symphonie für Autohupen.

                                                                                            Als Pianist, Sänger, Dirigent und Performer setzt sich Eggert nicht nur für das zeitgenössische sondern auch für das klassische Repertoire ein, besonders im Bereich Lied und Kammermusik. Für die Neue Musikzeitung betreibt er den „Bad Blog of Musick“, den meistgelesenen Blog zum Thema zeitgenössische Musik in Deutschland. Mehr unter: www.moritzeggert.de

                                                                                              Ensemble Adapter

                                                                                              Ensemble

                                                                                              Adapter ist ein deutsch-isländisches Ensemble für Neue Musik mit Sitz in Berlin. Den Kern der Gruppe bildet ein Quartett aus Flöte, Klarinette, Harfe und Schlagzeug. Gemeinsam mit fest ausgewählten Instrumentalisten entstehen aus diesem Kern Kammermusikbesetzungen mit bis zu 10 Spielern. Neben zahlreichen Uraufführungen widmet Adapter sich in Konzerten und im Studio einem individuellen und internationalen Repertoire zeitgenössischer Musik. In eigenen Projekten und Koproduktionen erprobt das Ensemble ausserdem grenzübergreifende Arbeitsweisen in verschiedenen Genres. In Workshops wird erworbenes Wissen über Komposition, Studium und Aufführung von zeitgenössischer Musik mit Komponisten, Instrumentalisten und anderen Kreativen weltweit geteilt. Mit einem progressiven und kraftvollen Stil bemüht sich das Ensemble Adapter um einen authentischen Beitrag zu aktuellen Entwicklungen der Kulturszene.

                                                                                              http://www.ensemble-adapter.de

                                                                                                Ensemble BlauerReiter

                                                                                                Ensemble

                                                                                                Das Ensemble BlauerReiter, eine noch junge, aber höchst dynamische und bereits deutlich hörbare Stimme in Münchens Neue-Musik-Szene, wurde von Armando Merino 2014 gegründet. In seinen Konzertprogrammen widmet sich das Ensemble der Musik des 20. Jahrhunderts bis hin zur Aufführung zeitgenössischer Partituren in enger Zusammenarbeit mit Komponisten verschiedenster Kulturkreise. Neben der hohen künstlerischen Qualität sind es die Lust am Experiment und die Konzeption vielfarbiger Konzertabende, die das Ensemble auszeichnen. Der Name „Blauer Reiter“ verweist auf den berühmten Kreis Münchner Avantgardekünstler, die Anfang des 20. Jahrhunderts mit ihrer Neugier und Suche nach anderen, innerhalb der Künste vermischten Ausdrucksformen der modernen Kunst den Weg bereiteten.
                                                                                                Mit zahlreichen Aufführungen u. a. im Schwere Reiter München, in der Allerheiligenhofkirche der Münchner Residenz, im Nymphenburger Schloss und bei jetzt:musik! Augsburg hat sich die Formation einen festen Platz im regionalen Kulturleben erspielt. In seiner Reihe „code modern“ entwickelt das Ensemble für jedes Konzert ein spezielles Motto, welches das gesamte Programm strukturiert. Die Reihe will auf diese Weise einem breiten Publikum die verschiedenen Strömungen und wichtigsten Werke der letzten 100 Jahre im Zusammenklang mit den neuesten Tendenzen aktueller Musik näherbringen. Das Ensemble feierte Konzert-Höhepunkten in Zusammenarbeit mit Komponisten wie Minas Bobourdakis, Fabián Panisello oder Wei-Chieh Lin, bei Münchner Erstaufführungen von Werken Iannis Xennakis‘ und Fausto Romitellis sowie einem Mitschnitt des Bayerischen Rundfunks. Dank der Unterstützung durch das Kulturreferat der Landeshauptstadt München kann das Ensemble seine Programmreihe auch 2018 noch weiter ausbauen.
                                                                                                Die Gründungsmitglieder des Ensembles BlauerReiter kommen aus vier verschiedenen Ländern (Deutschland, Spanien, Italien und Griechenland) und verfügen alle über umfangreiche internationale Erfahrungen in der Aufführungspraxis zeitgenössischer Musik.
                                                                                                Mehr unter www.ensembleblauerreiter.com

                                                                                                  Ensemble Zeitsprung

                                                                                                  Ensemble

                                                                                                  „Das Ensemble Zeitsprung ist bereit für internationalen Status“ schrieb die Londoner Gramophone im Februar 2017. Das Ensemble prägt seit Jahren nachhaltig die Musikszene seiner Heimatstadt München; 2006 gegründet, spielte es bis heute an die 100 Konzerte in Deutschland, Österreich, Luxemburg und der Ukraine. Zahlreiche Kompositionen wurden in dieser Zeit durch das Ensemble initiiert und uraufgeführt. Entscheidende Entwicklungen in der zeitgenössischen Musik entstehen – davon sind die Ensemblemitglieder überzeugt – im Zusammenwirken von Komponisten und Interpreten. Insofern versteht sich das Ensemble Zeitsprung vor allem als flexibles „Instrument“ für Komponisten von heute. Dazu gehört ästhetische Offenheit, Spaß am Experiment und die Bereitschaft, Grenzen des Instrumental- und Ensemblespiels ständig neu auszutesten.

                                                                                                  In vielen Programmen verbindet das Ensemble Zeitsprung neue Werke mit Musik des 20. Jahrhunderts – in ihrer ganzen stilistischen Vielfalt. Ein weiteres wichtiges Anliegen ist den Musikern die Vermittlung zeitgenössischer Musik, etwa in der Gesprächskonzertreihe „2 x hören“.

