Mitwirkende

Composers

AJAX, Henrik

Komposition

geboren 1980 in Katrineholm, Schweden, ging nach seinem Klavierstudium an der "Ecole Normale de Musique de Paris" (2002-2005) nach Würzburg, um in der Klasse von Prof. Heinz Winbeck Komposition zu studieren. Dort erhielt er im Juli 2009 sein Diplom. Parallel zur Meisterklasse bei Prof. Müller-Wieland an der Hochschule für Musik und Theater München schloss er im Jahr 2012 ein Diplomstudium im Fach Musiktheorie an der Hochschule für Musik Würzburg ab. Als Pianist gab er in Deutschland, Schweden und Frankreich zahlreiche Konzerte. Als Komponist erhielt Henrik Ajax mehrere Stipendien, u.a. das Künstlerstipendium von "L´institute Suèdois de Paris" (2003) und das Kompositionsstipendium von STIM (Internationales Musikbüro schwedischer Komponisten) (2007). Während der Studienzeit wurden ihm Preise mehrerer Kompositionswettbewerbe verliehen, u.a. des Orchesterwettbewerbes der Deutschen Radiophilharmonie und des Wettbewerbes der Franz-Joseph-Reinl-Stiftung München/Wien. In den vergangenen drei Jahren wurden Stücke von ihm in u.a. Berlin, München, Basel, Würzburg, Ljubljana, Paris, Miami und New York aufgeführt. Als Stipendiat genoss er Aufenthalte an der Cité des Arts in Paris und in der Thüringer Landesmusikakademie. Henrik Ajax lebt und arbeitet in München, wo er, neben seiner freiberuflichen Tätigkeit als Komponist einen Lehrauftrag für Musiktheorie und Instrumentation an der Hochschule für Musik und Theater innehat.

Mehr unter www.henrik-ajax.net

    ANDRZEJEWSKI, Max

    Komposition

    (*1986) ist Schlagzeuger und Komponist und lebt in Berlin. Seine energievolle musikalische Arbeit zwischen Jazz, Rock, zeitgenössischer Komposition und frei improvisierter Musik bringt ihn auf Konzerten durch die Welt und erschien bereits auf zahlreichen Alben bei namhaften Plattenlabels. Max übersiedelte 2009 von Köln nach Berlin und beendete 2011 sein an der Musikhochschule Köln begonnenes Studium an der Universität der Künste bei John Hollenbeck, und ist nun hoch aktiver Teil der interdisziplinären kreativen Berliner Szene. 2013 gewann er mit seiner eigenen Band HÜTTE gleich doppelt den hochdotierten Neuen Deutschen Jazzpreis – in der Bandwertung sowie der Solistenwertung. Das zweite Album, „HÜTTE und CHOR“, unterstützt durch ein Kompositions-Stipendium des Senats Berlin, wurde zusammen mit einem fünfköpfigen Chor aufgenommen und erschien Anfang Juni 2014 auf Traumton. Das dritte Album unter eigenem Namen "HÜTTE and The Homegrown Organic Gospel Choir" erscheint im April 2017 auf Whyplayjazz. Max ist als Komponist tätig, so z.B. in Zusammenarbeit mit Regisseur Ersan Mondtag am Thalia Theater Hamburg, Maxim Gorki Theater Berlin, Schauspiel Frankfurt, Staatstheater Kassel (dessen Produktion "Tyrannis" zum Theatertreffen Berlin 2016 eingeladen wurde) oder für Deutschlandfunk Kultur Hörspiel. Konzertreisen brachten ihn nach Aserbaidschan, Israel, Russland, Kuba, USA, Tschechien, Portugal, Italien, Niederlande, Ägypten, Österreich, Serbien, Schweiz, Polen, Qatar. Max wurde von den Radiostationen WDR, BR, SWR und vom RBB aufgenommen und gewann 2010 mit der Band Ebene Null den Convento Jazzpreis.

    Mehr unter www.maxandrzejewski.de

      AULBERT, Frauke

      Komposition, Stimmperformance, Gesang

      „Hamburgs Avantgarde-Queen“ Frauke Aulbert gilt als eine der aktivsten und vielseitigsten Sängerinnen in der Neuen Musik. Nach einer klassischen Ausbildung in Hamburg liegt der Schwerpunkt ihrer Arbeit auf experimentellen Gesangstechniken, die weit über die traditionellen Möglichkeiten hinausweisen und musikalische und stimmtechnische Grenzbereiche überschreiten. Grundlage hierfür ist der außergewöhnliche Umfang und die hohe Flexibilität ihrer Stimme sowie ihre intensive Auseinandersetzung mit traditionellen und experimentellen Gesangstechniken wie Multiphonics, Ober- und Untertongesang, Gugak, Dhrupad oder Beatboxing und anderen.
      Konzertreisen führten Frauke Aulbert durch ganz Europa, nach Korea, Australien, Brasilien, Georgien, Tunesien, Süd-Korea und in die USA. Als Solistin war sie u.a. bei Radio France/Festival Présence, Casa Giacinto Scelsi Rom, ZKM, Onassis Centre Athen, Internationale Darmstädter Ferienkurse, Warschauer Herbst, LIG Art Hall Seoul, Resonant Bodies New York, Deutsche Oper Berlin, Ear Taxi Chicago, Sommerliche Musiktage Hitzacker, Internationale Stockhausen-Sommerkurse, Hamburger Klangwerktage, Festspiele Mecklenburg-Vorpommern, Klang Kopenhagen, What’s next Brüssel, Berghain und Klangwerkstatt Berlin zu hören.
      Frauke Aulbert erhielt u.a. den 1. Preis der Stockhausen Stiftung, sowie Künstlerresidenzen an der Cité Internationale des Arts Paris, Goethe Institut Rom und an der Akademie Schloss Solitude. Sie studierte in Kiel, Santa Cruz de Tenerife und Hamburg, ihre Diplomarbeit schrieb sie zum Thema ‚Obertongesang in zeitgenössischer Musik’ .
      Frauke Aulbert arbeitete mit Komponisten wie Georges Aperghis, Vinko Globokar, Claus-Steffen Mahnkopf, Hans-Joachim Hespos, Simon Stockhausen, Brigitta Muntendorf, Heera Kim, Michael Maierhof, Geoffroy Drouin und Alexander Schubert. Sie sang für Radio (Deutschlandradio, RAI, Radio France etc.), CD (Decoder Ensemble, Magic Malik etc.) und Film ('The Future', Miranda July).
      Frauke Aulbert ist künstlerische (Mit-)Leiterin ihrer Ensembles Collect/Project (Hamburg/Chicago), Forum Neue Vokalmusik (Hannover) und Decoder Ensemble (Hamburg). Sie lebt in Hamburg und Florenz.

      Mehr unter: http://www.stimmkuenstlerin.de

        BELLISSIMO, Jake

        Komposition

        (*1995) ist ein US-amerikanischer Komponist, dessen Musik realistische Szenarien präsentiert, oftmals durch das Erzählen von musikalischen Geschichten. Jake verwendet Klänge, die er in den Alltag seiner Stücke über den menschlichen Zustand und das Streben nach Glück einbezieht. Jake studierte bisher mit Samuel Adler, David Liptak, Robert Morris, und Nicolas Scherzinger. Jake lebt zur Zeit in Berlin, Deutschland, wo er mit Moritz Eggert studiert und an eigenen Projekten und Kompositionen arbeitet.

        Mehr unter www.jakebellissimo.com

          BHAGWATI, Sandeep

          Komposition

          (*1963 in Mumbai), Absolvent der Musikhochschule München (Studium bei Wilhelm Killmayer) und einst ein Mitbegründer des aDevantgarde-Festivals, ist ein international aktiver Komponist, Musikforscher, Theatermacher und Medienkünstler. Nach langer freischaffender Tätigkeit und vielen Gastkünstleraufenthalten u.a. am IRCAM Paris, ZKM Karlsruhe und Beethovenorchester Bonn wurde er 2000 Pro- fessor für Komposition an der Musikhoch- schule Karlsruhe, und ist seit 2006 Canada Research Chair for Inter-X Arts an der Concordia University Montréal sowie Direktor des von ihm gegründeten matralab. Seine künstlerische Forschung dort umfasst neben dem Entwickeln experimenteller Theater- und Musikformen insbesondere das Ausloten des Spannungsfelds zwischen Komposition und Improvisation mittels Computerimprovisationssoftwares und interaktiven Partituren für Live-Musiker.

            CLEAR, Anne

            Komposition

            Ann Cleare is from county Offaly in Ireland. In 2005, she graduated with a B.mus. from University College Cork where she was awarded the Mary V. Harte Memorial Prize. In 2008, she received an M.Phil. in Composition from UCC, where she studied with John Godfrey and Jesse Ronneau, and also worked as a tutor for two years. She holds a Ph.D. in Composition from Harvard University, where her supervisors were Chaya Czernowin and Hans Tutschku. Her music has been performed in various international The Gaudeamus Week (Holland, 2010), The Wittenertage fur Neue Kammermusik (WDR, Germany 2012), Bludenzer Tage zeitgemäßer Musik (Austria, 2014), IMATRONIC Festival of Electronic Music (ZKM, Germany, 2014). She has worked with ensembles such as Ensemble SurPlus, Quatuor Diotima, Collegium Novum Zürich, JACK Quartet, Nikel, ensemble mosaik, The BBC Scottish Symphony Orchestra. Honors and awards include The IMRO/Feis Ceoil Composition Competition (2007), a research grant at The EXPERIMENTALSTUDIO Freiburg des SWR, The Blodgett Composition Prize (Harvard, 2010),The Staubach Honoraria for Darmstadt 2014, and a MATA commission for 2015. Ann is represented by The Contemporary Music Centre Ireland, and her pieces are published by Project Schott New York. She is an Associate Lecturer in Composition in the Department of Music at the University of York in the UK. Ann currently lives and writes by the sea in Dublin, Ireland.

