Mitwirkende

Composers

ANDRE, Mark

Mark Andre studierte am Conservatoire National Supérieure de Musique de Paris (CNSMP) Komposition, Kontrapunkt, Harmonielehre, musikalische Analyse sowie im musikalischen Forschungsbereich, außerdem Komposition an der Hochschule für Musik in Stuttgart. Seine Lehrer waren u.a. Claude Ballif, Gérard Grisey und Helmut Lachenmann. Bei Wolfgang Rihm belegte er einen Meisterkurs. Andre war Stipendiat der Akademie Schloss Solitude und des Deutschen Akademischen Austauschdienstes und erhielt den Kranichsteiner Musikpreis der Darmstädter Ferienkurse. Er wirkte als Dozent u.a. am Conservatoire National de Région de Strasbourg, bei den Darmstädter Ferienkursen und an der Musikhochschule Frankfurt/M und ist seit 2009 Professor für Komposition an der Musikhochschule Dresden. Unterweisung in Musikelektronik erhielt er durch André Richard am Experimentalstudio der Heinrich-Strobel-Stiftung des SWR Freiburg. Andre ist Preisträger u.a des Internationalen Kompositionswettbewerbs Stuttgart, des Kompositionspreises der Oper Frankfurt und des Kompositionsförderpreises der Ernst-von-Siemens-Musikstiftung. Sein Schaffen wurde zudem durch den Förderpreis des Berliner Kunstpreises der Akademie der Künste, mit dem Christoph und Stefan Kaske Kompositionspreis, von der Gerhart und Renate Baum-Stiftung ausgezeichnet. Frankreich ehrte ihn mit einem mehrjährigen Aufenthalt in der Villa Medici in Rom. Mark Andre ist ordentliches Mitglied der Akademie der Künste Berlin, er Sächsichen Akademie der Künste und der Bayerischen Akademie der Schönen Künste. 2011 verlieh ihm der französische Kultusminister den Orden 'Chevalier des Arts et des Lettres'. Zu Mark Andres Auftraggebern zählen Ensemble Modern, ensemble recherche, Trio Accanto, Klangforum Wien, KNM Berlin, les Percussions de Strasbourg, Ensemble Alternance, EIC etc. Mark Andre lebt in Berlin.

    LEHMANN-HORN, Markus

    Komposition

    wurde 1977 in München geboren. Er erhielt Klavier- und Gitarrenunterricht bei Gulaab, Abi von Reininghaus, Gunnar Geiße, sowie bei Michael Arlt. Ab 2000 intensivierte er sein Interesse für Komposition bei Tobias PM Schneid. Durch ein Studium an der Hochschule für Musik und Theater München erweiterte er sein Spektrum um den Bereich Komposition für Film und Fernsehen. Danach belegte er eine Meisterklasse im Fach Komposition bei Heinz Winbeck in Würzburg.

    Es entstanden viele Auftragskompositionen im Konzertbereich u.a. für die Münchner Opern-Festspiele, die Bayerische Akademie der Schönen Künste, die Kasseler Musiktage und das Siemens Arts Program. Seine Filmmusik-Kompositionen erklangen in diversen nationalen und internationalen Filmproduktionen. Lehmann-Horn erhielt diverse Preise und Auszeichnungen,  z.B. den Franz-Grothe-Preis 2009, den Musiktheaterpreis der Neuen Oper Wien 2009 oder den Paul-Hindemith-Preis 2011. Mehr unter: www.markuslehmannhorn.de

      SCHACHTNER, Johannes X.

      Komposition, Dirigent, Solist

      arbeitet nach seinem Studium in den Fächern Komposition und Orchesterdirigieren und Stipendienaufenthalten in Bamberg und Paris als freischaffender Dirigent und Komponist.
      Er leitete am Pult Orchester wie die Münchner Symphoniker, die Bad Reichenhaller Philharmoniker oder die Bayerische Kammerphilharmonie sowie zahlreiche Ensembles im Bereich der Neuen Musik. Musiktheaterproduktionen führten ihn u.a. ans Vorarlberger Landestheater oder zur Münchner Biennale. Seit 2014 ist er musikalischer Leiter des Jugendensemble für Neue Musik, Bayern (JU[MB]LE).