                                                                                                  Die Stammbesetzung des Ensembles umfasst derzeit 13 Musiker, Auftritte finden in variabler Besetzung von Solo bis Kammerorchester statt. Mit Komponisten wie Johannes X. Schachtner, Minas Borboudakis, Rodion Shchedrin oder Wilfried Hiller verbindet das Ensemble eine enge Zusammenarbeit. Herausragende Künstler, darunter die Bajanistin Elsbeth Moser und der Sheng-Virtuose Wu Wei, spielten mit dem Ensemble Zeitsprung; gemeinsame Projekte wurden mit dem via-nova-chor München, dem Berliner Sonar Quartett und dem Quasars Ensemble aus Bratislava realisiert. Seit 2011 gibt es eine regelmäßige Kooperation mit den Tagen der Neuen Musik Bamberg.

                                                                                                  Konzerte des Ensembles wurden von verschiedenen Rundfunk- und Fernsehanstalten mitgeschnitten, CDS erschienen bei NEOS und Thorofon.

                                                                                                  https://www.ensemblezeitsprung.de

                                                                                                    FRIDMAN, Maya

                                                                                                    Cello

                                                                                                    Born in 1989 in Moscow, Russia, Maya Fridman is a talented young artist residing in The Netherlands.From her early years of playing the cello, Maya was recognised as a prodigy and was taken under the hood of the Foundation of Yuri Bashmet, where she took part in various TV and Radio programs. While studying at the Moscow State College of Music named after Alfred Schnittke, she was awarded as the First Prize Winner in the International Festival of Slavic Music among many other reputable awards.In 2010, Maya has been granted admission at the Conservatory of Amsterdam where she studied under professor Dmitry Ferschtman. Here, on the 10th of June in 2016, she successfully finished a Master’s Degree with the highest honours, Cum Laude. For the last seven years, Maya has been performing regularly in The Netherlands and Germany. Due to her vast musical interests, she always had a passion for improvisation and playing diverse musical styles. She was awarded Best Musician of 2013 Prize at De Grote Prijs van Nederland. She toured with Asko|Schönbergs K[h]AOS, Noord Nederlands Toneel and Club Guy & Roni in the productions Carroussel (2017) & Salam (2018). Maya is musician-in-residence with Gaudeamus from season and one of the finalists of Dutch Classical Talent 2018/2019.

                                                                                                    http://mayafridman.com

                                                                                                      HANDSCHUH, Levin

                                                                                                      Performance

                                                                                                      Levin Handschuh (geb. 1986) studierte Theater- und Medienwissenschaft, Literatur und Philosophie an der Universität Erlangen, wo er zusammen mit KommilitonInnen die Studiobühne als feste Institution etablierte. Dort inszenierte und betreute er als Vorstand zahlreiche Projekte, darunter „Brasil“, „Der Sandmann“, „Der Stalker“, „Constantine“ und „Sternenkrieger“. Er studierte anschließend an der Bayerischen Theaterakademie August Everding in München Schauspiel- und Musiktheater-Regie bei Prof. Cornel Franz und Prof. Sebastian Baumgarten. Neben eigenen Arbeiten im Rahmen des Studiums („Sweeney Todd“, „4.48 Psychose“, „1973PARANOIA“ und „Alice im Wunderland“), begann in dieser Zeit die Zusammenarbeit mit den KomponistInnen Katharina S. Müller und Samuel Penderbayne, von denen er mehrere Uraufführungen inszenierte. Seit 2014 arbeitet Levin Handschuh als Regieassistent (Musiktheater) am Theater Bremen und etablierte dort das Format „Temporäre Musikalische Zone“, in dessen Rahmen er in ungewöhnlichen Raumkonstellationen Arbeiten zeigte, die von zeitgenössischer Musik und elektroakustischen Experimenten geprägt waren. In der Spielzeit 2015/16 erarbeitete er mit einer Neufassung von Massenets „Don Quichotte“ seine erste größere Produktion mit dem Multimedia-Komponisten Riccardo Castagnola am Theater Bremen. Es sind stets die medialen und inhaltlichen Grenzgänge zwischen Alltäglichem und Kunst, Tradition und neuen Formen, die sein Arbeiten bestimmen.
                                                                                                      Mehr unter: https://www.levin-handschuh.de

                                                                                                        HAUF, Anna Clare

                                                                                                        Gesang

                                                                                                        Die Mezzosopranistin Anna Clare Hauf ist in London geboren und in Wien aufgewachsen. Ab dem Jahr 1997 studierte sie an der Universität für Musik und darstellende Kunst und Wien Gesang, Schwerpunkt ihrer Ausbildung bei den Professoren Rotraud Hansmann und Charles Spencer war der Liedgesang. Im Jahr 2004 schloss sie ihr Studium mit Auszeichnung ab. Bei Meisterkursen arbeitete sie u.a. mit Marjana Lipovsek und Wolfgang Holzmair zusammen.

                                                                                                        Ihre besondere Vorliebe gilt der Auseinandersetzung mit zeitgenössischer Musik, sowohl auf der Opernbühne als auch im Konzertsaal. So entstanden zahlreiche Zusammenarbeiten vor allem mit der Neuen Oper Wien – zuletzt etwa in Péter Eötvös’ „Paradise reloaded (Lilith)“ und dem Klangforum Wien (u.a. bei den Schwetzinger SWR Festspielen 2011 in Enno Poppes „IQ“). Beim Festival Wien Modern war Anna Hauf in „Das Kind der Seehundfrau“ und 2014 in Bernhard Ganders Sitcom-Oper „Das Leben am Rande der Milchstraße“ zu sehen. Im selben Jahr hatte auch die Neubearbeitung des Ensembles Federspiel von Ernst Krenes Oper „Jonny spielt auf“ mit Anna Hauf als Solistin Premiere. In Christof Dienz’ und Ela Baumanns „(K)eine Alpensage)“, eine musikalische Klanggeschichte im Auftrag der Wiener Jeunesse, übernahm sie die Gesangs- und Erzählerinnenrolle.

