Versprochen, Froschkönig, versprochen! 2

Versprochen, Froschkönig, versprochen! 2

Familienmusiktheater in drei Bildern

„Versprochen ist versprochen – und wird auch nicht gebrochen”

Die Sonne verspricht, nicht nur in das Gesicht der schönen Prinzessin zu scheinen / Heinrich verspricht, nicht mehr zu schmollen, wenn sein Prinz vom Zauber erlöst wird / Der Frosch verspricht, die goldene Kugel aus dem Brunnen zu holen und tut es auch / Die Prinzessin verspricht dem Frosch ihre Freundschaft, läuft aber davon / Der Goldene Teller und der Goldene Becher versprechen nichts, sprechen aber sonst viel / Der König verspricht, Ketchup zu den Nudeln zu bestellen und vergisst es / Hofdame und Kammerdiener versprechen nichts und finden den König unfein / Die Prinzessin wird gezwungen ihr Versprechen zu halten und wird wütend / Der Prinz verspricht der Prinzessin, dass ihr nicht mehr langweilig sein wird.

Nach Rotkäppchen und Schneewittchen nimmt sich das A•DEvantgarde-Festival wieder einen grimm’schen Märchenklassiker für seine Familienopernproduktion vor: Den Froschkönig. Hier dreht sich alles ums Versprechen – versprochen wird viel und gerne und nicht immer werden die zahlreichen Versprechen gehalten. Manche werden einfach vergessen, vor anderen wird davongelaufen und bei einigen muss ein Machtwort gesprochen werden.

Die Familienmusiktheaterproduktionen haben bei A•DEvantgarde Tradition, seit 2003 sind sie – mit großem Erfolg bei Eltern und Kindern – Bestandteil jedes Festivals. Und haben eindrucksvoll gezeigt, dass Kinder mit den Stilmitteln der zeitgenössischen Musik zu erreichen und zu begeistern sind, entgegen des (erwachsenen) Vorurteils von der angeblich “schweren Zugänglichkeit” Neuer Musik.

Und so werden auch beim Froschkönig, die drei stilistisch höchst unterschiedlichen Komponisten Manuela Kerer, Gerhard Müller-Hornbach und Johannes X. Schachtner nicht einer falsch verstandenen Kindgerechtheit musikalisch stattgegeben, sondern das „Publikum von morgen“ ernst nehmen, bezaubern, amüsieren und herausfordern. So wie die Librettistin Birgit Müller-Wieland, der der hohe Bekanntheitsgrad des Märchens Spielraum
für perspektivischen Wechsel, Neu- und Umdeutungen bietet – wissen Sie etwa was die Prinzessin am meisten liebt, der Prinz ist es nicht…

Programm:
Musik von Manuela Kerer (I), Gerhard Müller-Hornbach (D),
Johannes X. Schachtner (D)
Libretto: Birgit Müller-Wieland

Mitwirkende
Musikalische Leitung: Prof. Ulrich Nicolai
Regie: Igor Pison
Bühne und Kostüme: Franziska Boos
Dramaturgie: Nikolaus Witty
Es singen und spielen: Florian Drexel, Katharina Preuß, Bonko Karadjov, Frauke Burg, Bettina Ullrich, Dorothea Spilger
Es spielt das Arcis-Ensemble

Eintritt: 8,- (erm.), 15,- (normal), VVK: Tageskassen der Bayerischen Staatstheater, Tel: (089) 2185-1970 und www.theaterakademie.de, (VVK ab 11. Mai 2011)

Eine Produktion der Bayerischen Theaterakademie August Everding und der Hochschule für Musik und Theater München (Studiengang Regie, Leitung: Prof. Cornel Franz) in Zusammenarbeit mit A•DEvantgarde e.V.

Veranstaltungsdatum
12. Juni 2011 um 16:00 Uhr

Veranstaltungsort
Reaktorhalle
Luisenstraße 37a
80333 München