            Mehr unter www.annclearecomposer.com

              DIECK, Christian

              Komposition

              geboren 1982 in Trier, begann seine musikalische Ausbildung zunächst am Klavier und an der Orgel. Intensiv wandte er sich schon damals der Lyrik zu und bildete seinen Schwerpunkt in der Verbindung von Dichtung und Musik. Später ging Christian Dieck nach München und studierte an der Hochschule für Musik und Theater München Komposition bei Jan Müller-Wieland. Weitere Studien folgten bei Pascal Dusapin, Isabel Mundry und Frédèric Durieux.

              Seine Kompositionen wurden auf vielen Festivals Neuer Musik, so zum Beispiel in der Reihe „Junge Solisten“ des Siemens-Arts-Program oder beim A.Devantgarde-Festival für zeitgenössische Musik, Symposium für Neue Musik München aufgeführt. 2013 schrieb er einen kompositorischen Beitrag zur Live-Videoinstallation „Baudelaire-Prisma“, die in den Passagen Linköpings Konsthall in Schweden, in der Schwanenburg in Hannover und der Schweiz aufgeführt wurde. Die Auseinandersetzung mit der Literatur hat Christian Dieck immer wieder zum Thema seiner Arbeit gemacht. Auch als Stipendiat der Berliner Aribert-Reimann-Stiftung rückte Dieck die eigene Lyrik in den Mittelpunkt seiner Arbeit und schrieb den Liederzyklus „Im Schattenlicht“.

              Darüber hinaus arbeitet er als Manager des INDEX Ensembles für zeitgenössische Musik, mit dem er 2012 den Bayerischen Kunstförderpreises erhielt. Christian Dieck lebt und arbeitet in München.

              Mehr unter: http://christiandieck.com

               

                DÖTTLINGER, Marco

                Komposition

                wurde 1984 in St. Johann in Tirol geboren, studierte ab 1998 Trompete am Tiroler Landeskonservatorium. Er studierte Komposition und Musiktheorie an der Universität Mozarteum in Salzburg bei Christian Ofenbauer, Elektronische Komposition bei Achim Bornhöft. Es folgte ein Studienaufenthalt am Konservatorium Paris, später bei bei Georg Friedrich Haas in Basel. Derzeit ist er als Assistent im Studio für Elektronische Musik (SEM) des Mozarteums beschäftigt. Er arbeitete u.a. zusammen mit dem ensemble recherche, dem Österreichischen Ensemble für Neue Musik) und dem Ensemble handwerk Köln. Seine Werke wurden u.a. beim Festival stART in Salzburg, beim Festival Biennale Salzburg, beim Kompakt-Festival elektro-akustischer Musik on/off in Limburg und dem Festival Next-Generation am Zentrum für Kunst und Medientechnologie (ZKM) in Karlsruhe gespielt.

                Mehr unter www.moz.ac.at

                  EGGERT, Moritz

                  Komposition, Klavier

                  wurde 1965 in Heidelberg geboren. Als Komponist setzt er sich gerne zwischen alle Stühle, was sowohl das avantgardistische wie auch das klassische Konzertpublikum verunsichert. Durch in den Medien viel diskutierte Projekte wie „Die Tiefe des Raumes“ (Fußballoratorium, geschrieben für die Ruhrtriennale im Auftrag des Kulturprogramms der WM 2006) oder „Freax“ (Oper, zusammen mit Christoph Schlingensief) versucht er konstant das gängige Bild der Neuen Musik als Angelegenheit alleine für ein Expertenpublikum zu unterminieren. Neben seinem Schwerpunkt im Bereich Musiktheater, für das Eggert bisher 11 Opern schrieb, pflegt er gerne die kammermusikalischeren oder experimentelleren Zwischentöne zum Beispiel in seinem Liederzyklus „Neue Dichter Lieben“ oder seinem Klavierzyklus „Hämmerklavier“. Zu seinen aktuellen Projekten gehören neue große Opern für Linz und Berlin, eine Vertonung der Nutzungsbedingungen von Google für Sänger und Orchester, eine „Kochoper“ für Hamburg und eine Symphonie für Autohupen.

                  Als Pianist, Sänger, Dirigent und Performer setzt sich Eggert nicht nur für das zeitgenössische sondern auch für das klassische Repertoire ein, besonders im Bereich Lied und Kammermusik. Für die Neue Musikzeitung betreibt er den „Bad Blog of Musick“, den meistgelesenen Blog zum Thema zeitgenössische Musik in Deutschland. Mehr unter: www.moritzeggert.de

                    GIGER, Jannik

                    Komposition

                    geb. 1985 in Basel
                    Education: 2012–14 Master of Arts in Komposition (MASP), Konservatorium Basel (CH) bei Michel Roth und Erik Oña. 2010–12 Master of Arts in Komposition, Musikhochschule Luzern (CH)
                    bei Dieter Ammann. 2007–10 Bachelor of Arts in Musik- und Medienkunst, Hochschule der Künste Bern (CH) bei Daniel Weissberg und Prof. Michael Harenberg mit Nebenfach Gesang bei Sandy Patton und Hanspeter Blochwitz.
                    Grants: 2015 Residence in London, Landis und Gyr Stiftung; Casa Pantrovà Stipendium (STV); Ankauf The Making OF An Exhibition, Kulturelles BL; 2013 Förderpreis Komposition Kanton Solothurn;

                    Mehr unter www.jannikgiger.ch

                      GRISÉY, Gérard

                      Komposition

                      (1946-1998) war ein französischer Komponist und Mitglied der Gruppe l'Itinéraire (die Route). Er ist der wichtigste Vertreter der "musique spéctrale". Zuerst studierte er Akkordeon in Trossingen, später in Paris Komposition u.a. bei Olivier Messiaen und Henri Dutilleux. In seiner Zeit als Stipendiat der Villa Medici in Rom Mitte der 70er Jahre des 20. Jahrhunderts hinterließ die Begegnung mit Giacinto Scelsi einen tiefen Eindruck für sein weitere Schaffen. Er unterrichtete in Berkeley an der University of California und ab 1986 am Pariser Konservatorium. Eine plötzliche Aneurysma-Ruptur beendete viel zu früh das Schaffen und Leben dieses großartigen Komponisten am 11. November 1998 in Paris. Seine wichtigsten Werke sind Espaces Acoustiques, Zyklus von 6 Stücken für verschiedene Besetzungen, Talea, Vortex Temporum und Quatre Chants pour franchir le Seuil.

                        HUREL, Philippe

                        Komposition

                        wurde 1955 in Domfront in Frankreich geboren und begann seine musikalische Ausbildung in Toulouse. Ab 1981 studierte er am Conservatoire National Supérieur de Musique in Paris (CNSM) bei Ivo Malec. Zusätzlich besuchte er von 1983 bis 1985 Vorlesungen von Tristan Murail. 1985/86 und 1989/90 arbeitete er im Bereich „Klangforschung“ am Forschungsinstitut für Akustik/Musik IRCAM, von 1986 bis 1988 war er Stipendiat der Villa Medici in Rom. Seit 1997 lehrt er Komposition am IRCAM im Rahmen des Studiengangs Musikinformatik. Neben seiner Tätigkeit als Komponist ist er seit 1990 auch künstlerischer Leiter des Ensemble Court-Circuit, das er zusammen mit Pierre-André Valade gründete. Seine Werke kamen mit zahlreichen Ensembles und Orchestern – Ensemble intercontemporain, London Sinfonietta, Avanti, Itinéraire, IGNM Basel, Oslo Sinfonietta, Nouvel Ensemble Moderne (Montreal), Nieuw Ensemble (Amsterdam), Tactus (Mailand), Tokyo Sinfonietta, Orchestre National de Chambre von Toulouse, Les Percussions (Straßburg), Orchestre de Paris, Sinfonieorchester Melbourne, ROrchestra di Santa Cecilia (Rom), Orchestre Philharmonique de Radio France, Orchestre National d'Ile-de-France, Orchestre Poitou-Charentes, Philharmonie de Lorraine – unter der Leitung berühmter Dirigenten wie Pierre Boulez, Esa Pekka Salonen, Kent Nagano, Peter Eötvös, Markus Stenz, Arturo Tamayo, aber auch junger Dirigenten wie Pierre-André Valade, Pascal Rophé und Renato Rivolta zur Aufführung. Er unterrichtet seit 2013 Komposition am Conservatoire national supérieur Lyon.

                        Mehr unter www.philippe-hurel.fr

                          KORSUN, Anna

                          Komposition

                          Anna Korsun, geboren 1986 in Donetsk, Ukraine, studierte in Kiew und München Komposition. Der Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt auf Musik für akustische Instrumente und Stimme, sie arbeitet aber auch bisweilen im Bereich Elektroakustik. Neben Werken  „reiner Musik“ steht darüber hinaus die Zusammenarbeit mit Theater, Choreographie und Videokunst. Außer kompositorischer Arbeit tritt sie auch als Performerin auf. Anna Korsun erhielt verschiedene Auszeichnungen und Stipendien und ihre Musik erklingt auf verschiedenen internationalen Festivals. 
                          Mehr unter www.annakorsun.com

                            KREIDLER, Johannes

                            Komposition

                            wurde 1980 in Esslingen geboren und studierte am Institut für Neue Musik der Musikhochschule Freiburg Komposition bei Mathias Spahlinger, Elektronische Musik bei Mesias Maiguashca und Orm Finnendahl sowie Musiktheorie bei Ekkehard Kiem. Dazwischen war er als Stipendiat der Europäischen Union von 2004 bis 2005 Gaststudent am Institut für Sonologie (Computermusik) des Koninklijk Conservatorium Den Haag. Zusätzlich besuchte er Meisterkurse bei Helmut Lachenmann, Brian Ferneyhough, Richard Barrett und am IRCAM Paris. Seit 2006 Lehraufträge für Musiktheorie, Gehörbildung und Elektronische Musik an der Hochschule für Musik und Theater Rostock, am Hochbegabtenzentrum der Musikhochschule Detmold und an der Musikhochschule Hannover. Er wurde mehr- fach ausgezeichnet so mit dem Deutschen Musikautorenpreis (Kategorie Nachwuchsförderpreis, 2010), dem Stipendienpreis der Darmstädter Ferienkurse sowie 2012 mit dem Kranichsteiner Musikpreis.