                                                                                                        Anna Clare Hauf konzertierte u.a. mit dem Klangforum Wien, den Niederösterreichischen Tonkünstlern, der Camerata Salzburg , dem Ensemble PHACE und dem Blockflöten-Kollektiv „Plenum“. Sie sang Uraufführungen mit Werken von Christian Muthspiel, Otto M. Zyan, Pierluigi Billone Bernhard Lang oder Lothar Voigtländer. Ab dem Jahr 2009 übernahm sie zudem die Gesangsparts beim Vienna Art Orchestra. Als singende Schauspielerin und Performerin gastiert Anna Hauf regelmäßig im Wiener Kabinetttheater, u.a. mit Stücken von Salvatore Sciarrino, Mauricio Kagel oder Hugo Ball, und als Liedsängerin war sie mit Werken von Gustav Mahlker, Richard Wagner, Ernst Krenek und zeitgenössischer Musik zu hören, z.B. im Wiener Konzerthaus und auf der Ruhrtriennale.

                                                                                                        http://www.annaclarehauf.at

                                                                                                          HUNSTEIN, Stefan

                                                                                                          Sprecher

                                                                                                          Stefan Hunstein, geboren 1957 in Kassel, studierte von 1979 bis 1982 Schauspiel an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Stuttgart. Anschließend war er am Theater in Essen und Freiburg engagiert sowie von 1986 bis 1990 am Schauspielhaus Bochum (Intendanz Frank-Patrick Steckel). Von 1990 bis 2001 war er Ensemblemitglied bei Dieter Dorn an den Münchner Kammerspielen sowie von 2001 bis 2010 am Bayerischen Staatsschauspiel. Von 2010 bis 2015 gehörte er zum Ensemble der Münchner Kammerspiele unter Johan Simons. Gastengagements führten ihn u. a. ans Deutsche Theater Berlin, zu den Salzburger Festspielen und zur Ruhrtriennale. 2007 wurde er mit dem Kurt Meisel Preis ausgezeichnet. Daneben realisierte er mehrere eigene Regiearbeiten. Gleichzeitig ist Stefan Hunstein als Fotograf und bildender Künstler tätig. Seine Werke waren in Gruppen- und Einzelausstellungen zu sehen, u. a. im Kunstverein München, in der Städtischen Galerie Lenbachhaus, im Kulturpalast in Warschau, im Haus der Kunst und im Franz Marc Museum. 1991 wurde er mit dem Deutschen Photopreis ausgezeichnet. Stefan Hunstein ist Mitglied der der Bayerischen Akademie der Schönen Künste. Seit der Spielzeit 2018/2019 kehrt er als Ensemblemitglied ans Schauspielhaus Bochum zurück.

                                                                                                            KRAUSE, Claas Matti Julius

                                                                                                            Komposition, E-Gitarrw

                                                                                                            Claas Matti Julius Krause (geb. 1990) geboren in Greifswald, aufgewachsen in Rostock, studierte systematische und historische Musikwissenschaft in Heidelberg und Hamburg, Jazzgitarre bei Prof. Peter O'Mara und Jazzkomposition bei Prof. Gregor Hübner, Christian Elsässer und Hector Martignon in München und inzwischen klassische Komposition bei Prof. Moritz Eggert. Claas Krause ist tätig alsMusiker, Komponist, Produzent und DJ. Er schreibt akustische und elektronische Werke für Besetzungen von Solovioline bis Punkband, von Tuba-Solo bis Sinfonieorchester. Leitet zusammen mit Christopher Verworner das Verworner-Krause-Kammerorchester (VKKO). Die Debut CD "Basic Soul Encoder" ist auf Neuklang Future im Juni 2016 erschienen.

                                                                                                              LOSSEAU, Florence

                                                                                                              Gesang

                                                                                                              begann ihre Gesangskarriere im Kinderchor des Staatstheaters am Gärtnerplatz. Im Anschluss daran nahm sie ein Gesangsstudium an der Hochschule für Musik und Theater München zunächst bei Frieder Lang und später bei Michelle Breedt auf. Die junge Sängerin trat bereits in diversen Opernproduktionen in Rollen wie Annina (»La traviata«), Abuela (Manuel de Fallas »La vida breve«), Hänsel (»Hänsel und Gretel«), Dido (»Dido und Aeneas«) und Dritte Dame (»Die Zauberflöte«) auf. Zuletzt sang sie Stefanie von Baden in Dominik Wilgenbusʼ Opernprojekt »Kaspar Hauser« an der Kammeroper München. Im Bereich der zeitgenössischen Musik trat sie z.B. mit der weiblichen Titelpartie in Alexander Strauchs Musiktheater "Styx - Orfeos Past Now" 2014 hervor.

                                                                                                                MAYRHOFER, Gregor A.

