SINGER, Axel

Komposition

Axel Singer (*1963) studierte 1983 – 88 Komposition bei Wilhelm Killmayer an der Hochschule für Musik in München. Sein Interesse für elektronische Musik führte ihn außerdem zu Studienaufenthalten ans Pariser IRCAM (1994, 2006) und ans CNMAT in Berkeley, Kalifornien (2004). Er erhielt ein Stipendium (1989) und den Musikförderpreis (2003) der Stadt München sowie Stipendien des Bayerischen Staates für Aufenthalte im Internationalen Künstlerhaus Villa Concordia in Bamberg (1999/2000) und in der Cité Internationale des Arts in Paris (2006). Sein Schaffen umfasst instrumentale und elektroakustische Kompositionen für Konzertsaal, Film und Ballett sowie Klanginstallationen.

Werke (u.a.): “Sonate an Anna Blume” für Flöte und Klavier (1991) / “Junction Five” für Posaune und Tonband (1993) / “Der bedrohte Mörder” Tanztheater nach einem Bild von René Magritte für Tonband (1994) (Auftragswerk des Bayerischen Staatsballetts) / “Ein Traumspiel” Ballett nach August Strindberg für 8-Kanal Zuspielband (1997) (Auftragswerk des Bayerischen Staatsballetts) / “Der Taucher” Melodram nach Friedrich Schiller für Stimme und Keyboard (1998) (Auftragswerk der Bayerischen Akademie der Schönen Künste) / “Schnee” Hörstück nach einem Gedicht von Rolf Dieter Brinkmann für Tonband (1999) / “Paare, Passanten” für Streichquartett (2000) / “Ventile” für 5 Blechbläser (2001) (Auftragswerk der Bayerischen Staatsoper) / “Rumpf” für Kontrabass und Elektronik (2001) / “Nuplia” Interaktives Klangspiel für Computer (2002) / “Steinschlag” Elektroakustische Musik (2004) / “Correspondances” für Klavier, Elektronik und Projektion (2006)