                              LEHMANN-HORN, Markus

                              Komposition

                              wurde 1977 in München geboren. Er erhielt Klavier- und Gitarrenunterricht bei Gulaab, Abi von Reininghaus, Gunnar Geiße, sowie bei Michael Arlt. Ab 2000 intensivierte er sein Interesse für Komposition bei Tobias PM Schneid. Durch ein Studium an der Hochschule für Musik und Theater München erweiterte er sein Spektrum um den Bereich Komposition für Film und Fernsehen. Danach belegte er eine Meisterklasse im Fach Komposition bei Heinz Winbeck in Würzburg.

                              Es entstanden viele Auftragskompositionen im Konzertbereich u.a. für die Münchner Opern-Festspiele, die Bayerische Akademie der Schönen Künste, die Kasseler Musiktage und das Siemens Arts Program. Seine Filmmusik-Kompositionen erklangen in diversen nationalen und internationalen Filmproduktionen. Lehmann-Horn erhielt diverse Preise und Auszeichnungen,  z.B. den Franz-Grothe-Preis 2009, den Musiktheaterpreis der Neuen Oper Wien 2009 oder den Paul-Hindemith-Preis 2011. Mehr unter: www.markuslehmannhorn.de

                                LIEBRECHT, Jobst

                                Komposition und Dirigent

                                wurde 1965 in Hamburg geboren. Er studierte Dirigieren in München und bei Peter Eötvös und dirigierte unter anderem das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, die Duisburger Philharmoniker, die Sinfonietta Leipzig, das Münchener Kammerorchester sowie an den Opernhäusern in Hamburg, Halle und Gießen. Im Bereich der Neuen Musik arbeitete er mit dem Ensemble Modern, dem Klangforum Wien, dem Ensemble Resonanz, dem Ensemble Mosaik sowie dem Ensemble UnitedBerlin zusammen. Unter seiner Leitung kamen zahlreiche Werke zu Ur- und Erstaufführungen. Seine CD-Einspielung von Hans Werner Henzes Märchenoper „Pollicino“ wurde 2004 mit einem Klassik-ECHO ausgezeichnet. 2005 gründete er das Jugendsinfonieorchester Marzahn-Hellersdorf, das 2010 zusammen mit Solisten und Musikern des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin seine neu eingerichtete Gesamtfassung von Hindemiths „Plöner Musiktag“ auf CD einspielte. Auch als Komponist hat Jobst Liebrecht ein mittlerweile breites Œuvre aufzuweisen. 2016 wurde seine "Sinfonie Nr. 1 / Labyrinth" uraufgeführt.

                                  LIGETI, György

                                  Komposition

                                  wurde 1923 in Siebenbürgen geboren und starb 2006 in Wien. Er zählt zu den bedeutendsten Komponisten seiner Generation und gilt als wichtiger Erneuerer der Neuen Musik in Europa. Von 1973 bis 1989 lehrte er als Kompositionsprofessor an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg.

                                  „Ich habe keine Kunsttheorie. Deswegen sind viele Leute enttäuscht. Ich habe keine message, die ich verkünde. Man kann mich nicht festnageln auf eine einheitliche, verbal ausdrückbare kompositorische Theorie. Sondern ich versuche immer neue Dinge auszuprobieren. Deswegen habe ich es einmal so dargestellt: Ich bin wie ein Blinder im Labyrinth, der sich herumtastet und immer neue Eingänge findet und in Zimmer kommt, von denen er gar nicht wusste, dass sie existieren. Und dann tut er etwas. Und er weiß gar nicht, was der nächste Schritt sein wird“ (G. Ligeti, 1993 in: Musik – nicht ohne Worte, Hrsg. Manfred Stahnke, Hamburg 2000). Mehr unter: www.gyoergy-ligeti.de/

                                   

                                    MAYER, Philipp C.

                                    Komposition

                                    wurde 1995 in Hanau (Hessen) geboren. Er erhielt frühzeitig Unterricht am Klavier und später am Schlagzeug, ab 2012 auch Kompositionsunterricht am Dr. Hoch's Konservatorium Frankfurt bei Claus Kühnl. Seit 2010 gewann Philipp C. Mayer Preise bei mehreren Kompositionswettbewerben, darunter zwei Auszeichnungen beim Bundeswettbewerb Komposition 2012/13. Im Anschluss daran wurde ihm ein Residenzstipendium für das Künstlerhaus Schloss Wiepersdorf zuteil. Seit 2013 studiert Philipp C. Mayer an der Musikhochschule München im Fach Komposition bei Isabel Mundry. 2015/2016 absolvierte er zwei Auslandssemester als Stipendiat am Conservatoire National Supérieur in Paris bei Stefano Gervasoni.

                                    Philipp C. Mayer konnte bereits mit namenhaften Musikern/Ensembles zusammenarbeiten, so unter anderem mit der Sopranistin Petra Hoffmann, dem Kinderchor der Bayrischen Staatsoper und dem Diotima Quartett. 2016 wurde seine künstlerische Arbeit mit dem Kulturförderpreis des Main-Kinzig-Kreises ausgezeichnet. Philipp C. Mayer ist Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes.

                                      MUENCH, Markus

                                      Komposition

                                      studierte an den Hochschulen für Musik in Würzburg, Karlsruhe und am Richard-Strauss-Konservatorium in München. Er war erster Geiger des von ihm gegründeten "Strung Out Quartet", das sich ganz auf zeitgenössisches Repertoire konzentrierte und zahlreiche Uraufführungen spielte.
                                      Seine Kompositionen sind meist geprägt von verschiedensten Dokumentar-, Audiomaterialien, die bearbeitet und verändert in eine neue musikalische Sprache integriert werden.
                                      Bisher komponierte er Werke für Film, Video, Hörspiel, Musiktheater, Oper, Performances, zeitgenössischen Tanz, Instrumentalensembles, Computer und Elektronik. Seine Werke kamen u.a. beim ADevantgarde Festival, Digital Analog Festival, Münchener Gesellschaft für Neue Musik, TanzTendenz, MDR sowie in Film- und Werbevertonungen zur Aufführung.

                                        MÜLLER, Katharina Susanne

                                        Komposition

                                        Katharina Susanne Müller (*1994) erhielt im Alter von elf Jahren bei den Hallischen Musiktagen das Hans-Stieber-Diplom für ihre Komposition Zahnschmerzenblues. Seit 2012 ist sie zunehmend als Komponistin und Performerin im szenischen Bereich tätig. So entstanden in Zusammenarbeit mit dem Regisseur Levin Handschuh 2013 das Musiktheater Gletscher und 2014 das experimentelle Musical Alice im Wunderland. Aktuell ist am Theater Plauen/Zwickau das Tanzstück Happy Birthday zu sehen (Choreographie: Annett Göhre), für das sie die Musik komponierte. Konzertante Musik schrieb sie u.a. für das Londoner „Kreutzer Quartet“ um Peter Sheppard Skærved (Skin, 2015, Kompositionsauftrag der musica femina münchen) und für den Kinderchor der Bayerischen Staatsoper (Schiefes Schicksal, 2015). Ihr Kompositionsstudium bei Prof. Moritz Eggert beendete sie 2016 mit dem Master of Music und studiert derzeit Neue Musik (HF Violine) bei Prof. Ingolf Turban, ebenfalls an der Hochschule für Musik und Theater München. Mehr Infos: www.ksmueller.de

                                          NEWSKI, Sergej

                                          Komposition

                                          wurde am 10. Oktober 1972 in Moskau geboren und besuchte dort das College am Staatlichen Tschaikowsky-Konservatorium. Anschließend studierte er Komposition bei Jörg Herchet (Hochschule für Musik in Dresden) und Friedrich Goldmann (Universität der Künste Berlin) sowie Musiktheorie und Musikpädagogik bei Hartmut Fladt (Universität der Künste Berlin).

                                          Seit 1994 wird Sergej Newskis Musik bei den wichtigsten internationalen Festivals für Neue Musik aufgeführt, darunter die Donaueschinger Musiktage, Ruhrtriennale, Wien Modern, Musica Viva, Warsaw Autumn, ECLAT, Gaudeamus Muziekweek, MaerzMusik, Ultraschall und Klangspuren Schwaz.

                                          Die Musik von Sergej Newski wird regelmäßig von Ensembles wie Klangforum Wien, MusikFabrik, Neue Vocalsolisten Stuttgart, ensemble recherche, ensemble mosaik und Moscow Contemporary Music Ensemble aufgeführt. Weitere Interpreten seiner Musik sind unter anderem die Dirigenten Teodor Currentzis, Johannes Kalitzke, Titus Engel und Enno Poppe sowie die Solisten und Performer Elena Revich, Natalia Pschenitschnikowa, Daniel Gloger, Jakob Diehl und Michael Lentz.

                                          Sergej Newski wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter 2014 der Kunstpreis Berlin und 2006 der 1. Preis bei dem Kompositionswettbewerb der Landeshauptstadt Stuttgart für das Stück „Fluss“ (Version 2005). Stipendien erhielt er von der Villa Aurora, der Deutschen Akademie Casa Baldi, der Cité Internationale des Arts Paris, dem Berliner Senat und der Akademie der Künste Berlin, der Villa Serpentara, der Wilfried-Steinbrenner-Stiftung und dem Künstlerhof Schreyahn.

                                          2013 erschien das Porträtalbum „Alles“ beim Label WERGO (VocaalLab, Vocalconsort Berlin, MusikFabrik, ensemble mosaik, Leitung: Titus Engel und Enno Poppe).