                                                                                                                Dirigent, Komposition

                                                                                                                Gregor A. Mayrhofer wurde 2017 von Sir Simon Rattle als Assistenzdirigent zu den Berliner Philharmonikern geholt und ist und Dirigierstipendiat der Karajan Akademie. Davor absolvierte sein Studium bei Alan Gilbert an der Juilliard School in New York nachdem er Komposition, Dirigieren und Gehörbildung in Paris, München und Düsseldorf studierte. Entscheidende künstlerische Impulse erhielt er außerdem von Bernhard Haitink, Fabio Luisi, Peter Eötvös, Rüdiger Bohn und James Ross. 2015 wurde er Assistenzdirigent beim Ensemble Intercontemporain und gab 2016 sein Debüt in der Pariser Philharmonie, als er wenige Tage vor dem Konzert für Pablo Heras-Cassado einsprang. Im Jahr darauf dirigierte er das Ensemble in einem Konzert in der Kölner Philharmonie, unter anderem mit einer eigenen Uraufführung. Mayrhofer arbeitete als Dirigent und Komponist bereits mit zahlreichen international renommierten Orchestern und Ensembles und Chören zusammen: SWR Sinfonieorchester, Münchner Symphoniker, Ensemble Modern Akademie, Cape Philharmonic Orchestra, Neue Philharmonie Westfalen, Savaria Symphony Orchestra, Ensemble Nostri Temporis Kiev, Orchestra of the Lucerne Festival Academy, Saint Petersburg Symphony Orchestra, Scharoun Ensemble der Berliner Philharmoniker. Kompositionsaufträge erhielt er u.A. von der Bayerischen Staatsoper München, dem Bayerischen Rundfunk, Chor des Bayerischen Rundfunks, Münchner Biennale, Tiroler Festspiele Erl, Bayerischer Landesjugendchor, Siemens Arts Forum, Orchester der Deutschen Oper Berlin, Staatsoper Hannover, Ensemble Intercontemporain und dem Scharoun Ensemble der Berliner Philharmoniker. Konzerte als Dirigent, Pianist und Komponist führten ihn durch ganz Europa, die USA, Russland und nach Mauritius. Er folgte 2013 der Einladung von Opera Mauritius die Opernfestspiele in diesem Jahr zu leiten mit einer Produktion von Dido and Aeneas und dirigierte zwei Jahre später eine weitere Produktion von Offenbach’s Orphée aux enfers. Ebenso 2013 gründete er das Studienstiftungsorchester NRW, engagiert sich stets für die Aufführung zeitgenössischer Musik und dirigierte zahlreiche Uraufführungen. Vor seinem Aufenthalt an der Juilliard School studierte er Komposition, Dirigieren und Gehörbildung an der HMT München (Jan Müller-Wieland), dem CNSM de Paris (Frederic Durieux), der RSH-Düsseldorf (Manfred Trojahn, Rüdiger Bohn). Stipendiat von „Yehudi Menuhin Live Music Now“, Studienstiftung des deutschen Volkes, Janssen Stiftung, Theodor Rogler Stiftung und der Internationalen Stiftung für Kultur und Zivilisation, Charles Schiff Conducting Award, Bruno Walter Memorial Scholarship

                                                                                                                  MERINO, Armando

                                                                                                                  Dirigent

                                                                                                                  Seit seinem Dirigierstudium bei Prof. Jordi Mora und Prof. Arturo Tamayo verfolgt der Spanier Armando Merino konsequent und mit stetig wachsendem Erfolg seinen Weg als gefragter Dirigent mit Fokus auf der Interpretation zeitgenössischer Musik und einem breiten Repertoire in Sinfonik wie Musiktheater. Wegweisende Impulse erhielt er als Mitglied der Internationalen Ensemble Modern Akademie sowie in Meisterkursen bei Pierre Boulez, Peter Rundel, Tutus Engel, Michael Luig und Kasper de Roo, wo er u. a. mit Ensembles wie Remix Ensemble, Zafraan Ensemble, Divertimento Ensemble und Ensemble Linea zusammen arbeitete.
                                                                                                                  Als Gastdirigent folgte Merino in den vergangenen Jahren Einladungen des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin (Ultraschall Festival) sowie des Konzerthausorchesters Berlin (Märzmusik), dirigierte Klangkörper wie das Tiroler Neue Musik-Ensemble Windkraft, das Orchester des Nordharzer Städtebundtheater, das Philharmonische Kammerorchester Wernigerode, das Akademische Sinfonie Orchester München, die Filarmonica Mihail Jora oder die Kammerphilharmonie Budweis. 2014 leitete Armando Merino in Madrid die spanische Premiere von Salvatore Sciarrino „La bocca, i piedi, il suono“.
                                                                                                                  2014 gründete Merino in seiner Wahlheimat München das Ensemble BlauerReiter, mit welchem er eine eigene Konzertreihe unter dem Titel „code modern“ ins Leben rief. Regelmäßige Konzerte in München und Umgebung, Kooperationen mit Kulturinstitutionen wie der Schwere Reiter Musik, ein Konzertmitschnitt des Bayerischen Rundfunks sowie die nachhaltige Unterstützung durch private und öffentliche Förderer unterstreichen dessen Bedeutung für den Neue-Musik-Standort Bayern.
                                                                                                                  Sein Debut als Operndirigent gab Merino im Jahr 2015 mit einer Neuproduktion der „Lucia di Lammermoor“ mit dem Lyrischen Opern Ensemble und dem Hoftheater Bergkirchen. 2017 wurde er von den beiden Ensembles mit der musikalischen Leitung von Carl Zellers „Der Vogelhändler“ betraut. Im selben Jahr leitete Armando Merino zudem eine Neuproduktion der „Fledermaus“ im Hofspielhaus München.