      Sein umfangreiches kompositorisches Werk wird von international renommierten Solisten wie Julia Fischer, Adrien Boisseau, Julius Berger, Maximilian Hornung oder dem Dirigent Ulf Schirmer aufgeführt und er erhielt zahlreiche Aufträge, zuletzt etwa von der Münchner Biennale. Der Leopold-Mozart-Violinwettbewerb 2016 beauftragte ihn mit der Komposition des Pflichtstücks, für Julia Fischer und Daniel Müller-Schott entsteht im Auftrag des Kronberg Academy Festival 2019 ein Doppelkonzert.

      Für sein Schaffen, das regelmäßig in Porträtkonzerten zu hören ist und darüber hinaus u.a. auf zwei Portrait-CDs dokumentiert ist, wurde Johannes X. Schachtner vielfach bei Wettbewerben ausgezeichnet. Er erhielt u.a. 2013 den Musikförderpreis der Landeshauptstadt München, 2014 den bayerischen Kunstförderpreis. Zudem ist er regelmäßig als Kurator von Konzerten und Projekten im Bereich der zeitgenössischen Musik tätig.

      Mehr unter: www.jxschachtner.com

        STRAUCH, Alexander

        Komposition

        wurde 1971 in München geboren. Sein Hauptaugenmerk auf dem Musiktheaters, so konnte man zuletzt konnte man 2014 Styx – Orfeo's Past Now erleben, davor waren z.B. NEDA – der Ruf, die Stimme (Münchener Biennale, 2012), oder UTOPER nach Thomas Morus' Utopia (Semperoper Dresden, Hochspannungshalle der TU Dresden, 2009). Wichtige Kompositionsaufträge erhielt er u.a. von der Münchener Biennale, der Bayerischen und der Sächsischen Staatsoper und dem Münchener Kammerorchester. Strauch war u.a. Stipendiat der Cité Internationale des Arts in Paris und der Villa Concordia in Bamberg. Seine Werke wurden u.a. durch BR, DLR und Deutsche Welle aufgezeichnet und gesendet. Er studierte an den Musikhochschulen in München und Frankfurt/M. u.a. bei Hans Zender und Isabel Mundry. www.strauchcomposer.de

          Artists

          METZGER, Angela

          Orgel

          Angela Metzger erhielt ihren ersten Klavierunterricht im Alter von acht Jahren, u.a. bei Prof. Erich Appel (Nürnberg). Mit zehn Jahren wurde sie Orgelschülerin von Regionalkantor Robert Lehner; in den Jahren darauf legte sie die D- und C-Prüfungen für kath. Kirchenmusik in Eichstätt unter Prof. Wolfram Menschick und Domkapellmeister Christian Heiß ab, desweiteren erhielt sie Orgelunterricht bei Domorganist Martin Bernreuther.

          An der Musikhochschule München studierte sie Kirchenmusik mit A-Diplom sowie Konzertfach Orgel, zunächst bei Prof. Edgar Krapp, dann bei dessen Nachfolger Prof. Bernhard Haas. All Ihre Abschlüsse – künstlerisches Diplom, Master und Zertifikatsstudium Meisterklasse – absolvierte sie mit Auszeichnung. Sie erhielt ein Stipendium der Musikerförderung des Cusanuswerks sowie das Deutschlandstipendium und wurde bei Yehudi Menuhin „Live Music Now“ aufgenommen.

          Angela Metzger ist mehrfache Preisträgerin bedeutender Wettbewerbe: so wurde sie bei den internationalen Orgelwettbewerben in Bad Homburg, Tokyo, Wiesbaden, Saint-Maurice (Schweiz) sowie beim ARD-Wettbewerb ausgezeichnet. 2015 erhielt sie außerdem den Bayernwerk-Kulturpreis für hervorragende Leistungen in der Kategorie Musik.

          Sie studierte zusätzlich Hauptfach Oboe am Tiroler Landeskonservatorium Innsbruck bei Konrad Zeller; 2011 hatte sie das Stipendium der Andechser Orff-Akademie des Münchner Rundfunkorchesters inne.

          Konzertverpflichtungen führten sie zu den internationalen Orgelfestivals von Bad Homburg, Toulouse und Turin, zum Kirchenmusikkongress Bern sowie zum Barockfestival Varaždin (Kroatien). Sie gastierte in vielen Ländern Europas, in Ägypten, Israel und u.a. in der Philharmonie Essen, der Musashino Civic Cultural Hall Tokyo und dem Royal Opera House Muscat (Oman).

          Im Wintersemester 2017/18 übernahm Angela Metzger die Professurvertretung für Bernhard Haas an der Musikhochschule München.