                                          Sergej Newski hat zahlreiche Meisterkurse für Komposition geleitet, u. a.bei den Darmstädter Ferienkursen, sowie in Moskau, Kiew; Lviv und Viitasaari. Er hielt Gastvorlesungen an der Berkeley University California, am California Institute of Arts in Los Angeles an der Staatlichen Universität Sankt Petersburg am Staatlichen Tschaikowski Konservatorium Moskau sowie an den Musikhochschulen in Berlin, Bremen, Dresden und Hannover. Von 2014 bis 2015 leitet er Workshops für neues Musiktheater für Komponisten und Regisseure am Alexandrinski Theater in Sankt Petersburg und am Meyerhold-Zentrum in Moskau.

                                          Sergej Newski lebt in Berlin.

                                          Mehr unter de.wikipedia.org/wiki/Sergej_Newski

                                            OMELCHUK, Oxana

                                            Komposition

                                            In Weissrußland geboren, absolvierte Oxana Omelchuk ihr Magisterstudium im Fach Komposition bei Prof. Johannes Fritsch und Studium im Fach Elektronische Komposition bei Prof. Michael Beil.
                                            Uraufführungen bei verschiedenen Festivals (u.a. Romanischer Sommer Köln 2005 und 2010, 3. Art Wuppertal 2005, junge biennale Köln 2008 und 2010, Acht Brücken Köln 2011, 2013, Münchener Biennale 2012, Donaueschingen Musiktage 2012: Live-Diskussion: LowTechHigh – Laptop im Konzertsaal, ensemble: europa (WDR) 2013).

                                            Sie erhielt Aufträge u.a. vom Deutschen Musikrat, WDR, Kunststiftung NRW, ON Neue Musik Köln, Ensemble musikFabrik (2013), Festival Acht Brücken, Südwestrundfunk. Zusammenarbeit mit dem Klangforum Wien, Ensemble musikFabrik (Köln), Ensemble Garage (Köln), Ensemble handwerk (Köln), Ensemble leise dröhnung (Köln-Frankfurt), Ensemble Hörsinn (Münster), Ensemble mosaik (Berlin), Schlagquartett Köln, SWR Vokalensemble Stuttgart, Theater Triebwerk (Hamburg). Sendungen im Rundfunk (WDR 3, SWR 5, HR 2, BR, Deutschlandfunk), Portrait in der Zeitschrift für Neue Musik (MusikTexte 141, Mai 2014). Verschiedene Preise und Stipendien (u.a. DAAD- Stipendium 2003, Bernd-Alois-Zimmermann-Stipendium der Stadt Köln 2006, Aufenthalts- Stipendium im Künstlerdorf Schöppingen 2007, Baldreit-Stipendium der Stadt Baden-Baden 2009, Stipendium des Kölnischen Kunstvereins 2011).

                                            Lebt und arbeitet in Köln.

                                            Mehr unter www.oxanaomelchuk.com

                                              PENDERBAYNE, Samuel

                                              Komposition

                                              ist ein australischer Komponist und studiert derzeit Komposition bei Prof. Moritz Eggert an der Hochschule für Musik und Theater München. Seinen Bachelor of Music am Sydney Conservatorium schloss er mit Bestnote ab. Dort studierte er bei Dr. Michael Smetanin (Komposition) und Anke Hoeppner (Gesang) und wurde mit dem Doris Burnett-Ford Stipendium gefördert. In Australien wurden seine Werke von den Symphonieorchestern von Tasmanien, Melbourne und Sydney (Sinfonietta) sowie von der Song Company, The Australian Voices und dem Sculthorpe Streichquartett aufgeführt. Dabei wurde seine Musik in großen Konzerthäusern wie dem Sydney Opera House, der Verbrugghen Hall und der Goosens Hall gespielt. Nach seiner Ankunft in Deutschland hat er sich dem Kapitael Zwei Kolektif (sic) angeschlossen und wirkte damit an Performances in den Clubs Milla und Strom, der Schaustelle der Pinakothek der Moderne und der WhiteBox in der Kultfabrik mit. Weitere seiner Kompositionen wurden vom Sirius Streichquartett (aus NYC), dem Ensemble Oktopus sowie als Theatermusik in Inszenierungen an der Bayerischen Theaterakademie und am Schauspielhaus Frankfurt aufgeführt.

                                                PRINS, Stefan

                                                Komposition

                                                After graduating as an engineer, Stefan Prins (Kortrijk, Belgium, 20/5/1979) started to study fulltime piano and composition at the Royal Flemish Conservatory in Antwerp, Belgium, where he obtained his Masters degree in Composition magna cum laude. Concurrently, he studied “Technology in Music“ at the Royal Conservatory of Brussels,“Sonology“ at the Royal Conservatory of The Hague and “Philosophy of Culture” and “Philosophy of Technology” at the University of Antwerp. Since September 2011 he divides his time between Europe and the USA where he pursues a PhD in composition at Harvard University under the guidance of Chaya Czernowin.
                                                As a composer he received several important awards in Belgium and abroad, such as the “Berliner Kunstpreis für Musik” (2016), “ISCM Young Composer Award” (2014), “Kranichsteiner Musikpreis für Komposition” (Darmstadt, 2010), a “Staubach Honorarium” (Darmstadt, 2009) and the “International Impuls Composition Award” (Graz, 2009). In 2012 the Union of Belgian Music Journalists elected him "Young Belgian Musician of the Year". In 2014 he became laureate of the Royal Flemish Academy of Belgium for the Sciences and Arts in the Class of the Arts.
                                                Stefan Prins is closely involved with the Nadar Ensemble, as a composer and co- director, and was one of the founders of the long-standing trio for improvised music “collectief reFLEXible”. He’s also a founding member of the band “Ministry of Bad Decisions”, with percussionist Brian Archinal and e-guitarist Yaron Deutsch.
                                                His music has been played by a.o. Klangforum Wien, Nadar Ensemble, Ictus Ensemble, Nikel Ensemble, Ensemble Mosaik, Trio Accanto, Ensemble Dal Niente, Ensemble Recherche, Athelas Sinfonietta, Ensemble Proton Bern, Zwerm Electric Guitar Quartet, Champ d’Action on festivals such as the Donaueschinger Musiktage, the Darmstadt Ferienkurse, Wittener Tage für Neue Musik, Eclat, Warsaw Autumn, Gaudeamus Festival, Musica Strasbourg, Ars Musica, Tzlil Meudcan, Impuls Festival, Huddersfield Contemporary Music Festival & Ultima Festival.
                                                His preferred color is blood-red.

                                                Mehr unter www.stefanprins.be

                                                  RAMSAUER, Josef A.

                                                  Komposition

                                                  wurde 1989 in Mallersdorf (Bayern) geboren. Seit 2009 Studium der Musikwissenschaft, Musikpädagogik, Musiktheorie, Philosophie und Komposition an der Universität Mozarteum Salzburg und der Kath. Universität Eichstätt-Ingolstadt (u.a. bei Tristan Murail, Achim Bornhöft, Walter Schweidler, Kathrin Schlemmer). Daraus folgt intensive kompositorische Arbeit für verschiedenste Projekte und Institutionen (Berliner Kammeroper, Österreichisches Ensemble für Neue Musik, Orff-Institut, aDevantgarde München). 2015 erhält er das Europäische Nachwuchsmusikautorenstipendium der GEMA. Josef Ramsauer ist Gründungsmitglied der Klangkunstgruppe eic ata 6 sowie ein Künstlerischer Leiter des Ensembles für zeitgenössische Musik New Art and Music Ensemble Salzburg. Derzeit unterrichtet er Komposition und Musiktheorie am Haus der Musik Regensburg.

                                                    RICO, Carlos Andrés

                                                    Komposition

                                                    Professional in Music with emphasis in Composition. His repertoire includes works for orchestra, chamber ensemble and solo instruments. Winner of the National Prize of Music in Composition for Young Composers 2010 offered by the Colombian Ministry of Culture. He has also worked with various artists writing music and designing sound for short films, dance pieces and installations. Since 2011 he lives in Hamburg. There he studied Multimedia Composition with Georg Hajdu and Manfred Stahnke. Currently he’s a Doctor of Music candidate at the Hamburg University of Music and Theater. As a music lover he has deepened knowledge of music and its various expressions through years of research and an extensive work as a radio programs producer.

                                                    Mehr unter www.carlosandresrico.com

                                                      ROSENBERGER, Katharina

                                                      Komposition

                                                      wurde in Zürich geboren. An der Columbia Universität in New York City (USA) promovierte sie bei Tristan Murail zum "Doctor of Musical Arts in Composition". Sie ist "Associate Professor in Composition" an der Musikfakultät der "University of California" in San Diego. Viele ihrer Werke zeigen sich in einem interdisziplinären Kontext und setzen sich damit auseinander, wie Klang erzeugt, gegört und gesehen wird. Ihre Kompositionen, Installationen und Musiktheater wurden auf vielen Festivals aufgeführt, wie z.B. beim SEAM-Festival Weimar, den KunstFestSpielen Herrenhausen/Hannover, dem Festival Archipel, dem Festival La Bâtie/Genf, dem Zürcher Theaterpsektakel, bei den Journées Contemporaine/Basel, dem Festival Les Musiques/Marseille, dem Festival Bernaola/Victoria in Spanien, bei New Media Art/Erewan, dem Spark Festival of Electronic Music and Art in Minneapolis, auf der Shanghai New Music Week und dem Shanghai International Electro-Acoustic Music Festival sowie beim October Contemporary in Hong Kong.