                                                                                                                  Mehr unter https://www.klangwork.com/kuenstler/armando-merino/

                                                                                                                    Münchener Kammerorchester

                                                                                                                    Kammerorchester

                                                                                                                    ›Schuldt und das Kammerorchester haben mittlerweile eine innige Beziehung, und Schuldts Enthusiasmus geht dabei mit dem überragend präzisen Spiel der Musiker eine überwältigende Verbindung ein.‹, konstatiert die Süddeutsche Zeitung nach einem der letzten Abonnementkonzerte des Münchener Kammerorchesters und seinem Chefdirigenten Clemens Schuldt. Seit Herbst 2016 leitet Schuldt die ›kleine Edelmusikertruppe‹ mit ihrem ›hinreißenden Mix aus historischer und moderner Musizierpraxis‹ (SZ). Anspruchsvolle Programme, die Werke früherer Jahrhunderte assoziativ und spannungsreich mit Musik der Gegenwart konfrontieren, prägen das Profil des Ensembles. Ästhetisch vorurteilsfrei und experimentierlustig setzen Schuldt und das Orchester dabei auf die Erlebnisqualität und kommunikative Intensität zeitgenössischer Musik. Die künstlerische Planung obliegt einem Künstlerischen Gremium, dem neben dem Chefdirigenten, zwei Orchestermusiker sowie Geschäftsführung und Dramaturgie angehören. Nachdem in den vergangenen Spielzeiten Begriffe wir Ostwärts, Drama, Kindheit, Isolation, Reformation und zuletzt Wandern die dramaturgische Konzeption leiteten, widmet sich die Saison 2018/19 unterschiedlichen Facetten des Themas Vorwiegend heiter. Mehr als 90 Werke hat das Kammerorchester in den letzten beiden Jahrzehnten uraufgeführt. Komponisten wie Iannis Xenakis, Wolfgang Rihm, Tan Dun, Chaya Czernowin, Georg Friedrich Haas, Pascal Dusapin, Salvatore Sciarrino und Jörg Widmann haben für das MKO geschrieben. Es wurden Aufträge u.a. an Beat Furrer, Erkk-Sven Tüür, Thomas Larcher, Milica Djordjević, Clara Iannotta, Samir Odeh-Tamimi, Mark Andre, Stefano Gervasoni, Peter Ruzicka, Márton Illés, Miroslav Srnka und Tigran Mansurian vergeben. Neben den Abonnementkonzerten im Prinzregententheater, der Hauptspielstätte des Orchesters, findet auch die Reihe ›Nachtmusiken‹ in der Rotunde der Pinakothek der Moderne ein ebenso kundiges wie zahlreiches Publikum. Seit anderthalb Jahrzehnten stellen diese Konzerte jeweils monographisch einen Komponisten des 20. und 21. Jahrhunderts vor. Mit dem ›MKO Songbook‹ wurde im ›Schwere Reiter‹ in München 2015 ein Format etabliert, das Auftragswerke des MKO und Arbeiten Münchener Komponisten in den Mittelpunkt stellt. Als Kernaufgabe sieht das MKO darüber hinaus das Engagement in der Musikvermittlung, das Kooperationen mit Kindergärten und Schulen, Orchesterpatenschaften sowie Angebote in der Erwachsenenbildung umfasst. Unter der Leitung von Clemens Schuldt hat das MKO diese Aktivitäten mit neuen Formaten und Initiativen noch verstärkt. Den Kern des Ensembles bilden die 28 fest angestellten Streicher. Im Zusammenwirken mit einem Stamm erstklassiger Solobläser aus europäischen Spitzenorchestern profiliert sich das MKO als schlank besetztes Sinfonieorchester, das auch in Hauptwerken Beethovens, Schuberts oder Schumanns interpretatorische Maßstäbe setzen kann. Wichtiger Bestandteil der Abonnementreihe wie auch der Gastspiele des Orchesters sind Konzerte unter Leitung eines der beiden Konzertmeister. Die Verantwortungsbereitschaft und das bedingungslose Engagement jedes einzelnen Musikers teilen sich an solchen Abenden mitunter besonders intensiv mit. 1950 von Christoph Stepp gegründet, wurde das Münchener Kammerorchester von 1956 an über fast vier Jahrzehnte von Hans Stadlmair geprägt. Der Ära unter Christoph Poppen (1995–2006) folgten zehn Jahre mit Alexander Liebreich als Künstlerischem Leiter des MKO. Das Orchester wird von der Stadt München und dem Land Bayern mit öffentlichen Zuschüssen gefördert. Seit der Saison 2006/07 ist die European Computer Telecoms AG (ECT) offizieller Hauptsponsor des MKO. Die Vernetzung des Orchesters am Standort München und die Zusammenarbeit mit Institutionen im Jugend- und Sozialbereich bilden einen Schwerpunkt der Aktivitäten des Ensembles. Wiederholte Kooperationen verbinden das MKO u.a. mit der Münchener Biennale, der Bayerischen Theaterakademie, der Bayerischen Staatsoper, der Villa Stuck, dem DOK.fest München, der LMU sowie der TU München. Der Gedanke sozialer Verantwortung liegt auch dem Aids-Konzert des Münchener Kammerorchesters zugrunde, das sich seit 2007 als künstlerisches und gesellschaftliches Highlight im Münchener Konzertleben etabliert hat. Rund sechzig Konzerte pro Jahr führen das Orchester auf wichtige Konzertpodien in aller Welt. In den vergangenen Spielzeiten standen u.a. Tourneen nach Asien, Spanien, Skandinavien und Südamerika auf dem Plan. Mehrere Gastspielreisen unternahm das MKO in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut, darunter die aufsehenerregende Akademie im Herbst 2012 in Nordkorea, bei der das Orchester die Gelegenheit hatte mit nordkoreanischen Musikstudenten zu arbeiten. Im Januar 2018 war das MKO ebenfalls mit Unterstützung des Goethe-Instituts als ›Orchestra in Residence‹ beim 12. Internationalen Musikfestival in Cartagena/ Kolumbien zu erleben. Bei ECM Records sind Aufnahmen des Orchesters mit Werken von Karl Amadeus Hartmann, Sofia Gubaidulina, Giacinto Scelsi, Thomas Larcher, Valentin Silvestrov, Isang Yun und Joseph Haydn, Toshio Hosokawa und zuletzt Tigran Mansurian erschienen. Letztere wurde mit dem International Classical Music Award 2018 ausgezeichnet. Eine Reihe von Einspielungen mit dem MKO wurden zudem bei Sony Classical veröffentlicht, so Rossini-Ouvertüren, Mendelssohns ›Sommernachtstraum‹ und 4. Symphonie sowie das Requiem von Mozart, außerdem Aufnahmen mit dem Chor des Bayerischen Rundfunks, mit der Flötistin Magali Mosnier und dem Oboisten François Leleux sowie Les Vents Français. Aufnahmen mit dem MKO liegen u.a. auch bei Deutsche Grammophon, Neos, Hänssler Classic und Tudor vor.