                                                      Katharinas Installationen VIVA VOCE und Room V wurden mit dem “Mediaprojects Award”/ Sitemapping of the Swiss Federal Agency (OFC), Bern ausgezeichnet. Sie hatte die Hellman Fellowship/San Francisco, den Sony Scholar Award inne und wurde von der Ernst von Siemens Musikstiftung für ihr Werk "Gesang an das noch namenlose Land" gefördert. Ihre Portrait-CD TEXTUREN mit dem Wet Ink Ensemble, erschienen bei HatHut Records, wurde mit dem Copland Recording Grant ausgezeichnet and war nominiert für den Preis der Deutschen Schallplattenkritik, Bestenliste_4, 2012.

                                                      Mehr unter: http://www.krosenberger.ch

                                                        SALVATORI, Jacopo

                                                        Komposition, Pianist

                                                        wurde in Fiesole geboren. Mit fünf Jahren erhielt Klavierunterricht bei Prof. Tiziano Mealli. 2006 schloss er sein Studium mit einer speziellen Ehrenerwähnung der Jury ab. Danach begann er sein Studium der Komposition und der Jazz Musik und erweiterte seine Kenntnisse des klassischen Repertoires. Er bildete sich als Kammermusik-Pianist und als Solist in einigen der wichtigsten Musikakademien Italiens fort. In diesen Jahren machte er viele Erfahrungen als Kammermusiker bei renommierten Professoren wie Dario de Rosa, Maureen Jones, Enrico Bronzi, und als Solist bei einigen bekannten Didaktikern wie Prof. Konstantin Bogino, Boris Petrushansky und Piero Rattalino. Im Mai 2010 erreichte er als Pianist das höchste Studienniveau Italiens bei M° Maurizio Baglini, außerdem setzte er seine Ausbildung im Fach Klavier in Deutschland als Privatstudent von Prof. Wolfram Schmitt-Leonardy fort. Im Mai 2009 produzierte OnClassical ein Monographisches Album mit Werken von Claude Debussy, welche von Salvatori eingespielt wurden. Derzeit ist er Masterstudent des deutschen Komponisten Moritz Eggert an der Hochschule für Musik und Theater München.

                                                          SCHACHTNER, Johannes X.

                                                          Komposition, Dirigent, Solist

                                                          arbeitet nach seinem Studium in den Fächern Komposition und Orchesterdirigieren und Stipendienaufenthalten in Bamberg und Paris als freischaffender Dirigent und Komponist.
                                                          Er leitete am Pult Orchester wie die Münchner Symphoniker, die Bad Reichenhaller Philharmoniker oder die Bayerische Kammerphilharmonie sowie zahlreiche Ensembles im Bereich der Neuen Musik. Musiktheaterproduktionen führten ihn u.a. ans Vorarlberger Landestheater oder zur Münchner Biennale. Seit 2014 ist er musikalischer Leiter des Jugendensemble für Neue Musik, Bayern (JU[MB]LE).

                                                          Sein umfangreiches kompositorisches Werk wird von international renommierten Solisten wie Julia Fischer, Adrien Boisseau, Julius Berger, Maximilian Hornung oder dem Dirigent Ulf Schirmer aufgeführt und er erhielt zahlreiche Aufträge, zuletzt etwa von der Münchner Biennale. Der Leopold-Mozart-Violinwettbewerb 2016 beauftragte ihn mit der Komposition des Pflichtstücks, für Julia Fischer und Daniel Müller-Schott entsteht im Auftrag des Kronberg Academy Festival 2019 ein Doppelkonzert.

                                                          Für sein Schaffen, das regelmäßig in Porträtkonzerten zu hören ist und darüber hinaus u.a. auf zwei Portrait-CDs dokumentiert ist, wurde Johannes X. Schachtner vielfach bei Wettbewerben ausgezeichnet. Er erhielt u.a. 2013 den Musikförderpreis der Landeshauptstadt München, 2014 den bayerischen Kunstförderpreis. Zudem ist er regelmäßig als Kurator von Konzerten und Projekten im Bereich der zeitgenössischen Musik tätig.

                                                          Mehr unter: www.jxschachtner.com

                                                            SCHULZKI, Stefan

                                                            Komposition

                                                            wurde 1970 in Augsburg geboren und studierte Klavier an der Musikhochschule Mannheim (Hans Thürwächter, Christoph Back), Komposition in der Klasse von Ulrich Leyendecker sowie Filmmusik und Sounddesign an der Filmakademie Baden- Württemberg in Ludwigsburg. Im Anschluß Studium bei Adriana Hölszky am Mozarteum Salzburg. Seit 2001 ist er freischaffender Komponist. Schulzki komponierte die Musik zu mehr als 70 Filmen, von denen viele Preise und Auszeichnungen erhielten. Es folgten Arbeiten für das Theater, u.a. für das Deutsches Theater Berlin. Für seine Kompositionen wurde er u.a. 2000 mit einer Einladung zum Nachwuchsforum des Ensemble Modern und 2009 mit dem Musikstipendium der Landeshauptstadt München ausgezeichnet. Seit 2008 ist Schulzki Lehrbeauftragter für Musiktheorie am Leopold-Mozart-Zentrum in Augsburg sowie Gründungsmitglied und Pianist der Komponistenverschwörung.

                                                              SMITH, Tom

                                                              Komposition

                                                              wurde 1988 in Derby, England geboren. Er ist Pianist, Organist, Sänger und Komponist. Derzeit lebt er in München, wo er im Master Komposition bei Hans-Jürgen von Bose studiert. Zuvor schloss er sein Studium in Musik am Christ's College Cambridge ab. Sein Stück „Where Shall I Flee?“ wurde anlässlich des 500jährigen Bestehens des Christ's Colleges in Cambridge uraufgeführt. Er erhielt den Canon Greeville Cooke-Preis und den Vincent E. Lam-Preis für Komposition. 2008 gründete und leitete er das Vokaloktett Cantabulous, das immer noch erfolgreich auf den Britischen Inseln auftritt. Nach seinem Abschluss wurde er als Musiker in Residence an der Gordonstoun School in Moray angestellt, bis er nach Rom zog. Dort wurde er stellvertretender Organist an der Anglikanischen Allerheiligenkirche und stellvertretender Leiter der New Chamber Singers, die in ganz Italien Konzertprojekte und Aufnahmen realisieren. Seine Kompositionen wurden in Großbritannien und Italien gespielt. Außerdem wurde „Prometheus“ für Bariton und Streichtrio im Auftrag der Siemens Stiftung vor kurzem in München uraufgeführt.

                                                                STRAUCH, Alexander

                                                                Komposition

                                                                wurde 1971 in München geboren. Sein Hauptaugenmerk auf dem Musiktheaters, so konnte man zuletzt konnte man 2014 Styx – Orfeo's Past Now erleben, davor waren z.B. NEDA – der Ruf, die Stimme (Münchener Biennale, 2012), oder UTOPER nach Thomas Morus' Utopia (Semperoper Dresden, Hochspannungshalle der TU Dresden, 2009). Wichtige Kompositionsaufträge erhielt er u.a. von der Münchener Biennale, der Bayerischen und der Sächsischen Staatsoper und dem Münchener Kammerorchester. Strauch war u.a. Stipendiat der Cité Internationale des Arts in Paris und der Villa Concordia in Bamberg. Seine Werke wurden u.a. durch BR, DLR und Deutsche Welle aufgezeichnet und gesendet. Er studierte an den Musikhochschulen in München und Frankfurt/M. u.a. bei Hans Zender und Isabel Mundry. www.strauchcomposer.de

                                                                  WALSHE, Jennifer

                                                                  Komposition

                                                                  wurde 1974 in Dublin, Irland, geboren. Sie studierte Komposition bei John Maxwell Geddes an der Royal Scottish Academy of Music and Drama und bei Kevin Volans in Dublin; im Juni 2002 graduierte sie an der Northwestern University, Chicago, wo sie bei Amnon Wolman studiert hatte. Ihre Kompositionen wurden in Europa, den USA und Kanada aufgeführt. 2000 gewann Jennifer Walshe den Kranichsteiner Musikpreis der Internationalen Ferienkurse in Darmstadt, 2002 erhielt sie den ersten Preis des SCI/ASCAP Commissioning Wettbewerbs. Die Komponistin erhielt bereits zahlreiche Kompositionsaufträge, u.a. durch das Scottish Arts Council, den WDR Köln, das Huddersfield Contemporary Music Festival, das Project Arts Centre, Dublin und Radio Telefis Èireann. Sie tritt außerdem als Interpretin im experimentellen Improvisationsduo nolimetangere auf. 2014 erregte sie großes Aufsehen mit ihrem Auftritt bei den Donaueschinger Musiktagen mit der eigenen Aufführung ihres Werkes "The total mountain".

                                                                  Mehr unter: http://milker.org

                                                                    WEIDNER, Bernhard

                                                                    Komposition

                                                                    (geb. 1965 in München) studierte nach musikalischen Anfängen als Rockgitarrist Komposition bei Bertold Hummel und Heinz Winbeck an der Hochschule für Musik in Würzburg.

                                                                    Weidner schreibt für die unterschiedlichsten Genres, wobei die Erkundung des eigenen inneren Klangerlebens stets im Zentrum seines Komponierens steht. In vielen seiner Stücken nimmt er – als Ausdruck des Respekts und der Nähe – bewusst Bezug auf Werke der musikalischen Tradition. Ebenso spielen für Weidner beim Komponieren außermusikalische Bezüge (insbesondere literarische Vorlagen) immer wieder eine große Rolle.

                                                                    An Auszeichnungen erhielt er u.a. ein Stipendium an der Cité Internationale des Arts in Paris, das Musikstipendium und den Förderpreis Musik der Stadt München. Zu den Künstlern, die Werke von Bernhard Weidner zur Aufführung brachten, gehören u.a. die Ensembles Singer Pur, Quatuor Bozzini, Ensemble Mondrian, Aventa Ensemble oder Solisten wie Kolja Lessing und Mizuka Kano. Bis 2008 war Weidner an der künstlerischen und organisatorischen Gestaltung des Neue-Musik-Festivals „A•Devantgarde“ maßgeblich beteiligt. In Hörfunkbeiträgen und Vorträgen nimmt er Stellung zu musikästhetischen Fragen.