                                                                                                                    https://www.m-k-o.eu/

                                                                                                                      MURPHY, Genevieve

                                                                                                                      Komposition, Elektronik

                                                                                                                      Genevieve (1988, Scotland) studied at the Royal Conservatoire of Glasgow, Junior School followed by Birmingham Conservatoire for Bachelor of Music. She received a Masters in Composition at The Royal Conservatory of The Hague in 2013 and currently lives in Amsterdam, The Netherlands. Her compositions have been performed in a variety of concert halls and art galleries in Amsterdam including Concertgebouw, Muziekgebouw, Splendor, W139, and Stedelijk with, to name a few, Amsterdam Sinfonietta, Nieuw Ensemble, Nederlands Blazers Ensemble and Camerata RCO performing her compositions. Genevieve has had her work commissioned by Royal Concertgebouw Orchestra Camerata in multiple performances with neuropsychologist, Professor Erik Scherder. Her composition ‘Your Blue and My Purple’ was performed in La Fenice Theatre in Venice, 2016. Genevieve has been a member of the Ulysses Network (2016/17) where she developed and performed a solo work in the gallery ESC, Graz (Austria) and composed for International Ensemble Modern Akademie, Frankfurt (Germany). The composer premiered the work, ‘Squeeze Machine’ for IEMA in Gaudeamus, Utrecht (Netherlands) followed by performances in Frankfurt in September 2017.

                                                                                                                      https://genevieve-murphy.com

                                                                                                                        NAPOLOV, Konstantyn

                                                                                                                        Schlagzeug

                                                                                                                        Konstantyn Napolov (1987) graduated with Bachelor degree in 2013 and cum laude Master diploma in 2015 from the percussion department of The Royal Conservatory of The Hague. His mentors and teachers were: Fedor Teunisse, Luuk Nagtegaal, Marinus Komst and Wim Vos. Foregoing he has succeeded in getting his Bachelor and Master of Percussion and Conducting at the National Music Academy in Kiev (Ukraine). With his Percussion-Trio 'Davai Perkusion' Konstantyn won the first prize during the Grachtenfestival Concours at The Royal Concertgebouw Amsterdam. Twice they ended up as finalists of the Kamermuziek Concours Almere, IPC Luxembourg, and won the first prize at 'Oh,Oh Intro' – popfestival The Hague, etc. Konstantyn is a great promoter of the contemporary percussion pieces, and up till now he premiered more than 10 new works. He had a privilege to work personally on solo and chamber music repertoire with Kaija Saariaho, Martijn Padding, Unsuk Chin, John Luther Adams, Philippe Manoury. Together with Steve Reich they worked on numerous of his pieces, and as a result Konstantyn performed his master work "Music for 18 musicians" at the stadium with more than 5000 in public during the “Lowlands festival 2013”. He is an accomplished soloist who won several prizes and took part in prestigious world-wide renowned competitions, such as: ARD Musikwettbewerb München, Tromp IMC Eindhoven, Dutch Classical Talent and the Grachtenfestival Concours. In March 2015 won two 1st Prizes at the International Music competition in Belgrade Serbia, as a soloist and with own Duo Delonix. Within the NJO Konstantyn went from playing Tam-Tam part in Shostakovich's 11th symphony to receiving the title of " Young Artist in Residence". Since 2014 Konstantyn Napolov is Haupt-Pauker (principal-percussionist) at Mannheimer Philharmoniker (Germany). Konstantyn is officially ‘Adams’, ‘Zildjian’ and ‘Mike Balter Mallets’ artist.

                                                                                                                        http://k-napolov.com/en

                                                                                                                          PENDERBAYNE, Samuel

                                                                                                                          Komposition, Gesang, Elektronik

                                                                                                                          ist ein australischer Komponist und studiert derzeit Komposition bei Prof. Moritz Eggert an der Hochschule für Musik und Theater München. Seinen Bachelor of Music am Sydney Conservatorium schloss er mit Bestnote ab. Dort studierte er bei Dr. Michael Smetanin (Komposition) und Anke Hoeppner (Gesang) und wurde mit dem Doris Burnett-Ford Stipendium gefördert. In Australien wurden seine Werke von den Symphonieorchestern von Tasmanien, Melbourne und Sydney (Sinfonietta) sowie von der Song Company, The Australian Voices und dem Sculthorpe Streichquartett aufgeführt. Dabei wurde seine Musik in großen Konzerthäusern wie dem Sydney Opera House, der Verbrugghen Hall und der Goosens Hall gespielt. Nach seiner Ankunft in Deutschland hat er sich dem Kapitael Zwei Kolektif (sic) angeschlossen und wirkte damit an Performances in den Clubs Milla und Strom, der Schaustelle der Pinakothek der Moderne und der WhiteBox in der Kultfabrik mit. Weitere seiner Kompositionen wurden vom Sirius Streichquartett (aus NYC), dem Ensemble Oktopus sowie als Theatermusik in Inszenierungen an der Bayerischen Theaterakademie und am Schauspielhaus Frankfurt aufgeführt.

                                                                                                                            PEREYRA, Adrian

                                                                                                                            E-Gitarre

                                                                                                                            Adrian Pereyra arbeitet als Interpret im Spannungsfeld zwischen instrumentaler und elektronischer Musik. Seine Hauptinstrumente sind die klassische und die elektrische Gitarre. Adrian Pereyra spielt als Solist und Kammermusiker in Ensembles, Orchestern , Musik und Tanztheaterproduktionen unter der Leitung von Daniel Harding, Michael Gielen, Hans Zender, Martyn Brabbins, Peter Rundel, Emilio Pomarico, Mstislav Rostropovich, Sylvian Cambreling, Stefan Asbury, Fabrice Bollon, Ilan Volkov, Marcus Bosch, Roland Kluttig, Ulf Schirmer und Peter Eotvos.... Als Solist konzertierte er in u.a. mit dem Orchester des Bayerischen und Hessischen Rundfunks und trat u.a. bei den Biennalen von Venedig, Munchen und Lyon, den Salzburger Festspielen, dem Schleswig-Holstein Festival, den Donaueschinger und Wittener Tagen fur Neue Musik, dem Huddersfield Contemporary Music Festival, dem Steirerischen Herbst dem Hollandfestival und bei Wien Modern. Er ist regelmäßig Gast bei dem Ensembles Mosaik, der musikFabrik NRW, dem Nationaltheater Munchen, der Staatsoper Stuttgart, der Staatsphilharmonie Nurnberg und den Sinfonieorchester des BR, HR SWR, WDR und NDR. … Konzerte von Adrian Pereyra wurden vom BR, SWR, HR, NDR, ARTE, BBC, Radio France und Deutschland Funk gesendet und aufgenommen. Mehrere CD ́s und DVD ́s belegen sein umfangreiches Repertoire. Mit der Gruppe GO GUITARS erhielt er den Musikpreis der Stadt Munchen.

                                                                                                                              REISERER, Christoph

                                                                                                                              Komposition

                                                                                                                              Christoph Reiserer, geboren 1966 in Wasserburg am Inn, studierte Musikwissenschaft und Philosophie in München und Berlin. Als Saxofonist Autodidakt, befasst er sich insbesondere mit neuen Spieltechniken und gemeinhin mit allem, was den Entstehungsprozess von Musik an sich betrifft. Sein besonderes Interesse gilt der Improvisation und dem musikalischen Theater. Er erhielt verschiedene Stipendien und Preise unter anderem beim Leipziger Improvisationswettbewerb 1997. Seit 1998 entstanden eigene Theaterproduktion: "Heiss" (1998) und "up & down" (2001 im Deutschen Museum München). Als Wissenschaftler und Mitarbeiter des internationalen Projekts LIST befasst er sich mit der Erforschung neuer Spieltechniken auf Holzblasinstrumenten und deren Darstellung auf CD-ROM. Außerdem komponiert und improvisiert er bei Musik zum Anfassen mit Kindern an Münchner Schulen. Seit März 2003 ist er Gast am Center for Contemporary Arts in Glasgow.

                                                                                                                              http://www.christophreiserer.de

                                                                                                                                SCHACHTNER, Johannes X.

                                                                                                                                Komposition, Dirigent, Solist

                                                                                                                                arbeitet nach seinem Studium in den Fächern Komposition und Orchesterdirigieren und Stipendienaufenthalten in Bamberg und Paris als freischaffender Dirigent und Komponist.
                                                                                                                                Er leitete am Pult Orchester wie die Münchner Symphoniker, die Bad Reichenhaller Philharmoniker oder die Bayerische Kammerphilharmonie sowie zahlreiche Ensembles im Bereich der Neuen Musik. Musiktheaterproduktionen führten ihn u.a. ans Vorarlberger Landestheater oder zur Münchner Biennale. Seit 2014 ist er musikalischer Leiter des Jugendensemble für Neue Musik, Bayern (JU[MB]LE).

                                                                                                                                Sein umfangreiches kompositorisches Werk wird von international renommierten Solisten wie Julia Fischer, Adrien Boisseau, Julius Berger, Maximilian Hornung oder dem Dirigent Ulf Schirmer aufgeführt und er erhielt zahlreiche Aufträge, zuletzt etwa von der Münchner Biennale. Der Leopold-Mozart-Violinwettbewerb 2016 beauftragte ihn mit der Komposition des Pflichtstücks, für Julia Fischer und Daniel Müller-Schott entsteht im Auftrag des Kronberg Academy Festival 2019 ein Doppelkonzert.

                                                                                                                                Für sein Schaffen, das regelmäßig in Porträtkonzerten zu hören ist und darüber hinaus u.a. auf zwei Portrait-CDs dokumentiert ist, wurde Johannes X. Schachtner vielfach bei Wettbewerben ausgezeichnet. Er erhielt u.a. 2013 den Musikförderpreis der Landeshauptstadt München, 2014 den bayerischen Kunstförderpreis. Zudem ist er regelmäßig als Kurator von Konzerten und Projekten im Bereich der zeitgenössischen Musik tätig.

                                                                                                                                Mehr unter: www.jxschachtner.com

                                                                                                                                  SCHÖLZEL, Julia

                                                                                                                                  Keyboards, Klavier

                                                                                                                                  Julia Schölzel Die Pianistin und Musikpädagogin befasst sich seit ihren Studienzeiten in München und Kiew intensiv mit Neuer Musik und experimentellen Klangprozessen. In enger Zusammenarbeit mit KomponistInnen ist sie als Mitglied in vielfältigen Ensembles für Neue Musik tätig, u.a. piano possibile und Neues Kollektiv München. Verschiedenste genreübergreifende Educationprojekte und Neue-Mu- sik-Workshops führt sie seit über 20 Jahren in Schulen durch, in Kooperation beispielsweise mit „Musik zum Anfassen“ e.V., dem Deutschen Museum München, dem Symphonieorchester des BR und des Münchner Rundfunkorchesters. Für ARD-Hörfunkanstalten schreibt und gestaltet sie Musiksendun- gen, 2003 entwickelte sie für BR Klassik „Doremikro- die Musiksendung für Kinder“. 2000 erhielt sie den Medienpreis für ihren Musikhörspielkrimi „Wenn das f stirbt“. 2008 war sie Stipendiatin an der Cité Internationale des Arts in Paris.