                                                                     

                                                                     

                                                                      Artists

                                                                      abArt

                                                                      Performance

                                                                      Kennengelernt haben wir abArt-AktivistInnen uns bei einem zweijährigen Performance-Kurs der vhs, unter der Leitung
                                                                      von Dorothea Seror. Innerhalb dieser Zeit entstanden die multimediale Performance ‚Im Rampenlicht‘ am Petuelpark und die Performance ‚Sich selbst sein‘ bei den Kulturtagen im Ackermannbogen (2010). Seither haben wir eine Reihe von Aktionen auf die Beine (resp. die Räder) gestellt, die unter „Projekte“ nachzulesen sind. Aktuell sind wir – je nach Projekt – 5 bis 10 Menschen, und wir wollen mehr werden! Lange haben wir überlegt ob wir eine Gruppe ‚mit und ohne Behinderung‘ sind oder ‚Menschen mit und ohne Rollstuhl‘…
                                                                      nie sind wir zu einem relevanten und für uns stimmigen Ergebnis gekommen. Deswegen sind wir einfach abArt!

                                                                      Mehr unter www.abart-performance.org

                                                                        AULBERT, Frauke

                                                                        Komposition, Stimmperformance, Gesang

                                                                        „Hamburgs Avantgarde-Queen“ Frauke Aulbert gilt als eine der aktivsten und vielseitigsten Sängerinnen in der Neuen Musik. Nach einer klassischen Ausbildung in Hamburg liegt der Schwerpunkt ihrer Arbeit auf experimentellen Gesangstechniken, die weit über die traditionellen Möglichkeiten hinausweisen und musikalische und stimmtechnische Grenzbereiche überschreiten. Grundlage hierfür ist der außergewöhnliche Umfang und die hohe Flexibilität ihrer Stimme sowie ihre intensive Auseinandersetzung mit traditionellen und experimentellen Gesangstechniken wie Multiphonics, Ober- und Untertongesang, Gugak, Dhrupad oder Beatboxing und anderen.
                                                                        Konzertreisen führten Frauke Aulbert durch ganz Europa, nach Korea, Australien, Brasilien, Georgien, Tunesien, Süd-Korea und in die USA. Als Solistin war sie u.a. bei Radio France/Festival Présence, Casa Giacinto Scelsi Rom, ZKM, Onassis Centre Athen, Internationale Darmstädter Ferienkurse, Warschauer Herbst, LIG Art Hall Seoul, Resonant Bodies New York, Deutsche Oper Berlin, Ear Taxi Chicago, Sommerliche Musiktage Hitzacker, Internationale Stockhausen-Sommerkurse, Hamburger Klangwerktage, Festspiele Mecklenburg-Vorpommern, Klang Kopenhagen, What’s next Brüssel, Berghain und Klangwerkstatt Berlin zu hören.
                                                                        Frauke Aulbert erhielt u.a. den 1. Preis der Stockhausen Stiftung, sowie Künstlerresidenzen an der Cité Internationale des Arts Paris, Goethe Institut Rom und an der Akademie Schloss Solitude. Sie studierte in Kiel, Santa Cruz de Tenerife und Hamburg, ihre Diplomarbeit schrieb sie zum Thema ‚Obertongesang in zeitgenössischer Musik’ .
                                                                        Frauke Aulbert arbeitete mit Komponisten wie Georges Aperghis, Vinko Globokar, Claus-Steffen Mahnkopf, Hans-Joachim Hespos, Simon Stockhausen, Brigitta Muntendorf, Heera Kim, Michael Maierhof, Geoffroy Drouin und Alexander Schubert. Sie sang für Radio (Deutschlandradio, RAI, Radio France etc.), CD (Decoder Ensemble, Magic Malik etc.) und Film ('The Future', Miranda July).
                                                                        Frauke Aulbert ist künstlerische (Mit-)Leiterin ihrer Ensembles Collect/Project (Hamburg/Chicago), Forum Neue Vokalmusik (Hannover) und Decoder Ensemble (Hamburg). Sie lebt in Hamburg und Florenz.

                                                                        Mehr unter: http://www.stimmkuenstlerin.de

                                                                          BIRZER, Lucia

                                                                          Dirigentin

                                                                          studiert aktuell Chordirigieren bei Andreas Herrmann an der Musikhochschule München und leitet mit ihm und Manuel Hartinger das Quodlibet-Projekt des 14. aDevantgarde-Festivals 2017.

                                                                            Breakout Ensemble

                                                                            Ensemble

                                                                            Das Breakout Ensemble wurde als Musikerkollektiv in München gegründet. Es besteht aus einem Vokal- und einem Instrumentalensemble. Der Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt darauf, neue Formen, Genres und musikalische Experimente einem weiten Publikum näher zu bringen.

                                                                            Ihr Repertoire beinhaltet Werke aus dem 20. und 21. Jahrhundert der zeitgenössischen klassischen Musik, der Popularmusik, der Weltmusik, der Experimentalmusik und auch aus Eigenkompositionen sowie Arrangements der Mitglieder. Neben Konzertauftritten beteiligt sich das Kollektiv an Theater- und interdisziplinären Projekten. Ihre Arbeit wird sehr stark von Einflüssen aus Europa, Lateinamerika und Nordamerika beeinflusst. An diesen Standorten arbeiteten die Ensemblemitglieder bereits an einer Vielzahl von Institutionen als Solisten.

                                                                            Mehr unter: www.breakoutensemble.com

                                                                              EDER, Sophie

                                                                              Gesang

                                                                              wuchs in Zell am See in einem sehr musikalischen Umfeld auf. Nach einem Umweg über ein Betriebswirtschaftliches Studium, entschied sie sich dann doch dafür ihre Leidenschaft zum Beruf zu machen. Diese führte sie an das Mozarteum Salzburg, wo sie zunächst klassisches Klavier (Shao-Yin Huang) und Gesang (Vera Schoenenberg) studierte. Schon bald kam sie dort in Berührung mit Jazz/Pop/Musical und begann sich innerhalb des Jazzlehrgangs am Tiroler Landeskonservatorium auf diesen zu fokussieren. Sie absolvierte zahlreiche Auftritte am Tiroler Landestheater, Musiktheater Vorarlberg (Titelpartie in dem Musical Evita) sowie in der freien Jazz-Szene im deutschsprachigen Raum.

                                                                              Mehr unter www.sophie-eder.com

                                                                                EGGERT, Moritz

                                                                                Komposition, Klavier

                                                                                wurde 1965 in Heidelberg geboren. Als Komponist setzt er sich gerne zwischen alle Stühle, was sowohl das avantgardistische wie auch das klassische Konzertpublikum verunsichert. Durch in den Medien viel diskutierte Projekte wie „Die Tiefe des Raumes“ (Fußballoratorium, geschrieben für die Ruhrtriennale im Auftrag des Kulturprogramms der WM 2006) oder „Freax“ (Oper, zusammen mit Christoph Schlingensief) versucht er konstant das gängige Bild der Neuen Musik als Angelegenheit alleine für ein Expertenpublikum zu unterminieren. Neben seinem Schwerpunkt im Bereich Musiktheater, für das Eggert bisher 11 Opern schrieb, pflegt er gerne die kammermusikalischeren oder experimentelleren Zwischentöne zum Beispiel in seinem Liederzyklus „Neue Dichter Lieben“ oder seinem Klavierzyklus „Hämmerklavier“. Zu seinen aktuellen Projekten gehören neue große Opern für Linz und Berlin, eine Vertonung der Nutzungsbedingungen von Google für Sänger und Orchester, eine „Kochoper“ für Hamburg und eine Symphonie für Autohupen.

                                                                                Als Pianist, Sänger, Dirigent und Performer setzt sich Eggert nicht nur für das zeitgenössische sondern auch für das klassische Repertoire ein, besonders im Bereich Lied und Kammermusik. Für die Neue Musikzeitung betreibt er den „Bad Blog of Musick“, den meistgelesenen Blog zum Thema zeitgenössische Musik in Deutschland. Mehr unter: www.moritzeggert.de

                                                                                  Ensemble NIKEL

                                                                                  Ensemble

                                                                                  Das 2006 durch Yaron Deutsch und Gan Lev gegründete Ensemble Nikel ist ein Quartett in der Besetzung Saxophon, E- Gitarre, Schlagzeug und Klavier. Diese Instrumentalbesetzung wurde zusammengeführt, um eine neue Art der Kammermusik zu entwickeln, bei der elektronische und akustische Klänge zu einem einheitlichen Organismus zusammenfließen und Verbindungen zwischen verschiedenen Quellen der mechanischen Schwingungen hergestellt werden können, aber ebenso, um ästhetische Vorurteile und Grenzen zwischen den musikalischen Genres zu überwinden. Auf der Suche nach ihren künstlerischen Möglichkeiten hat die Gruppe (oder Band, als die sich die Musiker durchaus auch verstehen) Konzertreihen in Tel Aviv und Haifa gegründet, bei denen Nikel Konzepte mit wechselnden Partnern, Solisten oder Ensembles entwickelt und eng mit Komponisten zusammenarbeitet, um ein neues Repertoire zu verwirklichen. Unter den Komponisten sind stellvertretend Raphaël Cendo, Sivan Cohen-Elias, Chaya Czernowin, Philippe Hurel, Eduardo Moguillansky, Marco Momi, Riccardo Nova, Helmut Oehring, Stefan Prins, José María Sánchez-Verdú, Yuval Shaked und Michael Wertmüller zu nennen. Das Ensemble wurde bereits zu Festivals wie Wien Modern, Ultraschall Berlin, Bang on a Can New York, Klangspuren Schwaz, Warschauer Herbst und den Internationalen Ferienkursen für Neue Musik in Darmstadt eingeladen.