                                                                                                                                    STEEN-ANDERSEN, Simon

                                                                                                                                    Komposition

                                                                                                                                    Simon Steen-Andersen (b.1976) is a Berlin-based composer, performer and installation artist, working in the field between instrumental music, electronics, video and performance within settings ranging from symphony orchestra and chamber music (with and without multimedia) to stagings, solo performances and installations. The works from the last decade concentrates on integrating concrete elements in the music and emphasizing the physical and choreographic aspects of instrumental performance. The works often include amplified acoustic instruments in combination with sampler, video, simple everyday objects or homemade constructions. Simon Steen-Andersen received numerous prizes and grants - latest the Mauricio Kagel Music Prize and the Siemens Composer's' Prize 2017, Nordic Council Music Prize and the SWR Orchestra Prize 2014, the Carl Nielsen Prize (DK) and the Kunstpreis Musik from Akademie der Kunste in Berlin 2013, the International Rostrum of Composers, the DAAD Berliner Kunstlerprogramm Residency 2010 and the Kranichsteiner Music Award 2008. Member of the German Academy of the Arts 2016.. Works commissioned by ensembles, orchestras and festivals such as ensemble recherche, Neue Vokalsolisten Stuttgart, the SWR Orchestra, The Philharmonic Orchestra of Radio France, Ensemble Ascolta, JACK Quartet, Ensemble Modern, Oslo Sinfonietta, 2e2m, Donaueschinger Musiktage, Ultraschall, Wittener Days of New Chamber Music and ECLAT. Furthermore worked with ensembles such as Klangforum Wien, Collegium Novum Zurich, ICTUS, Arditti, London Sinfonietta, Intercontemporain, asamisimasa and NADAR.Simon Steen-Andersen studied composition with Karl Aage Rasmussen, Mathias Spahlinger, Gabriel Valverde and Bent Sorensen in Aarhus, Freiburg, Buenos Aires and Copenhagen 1998-2006. Since 2008 Simon Steen-Andersen is a lecturer of composition at the Royal Academy of Music in Aarhus, Denmark, in 2013-2014 he was visiting professor at the Norwegian Academy of Music in Oslo and in 2014-16 he was lecturer at the Darmstadt Sommer Courses, in 2017 he was a guest professor at University of the Arts in Berlin.

                                                                                                                                    http://www.simonsteenandersen.dk

                                                                                                                                      SUSANNE, Barta

                                                                                                                                      Gesang

                                                                                                                                      Geboren in Österreich, wo sie an der Wiener Musikhochschule mit dem Studium des klassischen Gesangs beginnt. Fortführung und Abschluß des Studiums mit Schwerpunkt Oper und Oratorium bei Christel Borchers in München, außerdem nimmt sie Unterricht bei Barbara Bonney am Salzburger Mozarteum. Meisterkurse an den Musikhochschulen Ljubliana und Wien, u.a. bei Thomas Hampson. Regelmäßige Teilnahme an den Meisterklassen der Salzburger Sommerakademie Mozarteum, unter anderem bei Helena Lazarska und Edith Mathis. Sie wirkte mit bei einigen Performanceprojeken, u.a. in der Essener Kokerei Zollverein im Rahmen der Ruhrtriennale und als Solistin in Mozarts und Haydns Orgelsolomessen, Bachs Weihnachtsoratorium und geistlichen Gesängen nach Piotr Eben, Mozarts c - Moll Messe und Bachs h - Moll Messe. Solokonzerte gab sie unter anderem am Lago di Orta im Sala Eleo- nora Tallone mit der Pianistin Arabella Cortesi Lea, im Konzertsaal von Fazzioli in Sacile und mit dem Linzer Universitätsorchester. Ihr derzeitiges Repertoire umfaßt sowohl die hohen Mezzopartien und Sopranpartien zahlreicher Opern, die Sopran - sowie zweiten Sopranpartien vieler Messen und Oratorien, als auch eine weitgefächerte Auswahl an Liedern u.a. von Robert Schumann, Franz Schubert, Alban Berg, Gustav Mahler, Benjamin Britten, Sir William Walton und Henry Purcell. Susanne Barta lebt in München und konzertiert als Solistin in verschiedenen Formationen, u.a. mit dem Münchener Gitarristen Adrian Pereyra, der Pianistin Mizuko Uchida und dem Cellisten Mathis Mayr.

                                                                                                                                        TANGIAN, Mischa

                                                                                                                                        Komposition, Violine

                                                                                                                                        Der aus Moskau stammende Komponist Mischa Tangian sammelte erste musikalische Erfahrungen als Geiger bei verschiedenen Orchestern (u.a. Bundesjugendorchester), Konzerten und Wettbewerben. Er war in den Fächern Violine und Klavier bereits während der Schulzeit Jungstudent an den Hochschulen Dortmund, Münster und zuletzt in Köln. Von 2006 bis 2012 studierte er Komposition bei Manfred Trojahn an der RSH Düsseldorf und schloss sein Diplom mit Auszeichnung ab. Das ermöglichte ihm ein Masterstudium bei George Benjamin am King's College London. Mischa Tangian erhielt zahlreiche Preise und Stipendien, so ist er 2016-18 Stipendiat der Akademie Musiktheater Heute der Deutschen Bank Stiftung. Er war auch Gewinner des 2. Internationalen Opernwettbewerbs „Neue Szenen“ der Deutschen Oper Berlin 2014. Seit 2013 lebt und arbeitet Mischa Tangian in Berlin. Für die Spielzeit 2014/15 wurde er mit zwei Projekten an der Deutschen Oper Berlin beauftragt. Zusammen mit der Regisseuring Eva Abelein entwickelte er die Musiktheatershow In Transit als Arrangeur und Komponist, worin er auch als Performer (Violine) mitwirkte. Im September 2016 wurde die Kinderoper Moby Dick in Hannover uraufgeführt, ein Auftrag des Staatstheaters Hannover, zu dem Dorothea Hartmann das Libretto verfasst hat.

                                                                                                                                        http://mischatangian.com

                                                                                                                                          WEBER, Tobi

                                                                                                                                          E-Gitarre

                                                                                                                                          studierte Viola und Gitarre am Richard-Strauss-Konservatorium in München. Seitdem hat er sich auf Saiteninstrumente aller Art spezialisiert. Die Hauptschwerpunkte seiner Arbeit liegen im Bereich der Neuen Musik und dem Theater. So spielte er bei piano possibile und im Ensemble für experimentelle Kinderkonzerte. Ein weiterer Schwerpunkt ist das Projekt Musik zum Anfassen zur Förderung experimenteller Musik an Schulen. Als Theatermusiker ist er regelmäßig am Residenztheater München und den Münchner Kammerspielen engagiert. Seit 2013 ist er Musiker bei Nico and the Navigators, Musiktheater Berlin und arbeitet als freier Musiker und Komponist und ist Gründungsmitglied von NKM - Neues Kollektiv München.