                                                                                    HARTINGER, Manuel

                                                                                    Dirigent

                                                                                    Schon in jungen Jahren erhielt der gebürtige Ulmer Unterricht in den Instrumenten Geige und Klavier. Hinzu kam die große Leidenschaft fürs Singen. Schon während der Schulzeit wirkte er als Mitglied des Extrachores des Theater Ulm an zahlreichen Opernproduktionen mit.
                                                                                    Im Zuge seines Studiums der Schulmusik (seit 2012) sowie der Chorleitung (seit 2015) an der Hochschule für Musik und Theater München erhält er Unterricht im Fach Gesang bei Prof. Thomas Gropper und Barbara Ebel und im Fach Chordirigieren bei Prof. Andreas Herrmann, Prof. Martin Steidler und Prof. Gerd Guglhör. Als Sänger ist er unter anderem im VokalConsort München und im Madrigalchor der Musikhochschule München aktiv, mit dem er Erstplatzierungen beim deutschen Chorwettbewerb sowie beim internationalen Chorwettbewerb "Let the people sing" erreichte. Darüber hinaus leitet er mit großem Engagement einige Laien- und Jazz/Pop-Chöre im Raum München. Sowohl in diesem Bereich als auch für Schulorchester und -chöre sowie für ein eigenes A-capella-Ensemble ist er als Arrangeur tätig. Seit Oktober 2015 leitet Manuel Hartinger den Jugendchor der Bayerischen Philharmonie in Pasing.

                                                                                      HERRMANN, Andreas

                                                                                      Dirigent

                                                                                      Andreas Herrmann schloss sein Studium an der Münchner Musikhochschule bei Max Frey, Roderich Kreile und Michael Gläser mit dem Meisterklassen-Diplom ab. Seine Ausbildung ergänzte er durch verschiedene internationale Chorleitungs-Seminare und Meisterkurse bei renommierten Chordirigenten wie Eric Ericson und Fritz Schieri.
                                                                                      Als Professor an der Hochschule für Musik und Theater in München unterrichtet er dort vorwiegend im Hauptfach Chordirigieren. Seine ambitionierten und vielfältigen Konzertprogramme, von Alter Musik mit Originalinstrumenten bis hin zu Uraufführungen mit zeitgenössischem Repertoire, wurden festgehalten in Rundfunk-, CD- und TV-Aufnahmen. 1996 übernahm er als Chordirektor die künstlerische Leitung des Philharmonischen Chores München. Mit ihm realisierte er zahlreiche Einstudierungen für Dirigenten wie Valery Gergiev, Lorin Maazel, Zubin Mehta, Kent Nagano, Christian Thielemann, James Levine, Mariss Jansons, Krzysztof Penderecki, Thomas Hengelbrock, Manfred Honeck, Pablo Heras-Casado, Ton Koopman und viele andere. CD-Produktionen, wie die mit dem Echo Klassik ausgezeichnete BR-Klassik-Produktion "Merlin" von Carl Goldmark, bei denen er für die Choreinstudierung verantwortlich war, viele weitere Aufnahmen sowie die erfolgreiche Zusammenarbeit mit verschiedensten Orchestern, Ensembles und Rundfunkchören (RIAS-Kammerchor Berlin, Rundfunkchor Sofia) dokumentieren die internationale Reputation seiner musikalischen Arbeit.

                                                                                      Mehr unter www.prof-andreas-herrmann.de

                                                                                        LIEBRECHT, Jobst

                                                                                        Komposition und Dirigent

                                                                                        wurde 1965 in Hamburg geboren. Er studierte Dirigieren in München und bei Peter Eötvös und dirigierte unter anderem das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, die Duisburger Philharmoniker, die Sinfonietta Leipzig, das Münchener Kammerorchester sowie an den Opernhäusern in Hamburg, Halle und Gießen. Im Bereich der Neuen Musik arbeitete er mit dem Ensemble Modern, dem Klangforum Wien, dem Ensemble Resonanz, dem Ensemble Mosaik sowie dem Ensemble UnitedBerlin zusammen. Unter seiner Leitung kamen zahlreiche Werke zu Ur- und Erstaufführungen. Seine CD-Einspielung von Hans Werner Henzes Märchenoper „Pollicino“ wurde 2004 mit einem Klassik-ECHO ausgezeichnet. 2005 gründete er das Jugendsinfonieorchester Marzahn-Hellersdorf, das 2010 zusammen mit Solisten und Musikern des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin seine neu eingerichtete Gesamtfassung von Hindemiths „Plöner Musiktag“ auf CD einspielte. Auch als Komponist hat Jobst Liebrecht ein mittlerweile breites Œuvre aufzuweisen. 2016 wurde seine "Sinfonie Nr. 1 / Labyrinth" uraufgeführt.

                                                                                          LJNM Berlin

                                                                                          Ensemble

                                                                                          Das jüngste Ensemble des Landesmusikrats Berlin wurde 2013 gegründet. In variierender Besetzung (ca. 20-40 MusikerInnen) widmet es sich zeitgenössischer Musik, insbesondere Uraufführungen, Ensemble-Improvisationen und den Klassikern der Moderne. Konzerte fanden unter anderem in der Deutschen Oper Berlin, dem Konzerthaus Berlin, der Klangwerkstatt Berlin, der Akademie der Künste Berlin, den Randspielen statt. Dabei kamen Werke von Paul Hindemith, Hanns Eisler, Moritz Eggert, Luigi Nono, Hans Werner Henze, Helmut Lachenmann, Georg Katzer, Helmut Zapf, Katia Tchemberdji, Sarah Nemtsov, Jeffery Ching und anderen zu Gehör.

                                                                                          Mehr unter www.landesmusikrat-berlin.de

                                                                                            MUENCH, Markus

                                                                                            Komposition

                                                                                            studierte an den Hochschulen für Musik in Würzburg, Karlsruhe und am Richard-Strauss-Konservatorium in München. Er war erster Geiger des von ihm gegründeten "Strung Out Quartet", das sich ganz auf zeitgenössisches Repertoire konzentrierte und zahlreiche Uraufführungen spielte.
                                                                                            Seine Kompositionen sind meist geprägt von verschiedensten Dokumentar-, Audiomaterialien, die bearbeitet und verändert in eine neue musikalische Sprache integriert werden.
                                                                                            Bisher komponierte er Werke für Film, Video, Hörspiel, Musiktheater, Oper, Performances, zeitgenössischen Tanz, Instrumentalensembles, Computer und Elektronik. Seine Werke kamen u.a. beim ADevantgarde Festival, Digital Analog Festival, Münchener Gesellschaft für Neue Musik, TanzTendenz, MDR sowie in Film- und Werbevertonungen zur Aufführung.

                                                                                              NAMES – Salzburg

                                                                                              Ensemble

                                                                                              Das noch junge NAMES - New Art and Music Ensemble Salzburg fokussiert sich hinsichtlich seines Repertoires auf eine Melange aus Klassikern der zeitgenössischen Literatur des letzten Jahrhunderts und Uraufführungen jüngerer Komponisten. Ziel ist es durch lebendige Programme Kontraste zu schärfen, Konzepte zu prüfen und Tradiertes zu rekontextualisieren. Die aus sechs verschiedenen europäischen Ländern stammenden Musiker suchen stets die Begegnung mit anderen Genres um der Musik neben seiner reinen Sonorität zusätzlichen Wirkungsraum einzugestehen. Durch die Kombination aus profundem Handwerk und der Lust am kammermusikalischen Austausch entsteht im Herzen der Mozartstadt mit dem New Art and Music Ensemble Salzburg ein internationales und nachhaltiges Experimentierlabor für Liebhaber neuer Gedanken und Klänge.

                                                                                              Mehr unter www.names-ensemble.com

                                                                                                ÖLLINGER, Johannes

                                                                                                E-Gitarre

                                                                                                Der Münchner Gitarrist Johannes Öllinger (*1981) spielt als Solist und Kammermusiker, in Ensembles und Orchestern. Sein Spektrum reicht von Alter Musik auf historischen und modernen Instrumenten über das klassische Gitarrenrepertoire bis hin zu zeitgenössischer Musik in verschiedenen Spielarten. Seine Hauptinstrumente sind die klassische und die E-Gitarre, daneben Banjo, Theorbe und E-Bass. Außerdem ist er Darsteller und Musiker in Theaterproduktionen.

                                                                                                Als Solist konzertierte er u.a. mit dem Ensemble Resonanz, dem Chor des BR und dem Münchener Kammerorchester in der Laeiszhalle Hamburg, dem Prinzregententheater München, dem Konzerthaus Wien und bei den Salzburger Festspielen. Mit dem auf zeitgenössische Musik spezialisierten Gitarrenduo steuber.öllinger war er Gast bei Festivals in Deutschland, Polen und den USA.

                                                                                                Er ist regelmäßig Gastmusiker bei Ensembles wie Resonanz, Ascolta, musikFabrik NRW, dem Ensemble Modern Orchestra, Ostravska Banda, dem Staatsorchester Stuttgart, dem Sinfonieorchester des BR und dem Bayerischen Staatsorchester. Von 2008 bis 2015 war er Gitarrist des Münchner Ensembles piano possibile. Zusammenarbeit mit zahlreichen Komponisten (u.a. Helmut Oehring, Klaus Schedl, Georges Lentz, Tom Sora, Tristan Murail, Helmut Lachenmann) und Dirigenten (u.a. Peter Eötvös, Johannes Kalitzke, Thierry Fischer, Titus Engel).

                                                                                                  PSCHENITSCHNIKOWA, Natalia

                                                                                                  Gesang

                                                                                                  wurde in Moskau geboren. Sie erhielt seit frühester Kindheit Musikunterricht (Klavier) und besuchte zunächst 12 Jahre die Zentrale Musikschule, dort studierte sie Flöte. Danach absolvierte sie das Staatliche Tschaikowskij-Konservatorium als Flötistin und schloss ihr Solistenexamen mit Auszeichnung ab. Sie hat mit verschiedenen Künstlerinnen und Künstlern der Moskauer Avantgarde in Form von Klangaktionen, Performances, Improvisationen, Theater- und Tanzprojekten oder Videos zusammen- gearbeitet. Dazu gehören Auftritte als Performance-Künstlerin zusammen mit German Vinogradow, Dmitri A. Prigov, Alexej Sagerer, Christian Marclay, Peter Machjdik u.a. Für Natalia Pschenitschnikova wurden mehrere Werke sowohl für Flöte oder Stimme, als auch für die Kombination Flöte/Stimme komponiert. Sie hat unter anderem Stücke von Peter Ablinger, Nic Collins, Johannes Fritsch, Anna Ikramova, Gija Kanchelli, Vadim Karassikov, Bernhard Lang, Klaus Lang, Sergej Newski und Helmut Oehring zur Uraufführung gebracht. Sie arbeitete mit Dirigenten wie Wladimir Jurowskij, Peter Rundel, Dennis Russel-Davies und Jürg Wyttenbach zusammen. Von Natalia Pschenitschnikowa liegen Schallplatten- und CD-Aufnahmen der Firmen Melodija, Art & Electronica, col legno und ECM Records vor. Seit 1993 lebt sie in Berlin.

                                                                                                  Mehr unter www.natalia-pschenitschnikowa.de

                                                                                                    ROTARI, Ghenadie

                                                                                                    Akkordeon

                                                                                                    Geboren 1991 in der Republik Moldau, fing Ghenadie Rotari im Alter von 9 Jahre an, Akkordeon zu spielen. Von 2010 bis 2016 studierte er in Italien am Konservatorium "G. Tartini" in Triest unter Corrado Rojac. Er ist Gewinner zahlreicher ersten Preise und vieler Auszeichnungen bei verschiedenen internationalen Wettbewerben, wie z.B. den ersten Preis beim "Strumenti & Musica Festival" in Spoleto, den ersten Preis beim internationalen Wettbewerb "Svirel" in Slowenien. Inzwischen führt ihn seine Konzerttätigkeit in renommierte Konzertsäle wie dem Musikverein und dem RadioKulturhaus in Wien, dem Gasteig in München, dem Teatro Regio in Turin die Orangerie in Darmstadt. Ghenadie absolvierte ein Erasmus Jahr mit Matti Rantanen an der renommierten "Sibelius-Akademie" in Helsinki, Finnland. Seit Oktober 2015 perfektioniert Ghenadie Rotari seine zeitgenössischen Musikkenntnisse an der Hochschule für Musik und Theater in München im Master-Studiengang Neue Musik in der Akkordeonklasse von Krassimir Sterev (Klangforum Wien).

                                                                                                    Als Solist nahm er an zahlreichen TV-Auftritten teil. Hervorzuheben ist darunter u.a. in der Show "Rumänien got Talent", wo er als Finalist vor einem Publikum von mehreren Millionen Zuschauern auftrat. Zusammen mit der Pianistin Valentina Vargiu gründete Ghenadie Rotari das "Duo Aspera", das für verschiedene Konzertreihen in Italien auftritt und das bereits mit dem"Sony Classical Talent Scout" ausgezeichnet wurde. Zusammen mit Valentina Vargiu nahm Ghenadie an den Kursen der international gefeierte Trio di Parma (Ivan Rabaglia, Alberto Miodini und Enrico Bronzi) im Rahmen der International Chamber Music Academy in Duino teil. Seit Februar 2016 ist er Stipendiat des Vereins Yehudi Menuhin Live Music Now München.

                                                                                                      SCHACHTNER, Johannes X.

                                                                                                      Komposition, Dirigent, Solist

                                                                                                      arbeitet nach seinem Studium in den Fächern Komposition und Orchesterdirigieren und Stipendienaufenthalten in Bamberg und Paris als freischaffender Dirigent und Komponist.
                                                                                                      Er leitete am Pult Orchester wie die Münchner Symphoniker, die Bad Reichenhaller Philharmoniker oder die Bayerische Kammerphilharmonie sowie zahlreiche Ensembles im Bereich der Neuen Musik. Musiktheaterproduktionen führten ihn u.a. ans Vorarlberger Landestheater oder zur Münchner Biennale. Seit 2014 ist er musikalischer Leiter des Jugendensemble für Neue Musik, Bayern (JU[MB]LE).

                                                                                                      Sein umfangreiches kompositorisches Werk wird von international renommierten Solisten wie Julia Fischer, Adrien Boisseau, Julius Berger, Maximilian Hornung oder dem Dirigent Ulf Schirmer aufgeführt und er erhielt zahlreiche Aufträge, zuletzt etwa von der Münchner Biennale. Der Leopold-Mozart-Violinwettbewerb 2016 beauftragte ihn mit der Komposition des Pflichtstücks, für Julia Fischer und Daniel Müller-Schott entsteht im Auftrag des Kronberg Academy Festival 2019 ein Doppelkonzert.

                                                                                                      Für sein Schaffen, das regelmäßig in Porträtkonzerten zu hören ist und darüber hinaus u.a. auf zwei Portrait-CDs dokumentiert ist, wurde Johannes X. Schachtner vielfach bei Wettbewerben ausgezeichnet. Er erhielt u.a. 2013 den Musikförderpreis der Landeshauptstadt München, 2014 den bayerischen Kunstförderpreis. Zudem ist er regelmäßig als Kurator von Konzerten und Projekten im Bereich der zeitgenössischen Musik tätig.

                                                                                                      Mehr unter: www.jxschachtner.com

                                                                                                        SCHERER, Gerhard

                                                                                                        Dirigent

                                                                                                        wurde 1961 in Theley/Saar geboren. Er studierte Akkordeon und Kammermusik an der Musikhochschule Trossingen, lebt seit 1987 in Berlin und ist Akkordeonlehrer und Leiter des Fachbereichs Neue Musik an der Musikschule „Paul Hindemith“ Neukölln, Lehrer an der Musikschule Friedrichshain-Kreuzberg sowie Dozent an der HfK Bremen. Bereits 40 Mal wurden Schüler seiner Klasse Erste Preisträger beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“. Als Solist und musikalischer Leiter brachte er bisher mehr als 200 Werke zur Uraufführung. Gerhard Scherer arbeitete unter anderem mit dem Rundfunk-Sinfonierorchester Berlin, dem Scharoun-Ensemble, dem Deutschen Symphonieorchester und der Dresdener Philharmonie; er gründete das Ensemble Experimente und war musikalischer Leiter der Badischen Landesbühne Bruchsal. Er ist Herausgeber zweier bedeutender Neue-Musik-Reihen und war musikalischer Leiter unter anderem der Werkstatt Neues Musiktheater Berlin, ihm oblag die Uraufführung von bisher acht Opern.

                                                                                                          SCHÖNE, Peter

                                                                                                          Bariton

                                                                                                          Als leuchtender Bariton von der Süddeutschen Zeitung gepriesen, als exzellenter Sänger mit hervorragender Technik von FAZ, Opera Now und Opernwelt geadelt hat sich Peter Schöne mit seinem ausdrucksvollen lyrischen Bariton als Opern-, Konzert- und Liedsänger national und international etabliert. Entscheidende Weichenstellung waren Gewinne beim Schubert-Wettbewerbs in Graz und beim ARD-Wettbewerb. Er war als Solist an mehr als 20 Opernhäusern engagiert und sang dort nahezu alle Partien seines Fachs. Peter Schöne ist gern gesehener Gast etwa bei Orchestern wie dem NDR-Sinfonieorchester, dem Münchner Rundfunkorchester, den Deutschen Kammervirtuosen, der musikfabrik oder beim Ensemble Kontrapunkte Wien. Durch seine enge Zusammenarbeit mit dem Pianisten Axel Bauni und den Komponisten Moritz Eggert, Wilhelm Killmayer, Aribert Reimann und Wolfgang Rihm wird sein ausgeprägtes Talent für die Musik des 20.und 21. Jahrhunderts deutlich. Das leidenschaftliche Engagement für diese Musik wurde mit dem Schneider-Schott-Musikpreis der Stadt Mainz honoriert.

                                                                                                          Mehr unter www.peterschoene.de

                                                                                                            TSOUNGUI, Linda-Philomène

                                                                                                            Schlagzeug

                                                                                                            aus Hof, studierte Schlagzeug an der Musikhochschule München und setzt derzeit ihre Studien an der Popakademie in Mannheim fort. Sie war Stipendiatin von Livemusic-Now und ist Mitglied der Verworner-Krause-Kammerorchesters.

                                                                                                              VKKO

                                                                                                              Ensemble

                                                                                                              Das Verworner Krause Kammerorchester (VKKO) wurde im Sommer 2014 von Christopher Verworner und Claas Krause gegründet. Am Beginn der Idee stand die Überlegung einen kammermusikalischen Klangkörper zu schaffen der einerseits eine sonore Dichte und Komplexität zu erzeugen vermag, dennoch schlank und beweglich genug ist um mit einer Jazz-Rhythmusgruppe zusammen ein agiles Klangbild erzeugen zu können. Gleichermaßen war es Prämisse die intime Kommunikation innerhalb des Musizierens zu wahren - eine unabdingbare Qualität der Kammermusik. Verworner und Krause entwickelten ihre kompositorische Vision in den Stücken für das Ensemble in einem Bogen von Neuer Musik bis zu Dubtechno, von impressionistischen Klanggebilden bis zu moderner Elektronika spannen zu können - ohne Berührungsängste zwischen vermeintlich gegensätzlichen musikalischen Stilen.
                                                                                                              Die Musiker des Orchesters - Streicher, Bläser, Rhythmusgruppe und zwei Sängerinnen haben sich an der Musikhochschule in München kennengelernt, wo auch sie studierten.

                                                                                                              Mehr unter www.kammerorchester.eu